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Story 6



Irene...der Weg zur Windel

Hallo SAM, sehr lange habe ich mir überlegt, ob ich Dir schreiben soll, und nun habe ich mich zu einem Kompromiß entschlossen.

Ich schreibe Dir, aber anonym.

Da es Dir nur um die Fakten geht dürfte das kein Problem sein, außerdem weißt Du sicher um die Problematik eines Outings.

Als ich klein war habe ich immer dann ins Bett gemacht wenn ich krank war.

Sobald sich auch nur die kleinste Erkältung anbahnte, schwamm am nächsten Morgen regelrecht das Bett.

Nachdem verschiedene Untersuchungen eine organische Ursache ausschlossen, tröstete sich meine Mutter mit dem Rat meines Kinderarztes, daß jeder Mensch irgendwo eine Schwachstelle habe und diese bei Kindern häufig die Blase sei.

Im Grunde nahm sie es relativ gelassen.

Solange mir die Pampers paßten bekam ich eben eine Nachtwindel an, und damit entstand ein Problem eigentlich erst, als ich diesen mit sieben endgültig entwachsen war.

Fortan hatte ich eine Unterlage im Bett, die allerdings nicht die Bettwäsche und Schlafanzüge schützte.

Da ich so ziemlich jede Kinderkrankheit mitnahm, war der Wäscheaufwand teilweise erheblich.

Das führte manches Mal zu Spannungen, aber grundsätzlich war Mutter sehr verständnisvoll.

Mit neun näherte sich dann die erste Klassenfahrt, und wir überlegten fieberhaft was zu tun sei damit ich dort nicht auch eines Morgens in einem nassen Bett aufwachen würde.

Da uns aber keine Lösung einfiel beschloß meine Mutter meine Klassenlehrerin, mit der sie seit langem befreundet war, einzuweihen und um Rat zu fragen.

Sie lud sie zu uns nach Hause ein und schilderte ihr das Problem.

Zu unserer Überraschung war sie damit sehr vertraut denn sie erzählte, daß ihre Tochter die auch mitfuhr nachts noch nie trocken war, und deshalb jede Nacht eine Windel bräuchte von denen es mittlerweile auch welche für größere Kinder gebe.

Sie schlug vor, daß wir uns einfach ein Zimmer teilen sollten, und wenn ich einverstanden wäre könnte sie mir dann für die Nacht ebenfalls eine Windel anziehen, ohne daß davon irgend jemand etwas erfahren würde.

So geschah es dann auch, und obwohl es mir zunächst sehr unangenehm war jeden Abend von meiner Lehrerin Windeln anziehen zu lassen gewöhnte ich mich bald daran.

Vor allem auch deshalb weil es für Anna, so hieß ihre Tochter, absolut selbstverständlich war.

Sie war jeden Morgen naß und fand es völlig normal Windeln zu tragen.

Ich selbst hatte es schon früher als angenehm empfunden wenn mich meine Mutter für die Nacht windelte, und entdeckte dieses Gefühl nun neu.

Die ganzen zehn Tage blieb ich zwar trocken, durfte aber die Nachtwindel vorsichtshalber die ganze Zeit behalten, und war fast traurig als wir zurückfuhren.

Meine Lehrerin brachte mich nach Hause und berichtete, daß kein Malheur passiert sei.

Sie gab meiner Mutter die restlichen Windeln bevor sie ging.

Mami fragte mich wie es mir denn gefallen habe und was wir alles unternommen hätten, und ob das mit den Windeln schlimm für mich gewesen wäre.

Ich berichtete ihr alles, schilderte ihr ausführlich wie geschickt es Frau Gerber angestellt hätte damit niemand etwas bemerkt hätte, und gab zu traurig zu sein, daß es nicht länger gedauert hätte.

" Der Aufenthalt oder die Windeln ? ", fragte sie lächelnd.

" Beides !..... ", gab ich zu und erzählte ihr, daß bei Anna zwar jeden Morgen die Windel naß war, aber sonst alles trocken gewesen wäre, was doch sehr praktisch sei.

Sie lachte, wechselte aber das Thema und danach sprachen wir nicht mehr darüber.

Als sie dann zum " Gute nacht sagen " zu mir ans Bett kam sagte sie mir ich solle nicht traurig sein, daß die Reise vorbei sei.

Das tröstete mich aber nur wenig und ich fing sogar an zu weinen.

Was sich auch sagte, sie schaffte es nicht mich zu beruhigen und schließlich bot sie mir an, daß ich einen Wunsch frei hätte wenn ich zu weinen aufhörte.

Ich druckste herum, traute mich aber nicht es ihr zu sagen.

Sie machte einige Vorschläge, aber ich schüttelte immer nur den Kopf.

Nach einer Pause fragte sie mich dann ganz ruhig, ob ich von ihr gewindelt werden möchte.

Ich nickte sofort, und zu meinem Erstaunen war sie überhaupt nicht entsetzt.

Sie holte eine der übriggebliebenen Windeln, schlug meine Decke zurück und zog mir die Schlafanzughose herunter.

Dann machte sie mir fast zärtlich die Windel um.

Ich war glückseelig und schlief auch bald ein.

Am nächsten Morgen dachte ich sie würde mir die Windel wieder ausziehen, aber nichts dergleichen geschah.

Ich wollte mich anziehen und stellte dabei fest, daß ich mit der Windel in keine meiner Hosen paßte, und die Röcke am Po verdächtig abstanden.

Nachdem ich meinen gesamten Kleiderschrank durchprobiert hatte ging ich nur in einer Wollstrumpfhose und Hemdchen bekleidet runter, und erzählte ihr von dem Dilemma.

Sie meinte aber das mache doch nichts, ich sähe doch süß aus so nur mit Windel und Strumpfhose.

Außerdem sähe mich in der Wohnung doch niemand.

Also blieb es dabei, und ich fand es großartig.

Immer wenn ich zur Toilette mußte zog sie mich aus, und windelte mich anschließend wieder neu.

Das war ein zusätzliches Vergnügen, und ich genoß dieses Wochenende sehr.

Erst am nächsten Sonntagabend, als sie mich für die Nacht anzog fragte sie mich, ob ich denn nun nicht genug von der Windelei hätte, schließlich sei ich eigentlich längst zu alt dafür.

Ich antwortete ihr, daß ich das sehr schön fände und auch viel beruhigter einschliefe, weil ich keine Angst mehr haben müßte, daß morgens eventuell alles naß wäre.

Dafür hatte sie Verständnis, doch grundlos wollte sie mich eigentlich nicht wickeln.

So schlug sie mir vor, daß sie mir immer dann Windeln anziehen würde, wenn ich sie aus Krankheitsgründen bräuchte, sonst aber nicht.

Und da ich wie gesagt oft kränkelte war ich damit einverstanden.

Meine Mutter windelte mich dann auch wirklich jedes Mal, ohne mir deshalb irgendwelche Vorwürfe zu machen.

Sie fragte mich zwar als ich älter wurde immer öfter ob ich das nicht selbst machen möchte, doch weil ich das nicht wollte fand sie sich damit ab.

Allerdings wurden die Gelegenheiten immer weniger, und mit 14 oder 15 Jahren verlor ich dann auch das Interesse daran.

Lange Jahre war dann Sendepause, bis ich mir vor einem Jahr bei einem Sturz vom Pferd ein Bein brach.

Ich kam sofort ins Krankenhaus, und weil ich umgehend operiert werden sollte erklärte mir eine Ärztin die Operation, und ging mit mir schnell noch die notwendigen Fragebögen durch.

Dabei fragte sie mich auch wann ich das letzte Mal getrunken und gegessen hätte.

Das war aber gerade mal knapp zwei Stunden her und relativ üppig gewesen, woraufhin sie mir auseinander-setzte, daß ich bei einer spinalen Betäubung für die Dauer der Narkose die Beherrschung über meinen gesamten Unterleib, also auch über die Schließmuskel verlieren würde.

Gleichzeitig müsse ich aber nach der OP viel trinken, damit das Betäubungsmittel schnell wieder aus dem Körper gespült werden würde.

Bei einer normalen OP-Vorbereitung sei das unproblematisch, aber da ich nun so schnell operiert werden solle könne es sein, daß meine Blase und mein Darm dadurch überlastet würden, und es " zu unfreiwilligen Ausscheidungen" kommen könne.

In diesen Fällen würden sie den Patienten entweder zu einem Katheter, oder einer Inkontinenzhose raten.

Da ich vor einem Katheter Angst hatte, und mir nur ungenau vorstellen konnte was eine "lnkontinenzhose" war, entschied ich mich für letzteres.

Bei der OP-Vorbereitung durch eine Krankenschwester staunte ich dann nicht schlecht, als sie nachdem sie mir beim Ausziehen geholfen hatte, mit einer riesigen Pampers an mein Bett trat.

Meine Überraschung muß ihr aufgefallen sein, denn sie fragte sofort nach ob ich doch lieber einen Katheter bevorzuge.

Ich gestand ihr, daß ich den Katheter aus Angst nicht wollte, aber keine Ahnung hatte was eine Inkontinenzhose sei.

Die ungefähr gleichaltrige Schwester lächelte und meinte, daß das viele nicht wüßten, die meisten sich wie ich auch einfach gegen einen Katheter entschieden.

Sie habe bei einer Operation vor einigen Monaten selbst eine Windelhose ausprobiert und könne mir versichern, daß dies zwar ungewohnt, aber nicht unbedingt unangenehm sei.

Die Produkte wären mittlerweile so gut, daß ich im Falle eines Falles, und der sei bei mir eben sehr wahrscheinlich, die Nässe fast nicht spüren würde.

Dann legte sie mir die Windelhose an, und erklärte mir jeden Schritt.

Es war wirklich ungewohnt, aber durch die Freundlichkeit der Schwester war es mir nur ein bißchen peinlich.

Ich erinnerte mich sofort an meine Kinder - und Jugendzeit, und fand es irgendwie aufregend nun fast dasselbe mit einer fremden Frau, und sozusagen in der Öffentlichkeit wiederzuerleben.

Als sie mich dann nach der OP auf die Station zurückgebracht hatte stellte sie an den Indikatorstreifen fest, daß die Windelhose wirklich naß war, und holte gleich eine Frische.

Ich konnte es einfach nicht glauben.

Ich hatte wie ein Baby in die Windeln gemacht, und es nicht einmal gemerkt.

Das schockte mich doch !

Die Schwester beruhigte mich jedoch, daß das in Fällen wie meinem eher die Regel sei, dafür müsse ich mich nicht schämen.

Und während sie mir die frische Windel anlegte ermahnte sie mich freundlich, nun bloß nicht auf das Trinken zu verzichten.

Es sei ganz wichtig, daß ich jetzt viel Flüssigkeit zu mir nehmen würde, und wenn "die Pampers" wieder naß würde, dann würde sie mir schon eine neue anziehen.

Das sei eben so, und deshalb müsse ich mir auch keine Gedanken darüber machen.

Als sie weg war mußte ich erstmal ausgiebig meinen gewindelten Unterleib erkunden, denn bis dahin hatte ich wirklich keine Ahnung, daß es auch für erwachsene Menschen Windeln gibt.

Irgendwie fand ich das doch alles sehr aufregend, und am nächsten Morgen war zwar mein Gefühl im Unterleib wieder da, aber ich mußte in der Zwischenzeit noch zwei weitere Male die Windeln gewechselt bekommen.

Aber auch die Nachtschwester war sehr verständnisvoll und erklärte mir, ich könne mir gar nicht vorstellen wie viele auf der Station aus den verschiedensten Gründen Windeln, oder Windelhosen bräuchten.

Als sie mich dann am Morgen weckte und mir die nasse Windel auszog sagte sie, es wäre wohl besser wenn ich vorsichtshalber nochmal eine anzog.

Da ich nun mein Gefühl wieder hätte könne ich das jetzt selbst machen.

Das fand ich zwar schade, tat es aber unter ihrer genauen Anleitung.

Als ich später einen Druck in der Blase spürte, pinkelte ich nach kurzer Überlegung bewußt und mit Genuß in die Windelhose.

Bei der Visite fiel der Ärztin die nasse Windelhose natürlich auf.

Als ich ihr erklärte, daß ich irgendwie keine Kontrolle über meine Blase hätte beruhigte sie mich damit, daß es öfter vorkomme, daß Patienten nach einer spinalen Betäubung etwas länger bräuchten um wieder alle Körperfunktionen zurückzuerlangen.

Das war für mich wie der siebte Himmel.

Die gesamten sieben Tage im Krankenhaus durfte ich Windeln tragen, was den zusätzlichen Vorteil hatte, daß ich auf die elenden Bettpfannen verzichten konnte.

Der Ärztin wurde meine Blasenschwäche dann aber doch zu lange, und beim Entlassungsgespräch wies sie mich darauf hin, daß ich mit meiner Frauenärztin darüber noch ausführlich reden müßte.

Eventuell müßten noch einige Untersuchungen unternommen werden, falls sich der Zustand nicht wieder normalisiere.

Für alle Fälle ließ sie mir noch einige Windelhosen mit nach Hause geben.

Wie es dann weiterging war noch besser, doch davon im nächsten Brief.

Ich muß jetzt zu einem Termin, und wenn ich den Brief nicht gleich jetzt einwerfe verliere ich vielleicht wieder den Mut !

Tschüssi!