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 Betreff des Beitrags: Mir geht´s grad nicht so gut...
BeitragVerfasst: Mo Mai 13, 2019 8:16 
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:Hallo:

Bitte habt Verständnis wenn ich momentan mal öfter abwesend vom PC bin, auch sehr wenig Zeit + Kraft habe auf Beiträge zu antworten.

Der Grund dafür ist, ich bin seit Wochen nicht auf der Höhe, lauf mir seit Ostern die Hacken ab von Arzt zu Arzt, bzw. von KH zu KH.
Endlich habe ich eine Diagnose, nach nun fast 3 Wochen (!), die sagt:
Verschleppte beidseitige Lungenentzündung, was echt nicht witzig ist, ich bin voll neben der Spur.
D.h. ich kann kaum noch sprechen, oder ich huste mir die Lunge weg, liege blöd auf dem Sofa und trinke Tee mit Ingwer...
Eine Medikation gibt´s leider bis heute nicht, da hier kein Arzt Lust hat zu arbeiten :!:

Die Radiologen im KH, die mir den Befund überbracht haben (Labor, Röntgen; CT, etc.) wollten mich gleich zum Wochenende im Krankenhaus behalten (!) ...klar das bringt Geld in die KH-Kasse (!), erklärten aber gleich das es auch im KH keine Therapie geben wird, weil die Ärzte ja nicht da sind... ( oder auf Sylt sind ) ...also nicht vor Mittwoch...(daraufhin habe ich mich selbst entlassen)
Eigentlich bräuchte ich nun dringend einen STAATSANWALT*, vielleicht sinnvoller als diese Ärzte hier vor Ort :!:
*unterlassene Hilfeleistung

Also Leute, passt auf euch auf ~ werdet nicht krank !
Unser Krankensystem ist im Arsch ! ...was eigentlich ein GESUNDHEITSSYSTEM :LOL: sein sollte :!:

Daher seht es mir bitte nach wenn ich momentan etwas "schleppend" arbeite.
Beste Grüße von Bild


Asklepios-Kliniken, die haben wir leider auch hier in Goslar + Bad Harzburg !
1.)
Wegen Personalmangels Notaufnahmen dicht – jetzt schaltet sich die Behörde ein
:Wohin: https://www.mopo.de/hamburg/wegen-personalmangels-notaufnahmen-dicht---jetzt-schaltet-sich-die-behoerde-ein-31036750
2.)
Personalprobleme bei Asklepios
:Wohin: https://www.mopo.de/hamburg/personalprobleme-bei-asklepios-wandsbeker-notaufnahme-musste-ebenfalls-schliessen-31028226


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 Betreff des Beitrags: Re: Mir geht´s grad nicht so gut...
BeitragVerfasst: Mo Mai 13, 2019 9:04 
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Hallo lieber Sam--wenn wir nicht wüßten, dass Du Dich warm anziehst, würden wir Dir warme Futterschlüpfer empfehlen--
.
....aber die Sache ernsthaft betrachtet:
Du hast ja in dieser Jahreshälfte nicht viel Freude gehabt!
Der Ärger mit der Suche nach neuer Existenz,jetzt diese Krankheit---Auch wenn es hier nach müder Wortwahl aussieht--"Sam-- wir denken an Dich--ja wir hoffen für Dich, dass nun endlich da irgendwo mal ein gutes Ende in Sicht ist"
Sehr herzliche Grüße
Wilhelm&Rieke
:Gute_Besserung:

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 Betreff des Beitrags: Re: Mir geht´s grad nicht so gut...
BeitragVerfasst: Mo Mai 13, 2019 10:47 
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Lieber Sam,

erst einmal gute Besserung !

Ja, ich denke auch das Krankenhaus bei Euch war mal Kreiskrankenhaus.
Dann wurde es privatisiert und jetzt wollen Gesellschafter damit Geld verdienen.
Danke an unsere Regierungen, dass sie es haben soweit kommen lassen.

Das ist echt zum Kotzen

Eine wütende Doris2

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 Betreff des Beitrags: Re: Mir geht´s grad nicht so gut...
BeitragVerfasst: Mo Mai 13, 2019 11:50 
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Hallo Sam,

ich drücke dir die Daumen für eine schnellstmögliche, erfolgreiche Therapie und wünsche gute Besserung.
Lass dich ein wenig pflegen von deiner Windelmaus,

liebe Grüße
Werner

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"Wer mit sich selbst in Frieden leben will, muss sich so akzeptieren, wie er ist." (Selma Lagerlöf)

Herzlichen Dank !
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bis einschl. 25.03.2020


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 Betreff des Beitrags: Re: Mir geht´s grad nicht so gut...
BeitragVerfasst: Mo Mai 13, 2019 13:13 
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Hallo "alter" Sam !

Das klingt ja nicht gerade gut und vor allem auch nicht optimistisch.
Vor allem so kurz vor den Wahlen zweifelst Du doch nicht etwa an einem der besten Gesundheitssysteme der Welt ?

Man kann Dich schon verstehen, vieles ist frustrierend, wenn man die tollen Sonntagsreden hört und sich dann in den Alltag stürzen muss.
Wie kann aber auch in Zeiten, in denen Feiertage winken krank werden und einen Arzt benötigen ?
Wahrscheinlich soll man zu günstigeren Zeiten erkranken, oder doch gleich dem Arzt in den Urlaub hinterher fahren...

Aber nun erst einmal meine besten Wünsche für eine schnelle Gesundung, lass Dich von Deiner Windelmaus verwöhnen, tritt wirklich etwas ruhiger und kuriere Dich richtig aus.
Wir haben da alle Verständnis, wenn Du nicht immer sofort hier antwortest oder die Beiträge frei schaltest.
Werde vor allem gesund, mich haben in der letzten Zeit eine Menge schlechter Nachrichten ereilt.

Wie steht es denn um Eure Pläne der Veränderung ?
Seht Ihr da das berühmte Licht am Ende des Tunnels ?

Alles erdenklich Gute und herzliche Grüße an Deine liebe Maus.

Bernd48

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 Betreff des Beitrags: Re: Mir geht´s grad nicht so gut...
BeitragVerfasst: Sa Mai 18, 2019 0:42 
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Ihr Lieben... :CIAO:
Herzlichen Dank für die vielen guten Genesungswünsche von euch, kann ich momentan echt gut gebrauchen :!:

So richtig "gut" geht´s mir noch lange nicht, hab jetzt eine 3-Tage Kur mit Antibiotika hinter mir, hoffen wir auf Besserung.
Eine verschleppte Lungenentzündung soll bis zu 3 Wochen dauern können, mal sehen wie lange sie mich noch quälen wird.

Ich lieg seit über einer Woche fast nur auf dem Sofa, bin froh über jede Stunde ohne den quälenden Hustenreiz, auf der anderen Seite muß das Zeug aber auch raus aus der Lunge (sprich Abhusten), was wahrlich kein Vergnügen ist.

Auch wenn ich kein hohes Fieber habe, ich bin müde und schlapp, hab keinen Appetit, selbst meine Lieblingsspeisen schmecken mir nicht mehr...
Durch diese ewige Husterei kann ich auch wenig am PC arbeiten, die Konzentration ist sehr schwierig, bin einfach noch zu "schlapp" auf den Beinen.

Daher geht´s nun auch wieder auf´s Sofa, denn im Bett liegen ist momentan auch fast unmöglich, wenn ich richtig flach liege wird der Hustenreiz oft wieder größer.
Ganz liebe Grüße vom "ollen" Bild

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 Betreff des Beitrags: Re: Mir geht´s grad nicht so gut...
BeitragVerfasst: So Mai 19, 2019 12:51 
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Hallo Sam,
auch von mir die besten Wünsche zur Genesung (altes Deutsch).
Du hast Recht, mit Lungenentzündung ist nicht zu spaßen. :tröpfeln:
Viel schlimmer wird es noch, wenn Du sie irgendwann verschleppt hast.
Deshalb lieber jetzt richtig gut auskuriert ! !

Halte tapfer durch.
Mit der Unterstützung von deiner Windelmaus und unseren guten Wünschen müsste es Dir bald besser gehen.

Vielleicht helfen ja auch noch ein paar Medikamente aus unserem Kranken-Gesundheits-System ! ! ? ? :kurios:

Liebe Grüße
Louis

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 Betreff des Beitrags: Re: Mir geht´s grad nicht so gut...
BeitragVerfasst: So Mai 19, 2019 19:35 
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louis hat geschrieben:
Du hast Recht, mit Lungenentzündung ist nicht zu spaßen. :tröpfeln:
Viel schlimmer wird es noch, wenn Du sie irgendwann verschleppt hast...
:CIAO: Hey Louis... :Hallo:
Danke für die Genesungswünsche, durchaus ein (altes) Wort wessen Sinn ich noch verstehe... :LOL:

Das Problem meiner Lungenentzündung ist ja genau das, es ist eine verschleppte Entzündung die ich wohl schon Wochen, oder sogar Monate mit mir herumschleppe, ohne zu wissen was es ist.
Ich hab mich selbst heilen wollen mit "Bronchicum" (Hustensaft), da ich schon seit einem Jahr eine verschleppte Bronchitis habe (hatte ?), lt. Selbstdiagnose.
Das war auch der Grund warum ich vor fast genau einem Jahr (Juni`19) nach 56 Jahren (!) mit dem Rauchen aufgehört habe :!: :big boss:
Aus dieser verschleppten Bronchitis ist dann wohl akut an den Osterfeiertagen eine Lungenentzündung entstanden, was ich selber nicht realisiert habe, aber deswegen war ich schon Ostermonatg im Krankenhaus in der Notaufnahme.
Nur leider waren 3 versch. (dusselige, nicht deutsch sprechende) Ärzte/innen in über 6 Std. nicht dazu in der Lage eine Diagnose zu erstellen, somit wurde ich am Abend des Ostermontags mit einer SCHMERZTABLETTE aus dem Krankenhaus entlassen, mit den Worten:
" Ich könne (sollte) doch am Dienstag mal zu meinem Hausarzt gehen ! "

Jemanden wie mich, der seit 26 Jahren chronischer Schmerzpatient ist, mit einer akuten Lungenentzündung aus dem Krankenhaus zu entlassen, mit einer SCHMERZTABLETTE als Abschiedsgeschenk, dies lässt mich nicht nur an unserem kranken Gesundheitssystem zweifeln, sondern auch an der Qualität unserer Ärzte.

Auch die niedergelassenen Ärzte außerhalb des Krankenhauses helfen da nicht viel weiter, denn bei über 90% erhalte ich erst gar keinen Termin, oder wenn dann erst in frühestens 7-8 Wochen ! :ohhh:
louis hat geschrieben:
Vielleicht helfen ja auch noch ein paar Medikamente aus unserem Kranken-Gesundheits-System ! ! ? ? :kurios:
Das werde ich hoffentlich morgen früh erfahren, habe meine 3-Tage-Kur Antibiotikum hinter mir, morgen sollen erneut die Blutwerte genommen werden, dann am Dienstag erneut Röntgen + CT, alles was Kohle bringt wird nun endlos wiederholt...

Der bisherige Rat meines Hausarztes lautet:
"Keine Medikamente ~ alles brav Abhusten !"

Zudem werden Ärzte dann auch noch sauer wenn man sagt: "Ich hab das mal gegoogelt...da steht aber...!"
Hier ein Artikel den ich z.B. als seriös erachte:
:Wohin: https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/lungenentzuendung-auswirkungen-einer-verschleppten-erkaeltung-15511019.html

Das sollte man beim Arzt aber besser nicht erwähnen, man erntet schnell den Ruf als Hypochonder, der sich Krankheiten anließt :!:
GsD zeigen meine Röntgenbilder die Wahrheit, sonst würden evtl. auch diese noch angezweifelt...

Ein trauriges Bild unserer Ärzteschaft... :traenen:

OK...ich geb mein Bestes auch diese Situation zu überleben, trotzdem ärgert mich unser marodes "Gesundheitssystem" gewaltigt !
Euch allen einen schönen Wochenanfang ~ wünscht der Bild


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 Betreff des Beitrags: Re: Mir geht´s grad nicht so gut...
BeitragVerfasst: Do Mai 30, 2019 16:21 
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:Hallo:
All das bisher Erlebte lässt sich noch toppen :!:

Ein Zustand, den ich gestern noch für absolut unmöglich gehalten haben ist zur Realität geworden, unser "Gesundheitssystem" ist nicht nur marode, es ist auch korrupt und Menschen verachtend.

Seit Ostermontag ( 22. April ! ), also seit über 5 Wochen renne ich nun von Arzt zu Arzt, von Krankenhaus zu Krankenhaus, mit der bisherigen Diagnose:
"Verschleppte, beidseitige Lungenentzündung."
Nach dieser Diagnose bekam ich eine 3-Tage-Kur Antibiotika, weil diese aber nicht ausreichte direkt danach eine weitere 4-Tage-Kur.
Da mein Hausarzt aber mit seiner Diagnose selbst hoffnungslos überfordert war, bekam ich nun nach über 4 Wochen eine Einweisung in eine Lungenfachklinik in Hildesheim.
Was ich hier erleben mußte hätte ich mir in meiner kühnsten Fantasie nicht ausmalen können...Bild

Der erste Eindruck der HELIOS-Klinik ist recht gut, das Personal im Empfangsbereich etwas (aufgesetzt) überhöflich, schnell wird uns klar hier findet ja auch noch der "Kundenfang" statt.

Den 1. Dämpfer erfährt man dann allerdings schon in der Anmeldung, nachdem man sich eine WARTENUMMER ziehen muß, obwohl man einen festen Termin hat ! :ohhh:
Hat man dann nach ca. 1 Stunde das große LOS gezogen, darf man auch die Anmeldung betreten.
Nach Angabe der Personalien, Ausdruck der div. Aufkleber, die man dann als Patientenpersonal (ohne Gehalt) zur Station tragen darf, erhält man noch folgende Belehrung:
"Lassen Sie auf keinen Fall Geld, Handys, oder Wertgegenstände auf dem Zimmer, auch nicht in dem abschließbaren (Tresor-)Schrankteil, denn wir werden hier von professionellen Dieben ständig ausgeraubt" :!:
Toller Laden :Gruebel: ...und die Krankenhausverwaltung sieht dabei zu :Fragezeichen:

Der avisierte Termin beim CHEFARZT der Abteilung Pneumologie (Lungenfacharzt) verlief sehr positiv, ich fühlte mich gut aufgehoben, der Chefarzt (ohne Doktortitel) machte auf uns einen guten Eindruck.
Nachdem ich nun zum 3. mal geröntgt worden war, zum 5. das "große Labor" abgeschlossen war, ich durch die "Röhre" (CT) gefahren bin, erhielt ich eine ganz neue (vorläufige) Diagnose !

Angeblich habe ich keine Lungenentzündung (das waren alles Fehldiagnosen), ABER ich hab da etwas in der Lunge was da nicht hingehört (!), deshalb muß ich stationär aufgenommen werden, damit eine Lungenbiopsie (Spiegelung/Untersuchung) gemacht werden kann.
Ich solle mir aber keine Sorgen machen, auch wenn es ein Karzinom (Lungenkrebs) sein sollte wäre das gar nicht so schlimm, das könne man heilen ! :cool:

Mit dieser neuen Vorab-Diagnose bin ich dann am Dienstagmorgen in die Klinik gekommen, wie verlangt pünklich um 08:00 Uhr.
Leider nimmt man es dort aber mit den Terminen nicht so genau, so daß wir dann endlich um 12:20 h (also fast 4,5 Std. später) aufgerufen wurden, bis dahin natürlich NÜCHTERN, d.h. ich hatte schon seit über 16 Std. nicht gegessen, und nur max. 1 Tasse Tee getrunken.
In meinem seit Wochen eh schlappen Zustand fühlte ich mich auch dementsprechend, nach dieser extrem langen Wartezeit war auch mein letzter Humor verflogen.

Viel wichtiger aber, nun war ich durch die "Sperre" durch, ab hier klappte nun gar nichts mehr, aber ich war in den Fängen der Klinikmaschinerie.
Was wir schon während der Wartezeit miterleben mußten, wie hier mit Patienten umgegangen wurde, allein das waren schon mehr STRAFTATEN, als das was so ein Haus leisten sollte, nämlich kranken MENSCHEN helfen :!:
"Hippokrates von Kos" war hier wohl schon lange nicht mehr zu Besuch ! :Ironie:

Dann kam eine Schwester die gerne noch das "große Labor" machen wollte, was ich dankbar ablehnte, da ich der Meinung war das muß nicht stündlich gemacht werden... :ohhh:
Mit etwas Mühe fand sie dann doch noch die Unterlagen dazu, sie verzichtete darauf die Untersuchung zum 5. mal zu wiederholen.
Noch schnell ein kurzes (angebliches) Informationsgespräch mit einem Narkosearzt, der mir aber eher gelangweilt zuhörte, von Information keine Spur.
Lediglich ich sollte meine Vorgeschichte erzählen...Bla...Bla...natürlich berichtigte ich auch über meinen Lagerungsschaden während einer OP (1993), daß ich seitdem chronischer Schmerzpatient sein...etc...

Dann fiel ich fast vom Glauben ab, als dieser Narkosearzt mir dann nach 26 Jahren erklärte, auch das sei eine Fehldiagnose, ich könne keinen Lagerungsschaden in der linken Leiste, bzw. dem linken Bein erlitten haben, da die Darm-OP ja schließlich in Rückenlage erfolgt sei, und nicht in Seitenlage :!:
Eigentlich hätte ich an diesem Punkt schon das Krankenhaus verlassen müssen, um weiteren Schaden von mir fern zu halten !

Der nächste Schock war dann für mich, daß mich plötzlich eine Schwester mitnahm zur Untersuchung, d.h. ich wurde nicht zuerst in mein Krankenzimmer gebracht, ich mußte mich nicht umziehen, ich bekam nicht das berühmte Patientenhemd...
NEIN :no: ...von da aus ging´s auch direkt zur Untersuchung !

Ich hatte einen OP-Saal erwartet, die Innenausstattung schien mir als Laien auch passend, aber daß ich diesen Raum in Straßenkleidung betreten sollte war mir doch sehr fremd.
Als ich zumindest meine Straßenschuhe ausziehen wollte wurde mir recht barsch klargemacht, "...das ist nicht nötig, die Schuhe bleiben an !" :ohhh:
Dann mußte ich mich auf die Untersuchungsliege legen, durfte nur den Pullover ausziehen, damit man mir den Zugang für die Vollnarkose legen konnte.

"Mein Chefarzt" kam in den Raum, hilt mir mit der linken Hand eine Sauerstoffmaske (?) vor den Mund, ich dachte noch "...ist das Lachgas, oder was läuft hier ab ? "

Viel interessanter fand ich aber die Tatsache, während der Arzt mir mit der linken diese Atemmaske vorhielt, telefonierte er mit der rechten Hand mit seinem Handy :!:

Da selbst ihm das Gespräch wohl zu langweilig wurde, hörte ich ihn dann zu dem Anrufer sagen:
"Also paß mal auf, ich hab hier einen Patienten liegen, mit der linken Hand halte ich die Maske, mit der rechten mein Telefon, wenn du mir noch mehr erzählen willst sollten wir später noch einmal telefonieren..." :verwarnung:

Ich war geplättet, nun mußte dieser arme Mann meinetwegen das wohl sehr wichtige Gespräch unterbrechen, mit diesen Schuldgefühlen war ich dann plötzlich im "Narkosehimmel".

Ca. 30 Minuten später war die Bronchoskopie überstanden, ich wurde in einen Rollstuhl gesetzt mit der Maßgabe:
"Sie bleiben jetzt hier 30 Minuten sitzen, dann werden sie auf ihr Zimmer gebracht.
(welches ich bisher ja noch nicht kannte)

Dann hieß es, nach einer weiteren Wartezeit von 30 Minuten dürfte ich dann auch etwas essen, "...das gibt´s auf Station !" (Originalton)

Ab dem Zeitpunkt sprach auf der Station eh keiner mehr im Normalton, da wohl alle Patienten generell taub + dumm sind, verlegte man sich auf´s Bild SCHREIEN, wohl um sich Gehör zu verschaffen.

Nachdem nun die Wartezeit endlich vorbei war, freute ich mich auf etwas zu essen, nach nun fast 18 Stunden ohne Nahrung dachte ich an etwas leichtes, evtl. nur ein Brötchen und ein Ei, eine Art spätes Ersatzfrühstück.

Aber weit gefehlt, das Krankenhaus hatte da andere Pläne mit mir !
Eine Schwester (?), Hilfskraft, oder was weiß der Geier knallte ein Tablett auf den Tisch, abgedeckt mit so einer Mikrowellenhaube.
Gleichzeitig sagte sie mir, ich dürfe nun auch Mineralwasser trinken, das "Gespräch" lief etwas so ab:
Bild"WASSER ?"
( wieder der Tonfall + die Lautstärke wie auf dem Kasernenhof )

"Ja..." sagte ich.
"MIT ODER OHNE KOHLENSÄURE ?"Bild
"Haben Sie evtl. auch Medium...?" fragte ich.
"WASSER ? MIT ODER OHNE KOHLENSÄURE ?"Bild
In dem Moment flog krachend die Türe auf, Furie Nr. 2 schrie mich an:
"KAFFEE ?"Bild
"Ich weiß nicht...", antwortete ich, "...bis jetzt hieß es ich darf nur Wasser trinken..."
"KAFFEE ?"Bild
"Ich sagte doch gerade..."
"KAFFEE ?"Bild
"OK...dann bitte Kaffee, bitte mit Süßstoff, ich bin Diabetiker..."

Hoffnungsloser Einwand, sie knallte mir einen Becher mit einer lauwarmen Brühe auf den Tisch, warf 2 Tütchen Zucker auf den Tisch und verschwand grußlos...
Den Probeschluck von diesem angeblichen "KAFFEE" hätte ich mir verkneifen sollen...
Dann lüftete ich das "Frühstücksgeheimnis" und hob diese Abdeckhaube vom Eßteller an. Bild
Beim Anheben der Abdeckhaube ergoß sich ein Schwall Kondenzwasser auf das "Essen", ein Stück graubrauner Fisch in einer lauwarmen, nicht zu definierenden Soße die roch wie faule Eier, mit Möhrengemüse + Kartoffeln...
Ich habe selten so etwas ekelhaftes auf dem Teller gehabt, und das sage ich als INTERNATSKIND, und jemand der sich auch noch gut an die BUNDESWEHRKÜCHE der 70er Jahre erinnert !
Dieses "Essen" sollte man wirklich nur im Krankenhaus essen, unter ärtzlicher Aufsicht :!:

Ich bin dann zusammen mit meiner "Maus", die stets brav an meiner Seite war (!) in die Krankenhauskantine gerollt, auf eine Bockwurst mit Brot, natürlich für Selbstzahler !
Da hab ich das Prinzip verstanden wie auch in diesem Bereich reichlich KOHLE gemacht wird. :naklar:
Einfach ungenießbares Krankenhausessen servieren, schon ist die (Selbstzahler) Kantine voll :!:

Aber das war ja bisher nur die "gute Seite" die wir kennenlernen durften, richtig kriminell wurde es erst nachdem ich wieder auf dem Zimmer war.
Ich hatte einen Bettnachbarn, der sagen wir mal so, etwas gewöhnungsbedürftig war...
Er lag auf seinem Bett, hatte sich den Wandarm mit dem Ferseher auf sein Bett ausgerichtet, und sah wie gebannt etwas im NDR3...
Dazu trug er Kopfhörer, wahrscheinlich der Grund dafür daß er auch nicht sprach, weder "guten Tag" noch sonst etwas sagte, sondern nur gebannt in die Glotze sah.
Was mir allerdings nicht so angenehm war, war der Anblick seiner nackten Füsse die auf dem Bett lagen, und die ich voll im Blick hatte.
OK, manche Diabetiker leiden darunter, dafür kann der arme Kerl nix, aber die rotblauen + geschwollen Füße waren kein schöner Anblick.
Viel schlimmer aber noch, und dafür mache ich IHN persönlich verantwortlich, diese Füsse haben seit min. 3 Jahren keine Fußpflege mehr gesehen :!:
Die Vorstellung diese Füße neben meinem Eßteller sehen zu müssen bereitet mit heute noch Übelkeit !
( von der verschissenen [gemeinsamen] Toilette gar nicht zu reden, die ich später vorfinden mußte )

Da meine "Maus" wieder abfahren mußte, blieb mir momentan nicht mehr übrig als mich auf´s Bett zu legen, um etwas zu entspannen.
Bevor meine "Maus" aber die Station verließ, sprach sie noch mit einer Stationsschwester (?), oder wem auch immer.
Dort wurde klar besprochen, daß die Schwestern später auch meinen Blutzucker messen möchten, mir auch meine Abenddosis Insulin spritzen mögen, da ich meine eigenen PENs (Spritzen) dabei habe.
Zudem hatte ich auch noch ein zweites Kopfkissen erbeten, da die Krankenhauskissen lediglich die Größe eines "Schmusekissens" hatten, völlig ungeeignet einen Kopf zu stützen mit 2 kaputten Halswirbeln, dafür hätte es 4 Kissen gebraucht.

Ich bin dann etwas eingenickt, bis ich durch einen furchtbaren Krach geweckt wurde.
Diesmal war es aber der Besuch meines Bettnachbarn, der lautstark durchs Zimmer brüllte !
( Ehefrau, Tochter, Enkelin )
Die Frau schrie ihren Mann an, er solle doch endlich die blöden Kopfhörer abnehmen, woraufhin er zurück schrie:
"WARUM ? Die sind doch gar nicht an !"
Der Alte hatte mich also die ganze Zeit verarscht, nur um mir zu zeigen wer hier das sagen hat, daß dies SEIN Zimmer ist, SEIN Fernseher, SEIN Programm, ER bestimmt was hier gesehen + gehört wird !
Währenddessen die Enkelin dauernd nörgelte sie wolle nun EIS, und der Opa soll endlich den Hintern bewegen.
( Sorry, denke der "OPA" war jünger als ich )

Endlich verließen die 4 gemeinsam das Zimmer, aber sie konnten nicht einmal die Tür hinter sich zumachen, dafür mußte ich aufstehen.
Bis zu diesem Zeitpunkt (ca. 17:00 h) war von Seiten der Klinik her nichts mehr passiert.
Seit dem Auftritt der "Kaffeetante" hat sich vom Personal keiner mehr sehen lassen, das 2. Kissen gab´s auch nicht, warum auch...(?)
Ich wartete weiter auf den eigentlich angekündigten Arztbesuch, denn natürlich wollte ich das Ergebnis der Bronchokospie erfahren.
Der behandelnde Chefarzt hatte mir am Vortag noch selbst versprochen, daß er nach der Untersuchung einen Blick auf das Entnommene aus meiner Lunge wirft, um evtl. schon im Vorfeld sagen zu können, ob es sich um ein Karzinom handelt, oder auch das wieder falscher Alarm war.
Aber ich wartete vergeblich...
Es kam nicht mal ein Stationsarzt, es kam einfach NIEMAND vom medizinischen Personal, den es interessiert hätte ob ich noch lebe, oder schon aus dem Fenster gesprungen bin...

Bis plötzlich wieder die Tür aufflog, ich wieder unsanft aus meinem Ruhezustand gerissen wurde, denn bei meinem Bettnachbarn wurde der Blutzucker gemessen !

"Ach ja, dann bin auch gleich dran"...dachte ich so.
Aber zuerst bekam mein Nachbar eine SPEZIALBEHANDLUNG !
Wieder wurde er von der Schwester (?) angebrüllt:
BildBild"WAS IST DAS HIER, WIESO NEHMEN SIE IHRE MEDIKAMENTE NICHT ?"
Der Alte stotterte etwas wie: "Keine Ahnung, was soll ich denn hier nehmen ?"
(er hatte keinen blassen Schimmer)
Bild"SIE MÜSSEN DAS ABER NEHMEN, VERSTEHEN SIE ? SIE MÜSSEN DAS NEHMEN !
UND AUCH DEN SAUERSTOFF, DEN SOLLEN SIE AUCH NEHMEN !


Der Alte nahm das Sauerstoffgerät, wurde aber gleich wieder angebrüllt, mit der Anweisung:
BildBild"WENN SIE DAS GERÄT NICHT SCHRÄG HALTEN KANN ES NICHT FUNKTIONIEREN...NOCH SCHRÄGER...SCHRÄGER ! ! !"

Erst nach einiger Zeit gestand die Brüllschwester dann:
BildBild"SO KANN DAS JA AUCH NICHT FUNKTIONIEREN, WIE LANGE IST DAS DENN SCHON ALLE ? ? ? ?"

Aus diesem Auftritt war klar zu entnehmen, hier ist grundsätzlich der Patient (Kunde !) schuld, egal was auch passiert, der Patient ist Zuständig für seine "Behandlung" :!:

Die Brüllschwester verließ dann unser Zimmer und ward auch nicht mehr gesehen...
Sie hatte wohl beschlossen, daß ich die Blutzuckermessung auch selber machen könne, ebenso mich selber spritzen könne, dazu gab es auch keine Erklärung für mich, ich war einfach nicht existent !

Dann bin ich eingeschlafen, bis plötzlich Schwester RABIATA wieder an meinem Bettende stand und mich anschrie, mit den Worten:
Bild"WIESO HABEN SIE DAS NICHT GEGESSEN ?"Bild
Ich erinnerte mich zurück, vor geraumer Zeit hatte ich plötzlich einen Teller auf dem Tisch stehen sehen, mit einem angeblichen "Abendbrot".
Es bestand aus 2 Scheiben trockenem Körnerbrot (welches ich eh nie esse, auch nicht vertrage), einer Scheibe s.g. Kinderwurst und einer Scheibe Käse.
Hätte man die Wurst, oder auch die Scheibe Käse jeweils in die Mitte einer Brotscheibe gelegt, wären rundherum noch locker 3 cm Platz gewesen für den fehlenden Belag.
Neben dem Eßteller lag unverpackt ein Beutel Tee (?), daneben eine Tasse mit kaltem Wasser.
Irgendwie fehlte mir aber das Schild:
"Die Klinikleitung wünscht ihnen eine gesegnete Mahrzeit !" :LOL:
(nie habe ich eine größere Frechheit auf einem Teller gesehen, für so etwas müßte es 2 Jahre Haft ohne Bewährung geben !)
Daher war meine Antwort nur:
"Bitte, wer um Himmels Willen soll so etwas essen" :Fragezeichen:

Aber jetzt wurde es erst richtig lustig, denn die Antwort war:
Bild"Das ist VORHALTE-ESSEN, konnte doch keiner wissen wann sie heute kommen" :!:
Stimmt, ich hatte auch keine Einladung zum :hunger2: Dinner, ich hatte ja nur eine "Einweisung" !

Jetzt war mir auch klar, dies ist kein Krankenhaus, allenfalls eine VERWAHRANSTALT, oder doch nur ein IRRENHAUS :Fragezeichen:

Nach 22:00 h hat mich dann endlich meine Frau aus diesem Irrenhaus abgeholt, d.h. ich mußte mich selbst entlassen, denn Personal war weit und breit nicht zu finden... warum auch...das kranke Pack soll jetzt gefälligst schlafen... :schlafen:
(mit oder ohne Kissen, uns doch egal)
Beeindruckend fanden wir auch, daß wir völlig unbehelligt mit einem mittelgroßen Koffer als Gepäck das Krankenhaus um diese Uhrzeit verlassen konnten, es wurden keine Fragen gestellt...
( Wir hätten auch der angekündigte "Besuch" aus Osteuropa sein können, mit einem Koffer voll Diebesgut ! )

Jetzt fragen wir uns noch, werde ich im Krankenhaus überhaupt schon vermisst... :Gruebel: :Fragezeichen:
Oder orientiert sich das Personal immer noch an dem Namensschild an meinem Bett, auf dem stand:
Michael "X"
( keinen Schimmer wer das sein soll, der Patient vor mir, oder der Nächste nach mir ? )

FAZIT:
Bis heute kein Befund für mich, ich vermute darum werden sich meine Anwälte kümmern müssen...

Ich werde am Montag meine Krankenversicherung davon in Kenntnis setzen, die anstehende Rechnung mögl. zu STORNIEREN, ggf. auch gegen die Klinik vorzugehen.

Nur mir hilft das alles wenig, ich bin seit über 5 Wochen nun kein Stück schlauer, dafür haben mich ges. min. 6 Ärzte untersucht, sind unzählige Laborbefunde erstellt worden, bin ich min. 3 x geröntgt worden, wurde ein umfangreiches CT gemacht, ich 3 x in div. Kliniken eingewiesen worden...
Für mich ALLES FÜR DIE KATZ ~ Hauptsache es können Rechnungen geschrieben werden :!:
Gruss SAM :wuetend:


P.S.:
Der folgende Text stammt NICHT aus meiner Feder, er ist kompl. nachzulesen unter den Bewertungen der Klinik !

Auszug:
Das Zimmer nicht besonders sauber.
Als ich die Putzfrau bei der Arbeit sah, lag die Erkältung dafür auf der Hand.

Ich fragte dann nach Essen, in einer Stunde gibt es Mittag, Aussuchen ? Fehlanzeige ! !
Das angekündigte Obst, Gebäck...das gab es dann nicht ! ! ! ! Ist heute nicht da !
Auswahl an Kaltgetränken: Wasser, Apfelsaft- mit Glück.

Essen bekam ich an dem Tag, ein Stück Kuchen- nicht von mir ausgesucht, abends 2 Scheiben Graubrot, 2 Scheiben Geflügelwurst, 1 Scheibe Käse- trocken !
(Anmerkung von mir: 1 Scheibe Wurst mehr als ich bekommen habe !) :Wut:

Das Kopfkissen waren geknüllte Kunstfaseen, die Bettwäsche verschlissen.
Das Personal war eher "sehr zurückhaltend"- nach 1,5 Stunden kam zum erstenmal jemand.
"Na ja, Sie sind ja auch nicht wirklich krank !"

Alles in allem grottenschlechte Leistungen.[i]( ärztlich hier ausgeschlossen: befriedigend)


Das sind schon schlechte Leistungen für Kassenpatienten.
Das aber als 1. Klasse / Privat zu bezeichnen ist nicht zu akzeptieren !

Ich werde zusätzlich noch ein Schreiben an die Klinikleitung verfassen.
Hier Leistungen über dem Krankenkassensatz zu berechnen ist dann nur noch als Frechheit zu werten.
Alles ist dann auch nicht mehr mit zu wenig Personal zu rechtfertigen.

Ich bin nur entsetzt und wäre bestimmt gegangen, wenn ich nicht nur die eine Nacht hätte bleiben müssen.

Hier ist dringend Änderung notwendig.
Ach, und die Tageszeitung als Zeitungauswahl zu bezeichnen ist eine Frechheit, Schreibset habe ich auch vergeblich gesucht. Das benannte Angebot im Netz betrachte ich als gelogen.
Ich gehe mal momentan davon aus eine zusätzliche Rechnung über dem Kassensatz nicht zu zahlen... :!:[/i]

Quelle: :Wohin: https://www.klinikbewertungen.de/klinik-forum/erfahrung-mit-krankenhaus-hildesheim/bewertungen?allbew

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 Betreff des Beitrags: E N T W A R N U N G !
BeitragVerfasst: Sa Jun 01, 2019 13:18 
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:Hallo:

Heute kam doch noch eine telefonische Nachricht vom Krankenhaus aus Hildesheim, der Chefarzt selber rief mich an um mir die Diagnose der Bronchoskopie mitzuteilen:

Es ist kein Karzinom (!), d.h. auch kein Lungenkrebs :yeah: aber es ist eine Entzündung im Bereich der Bronchien und der Lunge.

WAS es genau ist bleibt (noch) ein Rätsel, bzw. woher es kommt.

Er rät nun zu einer nochmaligen Therapie mit Antibiotikum PLUS Kortison.

Danach eine erneute Röntgenuntersuchung nach 6 Tagen, ggf. auch noch einmal nach 14 Tagen.

Ich soll mich weiterhin schonen, d.h. ausruhen und noch nicht zu stark belasten.

OK, das klingt schon besser für mich, auch wenn die Ursache damit noch nicht geklärt ist, wenn das nach so langer Zeit überhaupt noch möglich ist.
Euch allen ein sonniges Wochenende :Hitze_2: mit hoffentlich nicht gleich den angekündigten 33°C :!:
CIAO :CIAO: von Bild


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 Betreff des Beitrags: Re: Mir geht´s grad nicht so gut...
BeitragVerfasst: Sa Jun 01, 2019 22:33 
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Hallo Sam,

also weiterhin alles gute das Du bald wieder fit bist!!!

Zu Deinen Schilderungen fällt mir nix mehr ein... nur Wahnsinn...

Gute Besserung :bye:

Miky

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