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 Betreff des Beitrags: Die andere Seite der Medaille...
BeitragVerfasst: Di Jul 11, 2017 11:35 
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sam47 hat geschrieben:
Christian01 hat geschrieben:
Also, wenn meine Maus schreibt, ich sei mit dem richtigen Lächeln leicht um den Finger zu wickeln, warum nicht.

Ich sehe es eher so, dass sie es dann geschafft hat ihr altes Verhaltsmuster zu durchbrechen und das Klassenziel erreicht hat :yeah: also warum sollte ich ihr dann nicht auch einen Wunsch erfüllen ?


Mit deiner Stellungnahme (s.o.) hast du den Nagel auf den Kopf getroffen, genau das ist doch auch die "Aufgabe" des dominanten Teils in einer DOM/sub-Beziehung, ein ewiges Geben + Nehmen.

Oft wird diese Beziehung von Außenstehenden völlig falsch interpretiert, DOM ist nicht der Peitschenschwinger der seine SUB nieder macht, sie ist nicht seine Untergebene...

Nein...SUB fordert !

Eigentlich sind WIR diejenigen die so ständig unter "Druck" stehen, denn SUB kann sich ohne uns nicht verwirklichen.

DOM + SUB sind eine Symbiose, einzeln kommt keiner an sein Ziel, das funktioniert nur gemeinsam.

Und genau dies Geben + Nehmen ist was du mit den Worten umschreibst :
" Warum soll ich ihr keinen Wunsch erfüllen, wenn sie ihr Klassenziel erreicht hat ! ? "

Ich glaube, ein echter DOM trägt seine SUB eher auf Händen, mehr als es in s.g. normalen Beziehungen üblich ist, und SUB steht dankbar zu ihrem DOM, weil er eben genau das für sie möglich macht, womit sie allein völlig überfordert wäre.


:Hallo:
Hallo Sam,

Zunächst möchte ich dir erst einmal für dein sensationelles Forum danken. Bisher habe ich mich noch nie in einem Forum angemedet, da mir die meisten Foren entweder zu platt oder zu durchgeknallt sind.
Und dafür ist mir meine Zeit einfach zu schade.

Es ist toll mitzuerleben, wie sich hier Menschen zusammengefunden haben, die ihre Leidenschaft leben und trotzdem nie den Blick auf das "richtige Leben" verloren haben.

Aber zum Thema....

Wie meine Frau ja bereits gut beschieben hat, trägt sie eine devote Veranlagung in sich.

In sexueller Hinsicht war dies relativ schnell klar und nicht so schwierig umzusetzten. Auch wenn für mich in keinster Weise in Frage kommt meiner Frau Schmerzen zuzufügen (auch keine lustvollen Schmerzen) und ich auch nicht auf große Bondage-Übungen stehe, haben wir hier, so denke ich ein gutes Miteinander gefunden.

Dies äußert sich eher in den kleinen einfachen Dingen....wenn ich z.B. weiß, dass meine Frau das Bedürfnis hat, dass sie sich beim Höhepunkt nicht frei bewegen kann, dann gebe ich ihr die Möglichkeit gegen mich anzukämpfen, ohne dass sie sich befreien kann.


Schwieriger ist es für mich im Alltag.

Zum einen besteht für mich nach wie vor die Schwierigkeit zu akzeptieren, dass es ihr ein Bedürfnis ist sich mir und meinen Vorstellungen so stark anzunähern.
Auf der anderen Seite finde ich es dann wieder so schön, wenn sie Dinge für mich tut, die mir wichtig sind.
Ich finde es sehr schwierig diesen Zwiespalt in Worte zu fassen.

Es lässt sich vielleicht damit ganz gut erklären: Ich möchte nicht, dass sie Dinge für mich macht, die sie nicht möchte, aber sie genießt, sich zu überwinden, Dinge für mich zu tun, die sie nicht mag.

Das zu akzeptieren fällt mir teilweise immer noch etwas schwer.

Leichter fiel mir dies, als mir der Hintergrund ihres Verhaltens noch nicht so klar war.
Als wir z.B. vor Jahren ihre Garderobe geändert haben, da sie damals anfing auch im Alltag immer öfter Windeln zu tragen. Mir war am Anfang nicht klar, welche Überwindung es sie zeitweise gekostet hat, die Kleidung zu tragen, die mir so gut an ihr gefällt.
Und als wir später darüber sprachen, hatte sich dies bereits so verstelbstständigt, dass es zu unser beider Gefallen dabei geblieben ist... :yeah:

Lieber Sam,
Die obige Darstellung deiner Sichtweise und auch die Sichtweise im Thread "Die Sichtweise von Robert & Veronika", lässt mich meinen Blick auf die Dinge überdenken.

Darüber bin ich sehr froh, denn ich möchte meiner Frau wirklich die Möglichkeit geben auch ihre Sehnsüchte zu leben.
Nicht nur, weil ich selber weiß wie frustierend es ist, wenn man sich nicht ausleben kann und nicht vollständig in einer Partnerschaft akzeptiert wird, sondern einfach weil ich sie von ganzen Herzen liebe. :Liebe:

Nicht so ganz klar ist mir bis jetzt, wie dies im Alltag aussehen kann, aber ich denke daran werden wir zwei in Zukunft arbeiten....wobei wir Rat und Unterstützung von außen sicher nicht abgeneigt sind.... :pfeif:

Liebe Grüße
Christian


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 Betreff des Beitrags: Re: Die andere Seite der Medaille...
BeitragVerfasst: Di Jul 18, 2017 22:37 
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Ich bin: Bettnässer/in & DL
Christian01 hat geschrieben:
Zunächst möchte ich dir erst einmal für dein sensationelles Forum danken.
Bisher habe ich mich noch nie in einem Forum angemedet, da mir die meisten Foren entweder zu platt oder zu durchgeknallt sind.
Und dafür ist mir meine Zeit einfach zu schade...
Hallo Christian.
Danke für die Blumen, genau der Grund war auch schon vor 18 Jahren mein Gedanke um ein eigenes Forum zu eröffnen.
Hätte es gescheite Alternativen im Netz gegeben, hätte ich mir den Aufwand sparen können.
Foren über fast 18 Jahre zu betreiben ist ein enormer Zeitaufwand, den sich Außenstehende fast nicht vorstellen können, aber noch hab ich durchgehalten... :zwinker: ( obwohl es täglich schwieriger wird )

Bitte nicht böse sein, aber diesmal mußtest du auf meine (heutige) Antwort ewig warten, aber für ein so interessantes Thema benötige ich einen freien Kopf, das schreibt sich nicht so "nebenher".
Christian01 hat geschrieben:
Aber zum Thema....
Wie meine Frau ja bereits gut beschieben hat, trägt sie eine devote Veranlagung in sich.
Schwierig ist es für mich im Alltag...

Zum einen besteht für mich nach wie vor die Schwierigkeit zu akzeptieren, dass es ihr ein Bedürfnis ist sich mir und meinen Vorstellungen so stark anzunähern.
Auf der anderen Seite finde ich es dann wieder so schön, wenn sie Dinge für mich tut, die mir wichtig sind.
Ich finde es sehr schwierig diesen Zwiespalt in Worte zu fassen.
Ich sag es mal mit meinen Worten:
Ihre "innere SUB" hat wahrscheinlich nur ewig darauf warten müssen, daß endlich mal ein DOM kommt, der ihr klare Vorgaben gibt, ihr genau sagt wo es lang geht !
Ihr Bedürfnis nach einer "starken Hand" gewinnt nun endlich die Oberhand, sie kann es jetzt vor sich selbst zugeben, aber auch bedingungslos vor dir !
Früher war ihr das nie vergönnt, sie konnte (durfte) ihre Sehnsüchte nie äußern, weil sie leider immer die falschen Partner hatte.

Erinnere dich bitte daran, was ich gestern an dich schrieb, wieso alle meine Partnerinnen auch Bettnässerinnen waren, eine schwache Blase hatten, und auch gleichzeitig DL´s waren / wurden.
Einfach durch die Tatsache, daß ICH genau wußte was ich wollte, was zu mir passte, und was eben gar nicht geht.
Ich war schon immer dominant, auch in meiner Jugend, was aber nur hieß, ich hab immer versucht mich durchzusetzen.
D.h. ich war der Klassensprecher, der Gründer der SMV, der Herausgeber der Schülerzeitung...der Kapitän an Bord, ich war niemals Matrose.

Dies hat sich natürlich auch auf mein Privatleben übertragen, ich habe früh erkannt wer ich bin und wie ich leben möchte / muß.
Deine Frau mußte leider ( wie viele andere auch ) den schwereren Weg gehen, viel negatives durchleben, bis sie erkannt hat wer sie in ihrem Innersten ist, dies kann sie nun endlich mit DIR leben ! :yeah:

Verstehst du nun, warum es ihr nicht nur ein Bedürfnis ist dies mit DIR leben zu können ?

Sie hat in dir endlich den Partner gefunden dem sie sich ganz unterwerfen kann :Unterwerf: dafür sei ihr dankbar, denn auch du als DOM bist ohne den Gegenpol SUB allein in deiner Welt.
Christian01 hat geschrieben:
Ich möchte nicht, dass sie Dinge für mich macht, die sie nicht möchte, aber sie genießt, sich zu überwinden, Dinge für mich zu tun, die sie nicht mag.
Das zu akzeptieren fällt mir teilweise immer noch etwas schwer...

Lieber Christian,
sorry ~ aber das mußt du noch lernen :zwinker: ( besser gesagt: Erkennen )
Genau das ist es aber, was eine echte SUB ausmacht.
Versuche bitte nicht das rational "verstehen" zu wollen, denn wir sind alle anders erzogen worden.
Ich hab in meinem Leben nur selten eine SUB getroffen, die diese Fragen für sich selbst beantworten konnte, in 90% der Fälle bekam ich zu hören:

"Ich weiß nicht warum ich so fühle, es ist einfach so, ich kann mit keinem Partner leben der mich nicht dominiert, der nicht vor mir fordert...!

Natürlich hat das alles seine Grenzen, aber die muß man gemeinsam ausloten, nur so findet man zusammen den richtigen Weg.

Auch ein Grund dafür, warum ich mich als einen "sanften DOM" bezeichne, ich denke du zählst auch dazu.
Also niemals körperliche, oder auch psychische Gewalt anwenden, auch wenn SUB darum bitten sollte, dann wäre ich für sie der falsche Partner.
Trotzdem kann man SUB ihren Wunsch erfüllen, wenn das "spielerisch" möglich ist.
Wenn SUB die Demütigung benötigt, daß ihr gehörig der Hintern versohlt wird, dann reicht oft die reine Handlung, ohne ihr körperliche Schmerzen zuzufügen.
Ein dickes Stoff-Windelpaket, eine warme Wollstrumpfhose, drüber noch ein dicker Schlüpfer, und zum Abschluß eine Gummihose, damit es auch hörbar richtig "klatscht". :bae:
Dazu die demütige Haltung, wenn sie sich zur Abstrafung über den Stuhl legen muß, dann gibt´s die verhängte Strafe mit dem Teppichklopfer !
Damit ist sichergestellt, daß du ihr keinen körperlichen Schmerz zufügst, SUB ist aber dennoch glücklich, denn das Glück liegt für sie nicht im Schmerz, sondern in deiner Dominanz und ihrer Unterwürfigkeit ! ( wenn du Glück hast ) :zwinker:

Versucht es aus ~ probieren geht über studieren ~ vielleicht ist es für euch ein guter Mittelweg, bei dem ihr beide auf eure Kosten kommt.
Christian01 hat geschrieben:
Leichter fiel mir dies, als mir der Hintergrund ihres Verhaltens noch nicht so klar war.
Als wir z.B. vor Jahren ihre Garderobe geändert haben, da sie damals anfing auch im Alltag immer öfter Windeln zu tragen.
Mir war am Anfang nicht klar, welche Überwindung es sie zeitweise gekostet hat, die Kleidung zu tragen, die mir so gut an ihr gefällt.
Und als wir später darüber sprachen, hatte sich dies bereits so verselbstständigt, dass es zu unser beider Gefallen dabei geblieben ist... :yeah:
Auch das ist ein relativ "normaler" Werdegang, hierzu kann meine "Maus" auch etwas beisteuern ! :WindelSUB:
In den meißten Fällen ist es doch immer so, daß Frau ihrem Partner gefallen möchte, nicht nur im Bekleidungsstil.
Meine Frau wußte vom ersten Tag an was ich verlange, sonst wäre ich keine Partnerschaft eingegangen.
Beispiel:
Keine Hosen, keine Tattoos, keine Piercings, keine High Heels, keine s.g."Rezwäschel" (String / Tanga etc.)...dafür aber feminine Kleidung, Röcke, Kleider, dezente Schminke, anständige u. konservative Unterwäsche, Windeln, Gummihosen...etc.

Noch bevor meine Frau mit mir Kontakt aufgenommen hatte habe ich das klar definiert, sie konnte also schon vorab abwägen, ob das auch ihr Stil sein könnte, oder schon ist.
Unser "Vorteil" war dabei, daß wir uns über das Internet kennengelernt haben, ihr aber müßt das nun alles in eurer bestehenden Beziehung abklären, was sicherlich nicht so leicht ist.
Ihr habt euch unter anderen Umständen kennengelernt, ihr mußtet euch über Jahre herantasten, erst über eine (Windel) Notlüge, dann über das aufkeimende Interesse deiner Frau auch mal Windeln zu probieren... ( aber auch das wohl anfangs nur um DIR zu gefallen, oder ? )

Dann die Erkenntnis deiner Frau, daß sie auch immer mehr auf Windeln steht, sie öfter tragen will ~ jetzt aber nicht nur für dich ~ plötzlich erfährt sie was das Tragen von Windeln bei ihr auslöst, damit muß sie selber erst mal klarkommen.

Also auch hier Veränderung, sich ständig selbst neu erkennen, lang gehegte Wünsche endlich umsetzen zu können, sich selbst neu finden, sich gegenseitig ergänzen...
Ich denke in dieser Phase steckt ihr noch, ihr müßt nur abklären wohin der Zug fahren soll, aber es ist kein ONE WAY TICKET (!), es gibt immer irgendwo einen Bahnhof auf dem man aussteigen, oder umsteigen kann.
Christian01 hat geschrieben:
Nicht so ganz klar ist mir bis jetzt, wie dies im Alltag aussehen kann, aber ich denke daran werden wir zwei in Zukunft arbeiten...wobei wir Rat und Unterstützung von außen sicher nicht abgeneigt sind... :pfeif:

Natürlich können wir euch immer mit Rat + Tat zur Seite stehen, dafür ist diese Plattform und ihre Mitglieder da !

Die Neigungen und Leidenschaften in den Alltag einzubauen ist nicht so einfach, sobald wir unsere 4 Wände verlassen spricht die "Außenwelt" auch noch ein Wörtchen mit, daß sind nicht nur die Freunde / Familie, besonders sind es Arbeitskollegen und auch der Arbeitgeber !

Wir selbst sind das beste Beispiel dafür, wir müssen auch noch unser "Privatleben" opfern für unsere Selbstständigkeit, die einfach vorgeht.

Wir können es uns nicht leisten unsere Arbeit und unser Einkommen zu verlieren, nur weil wir in der Gesellschaft in ein schiefes Licht geraten könnten, damit müssen wir noch einige Jahre leben.
Dafür haben wir ein berufliches Ziel, welches wir nicht gefährden dürfen, nur weil wir gerne unsere Neigungen 24/7 ausleben würden.

In unserem Fall ist es noch schwieriger, denn wir können nicht einmal unter einem Dach leben, auch wenn von 3 Töchtern nur noch die Jüngste zu hause wohnt.
Erst nach dem Auszug der Jüngsten können wir evtl. einen Gedanken daran verschwenden zusammenziehen zu wollen, dann müssen auch wir unser "neues" Privatleben wieder neu sortieren, sehen was wir dann von unseren Leidenschaften in das Zusammenleben einbauen können.
So lange aber unser Arbeitstag immer noch bei +/- 17 Std./Tag liegt ist auch unser Privatleben auf ca. 10 Std./Woche begrenzt, besser gesagt es tendiert gegen NULL.
Das ist sicherlich nicht der Idealzustand, aber noch müssen wir damit leben.

Mein größter Wunsch wäre es, mit meiner Maus mal einfach 14 Tage Urlaub machen zu können ~ raus aus der täglichen Tretmühle ~ einfach mal wieder Zeit füreinander zu haben, aber das bleibt leider ein Traum.

Daher kann ich euch nur raten: " Bitte macht das besser als wir ! "
Beste Grüße vom Bild
& seiner Bild

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Wer zu allen Seiten hin offen ist kann nicht ganz dicht sein !

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 Betreff des Beitrags: Re: Die andere Seite der Medaille...
BeitragVerfasst: Mo Jul 24, 2017 11:41 
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Hallo Sam, :Hallo:

Vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Kein Problem, wenn es etwas dauert. Das ist bei mir nicht anders, da ich beruflich nur selten einen 8h-Tag habe.

Ich bin sehr froh, dass wir uns in unserer Partnerschaft über die Jahre ein so gutes Vertrauensverhältnis aufgebaut haben, so dass meine Frau heute recht frei über ihre Bedürfnisse sprechen kann.
Ich denke du hast recht, sie musste viel zu lange darauf warten. :Zustimm:

Ich bin froh darüber, auch wenn es mich manchmal sehr unter Druck setzt.
Ist sie doch zeitweise förmlich "ausgehungert" nach dem Erleben von Dominanz, dass ich Bedenken habe, es könnte viel zu schnell gehen und sie könnte sich in etwas hineinsteigern, von dem sie später feststellt, dass es doch nicht ok ist.

Denn wenn wir diesen Weg zusammen gehen, möchte ich, dass wir dies langsam und bewusst tun und jeden Schritt in diese Richtung zusammen ausloten und genießen.
Wobei es sicher keine Frage mehr ist, ob wir in diese Richtung gehen....ich denke diese Entwicklung steht fest und ist, wie es so schön heißt: "alternativlos...." :LOL:

Soweit die Theorie.....bleibt die Frage, wie wir es in die Praxis umsetzten....

Wir haben beide anspruchsvolle Berufe und einen recht aktiven Freundeskreis, in dem wir auch nicht unbedingt mit unserer Neigung auffallen wollen. :pfeif:

Derzeit fasziniert meine Frau, wie sie bereits schrieb, der Gedanke zur tatsächlichen Bettnässerin werden zu können.

Da ich möchte, dass sie sich dies gut und gründlich überlegt, haben wir vereinbart, dass sie sich in nächster Zukunft erst einmal 24/7 entsprechend schützt. Dies natürlich angepasst an die Bedüfnisse des Alltags, wie ich bereits schrieb.
Aber schon so, dass es eine Veränderung und Einschränkung für sie im Alltag bedeutet. So habe ich in den letzten Tagen ihren Wäscheschrank durchgesehen und die Wäsche weggepackt, die für eine Bettnässerin einfach nicht geeignet ist. :bae:

Was nicht heißt, dass sie zukünftig immer komplett gewindelt sein muss, selbstverständlich hat sie auch die Möglichkeit nur mit Einlage im Schlüpfer und Gummihöschen unterwegs zu sein. Und da sie Gummihöschen hat, die eine textile Außenseite haben, wird dies auch bei ihren Freundinnen nicht weiter auffallen, selbst wenn sie sich dort einmal umzieht.

:totlach: ....es könnte natürlich sein, dass es dann die Zeit begrenzt, die sie mit ihren Freundinnen unterwegs sein kann, da wir auch bisher schon gerne mit abschließbaren Schlüpfern gespielt haben.....aber das überlasse ich dann getrost ihrer Entscheidung wie sicher sie sich verpackt..... :totlach:

Ich denke es wird auf jeden Fall für uns beide eine spanndende Zeit, da dieses Bedürfnis nach Dominanz und Unterwerfung ja nicht nur auf unsere Windelleidenschaft bezogen ist.
Es wird ganz sicher uns und unseren Alltag verändern.
In welcher Weise und wie stark dies der Fall sein wird, ist für mich (uns) heute noch nicht wirklich absehbar.

Viele Grüße
Christian


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 Betreff des Beitrags: Re: Die andere Seite der Medaille...
BeitragVerfasst: Mo Jul 24, 2017 21:42 
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Christian01 hat geschrieben:
...auch wenn es mich manchmal sehr unter Druck setzt.
Ist sie doch zeitweise förmlich "ausgehungert" nach dem Erleben von Dominanz, dass ich Bedenken habe, es könnte viel zu schnell gehen und sie könnte sich in etwas hineinsteigern, von dem sie später feststellt, dass es doch nicht ok ist.

Denn wenn wir diesen Weg zusammen gehen, möchte ich, dass wir dies langsam und bewusst tun und jeden Schritt in diese Richtung zusammen ausloten und genießen.
Wobei es sicher keine Frage mehr ist, ob wir in diese Richtung gehen....ich denke diese Entwicklung steht fest und ist, wie es so schön heißt: "alternativlos...." :LOL:

Hallo Christian.
Eigentlich hast du alle Fragen dazu jetzt schon selbst beantwortet, " in der RUHE liegt die Kraft ! "

Das gilt doch für alle Lebensbereiche, Schnellschüsse und Blitzkriege haben noch nie einen dauerhaften Erfolg gezeigt.

Du fühlst dich noch unter Druck gesetzt, weil Petra "ausgehungert" ist nach dem (endlich) erleben wollen :yeah: was aber auch verständlich ist.
Von ihr kannst die in ihrer (neuen) Situation keinen kühlen Kopf erwarten.

ABER, nicht SIE setzt dich unter Druck, sondern DU dich selber. :zwinker:

Du bist der DOM, du machst die Vorgaben, DU bestimmst auch das Tempo, also mußt DU das Schiff in ruhigere Fahrwasser lenken !

Setze deiner Frau Ziele, und nach jedem Teilabschnitt erhält sie dann ihre "Belohnung".

Momentan sehe ich Petra wie das Kind unter dem Weihnachtsbaum, da liegen sooo viele Geschenke, aber alle noch verpackt, sie möchte sie am liebsten sofort alle öffnen !
Aber nun ist es deine Sache diese Geschenke auf die kommenden Monate zu verteilen, um eine Überdosierung zu vermeiden.
D.h. du mußt nun einen Plan entwickeln, der Ruhe eintreten lässt.

Geht Schritt für Schritt, stell ihr wöchentlich eine neue Aufgabe die sie erfüllen muß, erst wenn sie das gemeistert hat darf sie das nächste "Paket" öffnen.
Ich denke ihr seid fantasievoll genug um zu wissen welche Aufgaben das sein können, um ihr vor Augen zu führen was sein könnte...wenn... :Gruebel:
Erst wenn sie das zu deiner / eurer Zufriedenheit durchlebt hat, dann könnt ihr entscheiden ob es Zeit ist für den letzten Schritt... :Bettnässer:
Christian01 hat geschrieben:
Wir haben beide anspruchsvolle Berufe und einen recht aktiven Freundeskreis, in dem wir auch nicht unbedingt mit unserer Neigung auffallen wollen. :pfeif:
Das wäre z.B. einer der Schritte / Aufgaben die testweise durchlebt werden sollten.
Christian01 hat geschrieben:
Derzeit fasziniert meine Frau, wie sie bereits schrieb, der Gedanke zur tatsächlichen Bettnässerin werden zu können.
Das wäre dann der angesprochene letzte Schritt...
Christian01 hat geschrieben:
Da ich möchte, dass sie sich dies gut und gründlich überlegt, haben wir vereinbart, dass sie sich in nächster Zukunft erst einmal 24/7 entsprechend schützt.
Dies natürlich angepasst an die Bedüfnisse des Alltags, wie ich bereits schrieb.
Aber schon so, dass es eine Veränderung und Einschränkung für sie im Alltag bedeutet.
So habe ich in den letzten Tagen ihren Wäscheschrank durchgesehen und die Wäsche weggepackt, die für eine Bettnässerin einfach nicht geeignet ist. :bae:
Das ist es was ich meine...
Christian01 hat geschrieben:
Was nicht heißt, dass sie zukünftig immer komplett gewindelt sein muss, selbstverständlich hat sie auch die Möglichkeit nur mit Einlage im Schlüpfer und Gummihöschen unterwegs zu sein.
Und da sie Gummihöschen hat, die eine textile Außenseite haben, wird dies auch bei ihren Freundinnen nicht weiter auffallen, selbst wenn sie sich dort einmal umzieht.
Jepp...Schritt für Schritt...
Christian01 hat geschrieben:
Es könnte natürlich sein, dass es dann die Zeit begrenzt, die sie mit ihren Freundinnen unterwegs sein kann, da wir auch bisher schon gerne mit abschließbaren Schlüpfern gespielt haben.....aber das überlasse ich dann getrost ihrer Entscheidung wie sicher sie sich verpackt...
Hmmm, eigentlich ist das deine Aufgabe, ihr genau vorzuschreiben was sie wann zu tragen hat.
Du legst ihr einen Schlüpfer vor, dazu die Einlagen die du für den Tag bestimmst, die Gummihose die über Schlüpfer 1 zu tragen ist, den Schlüpfer den sie über der Gummihose zu tragen hat !
Dann entscheidest du je nach Wetterlage, trägt sie im Sommer zum Schlüpfer nur ein Baumwollunterhemd, oder kommt über die Verpackung eine Wollstrumpfhose und ein Body, oder...
Erst durch die von dir vorgegebene Verpackung wird sie lernen wie lange diese hält, d.h. wann sie sich "verabschieden" muß, oder ob sie mit deiner Erlaubnis ihre Einlagen wechseln darf.
Über- oder unterschätzt sie die Verpackung kann es zu kleinen Unfällen kommen, aber genau das muß sie abzuschätzen lernen.
Bleibt noch die Frage, ob du ihr in der Freizeit ein konsequentes Toilettenverbot erteilst, oder ob du dies "lockern" möchtest.
Das gilt auch für die Nacht, außer Haus nur gewindelt und mit 1-2 Gummihosen in´s Bett.
Zu hause kann auch das anders geregelt werden, d.h. auch ungewindelte Nächte mit Toilettenverbot... :Bettnässer: u.s.w...u.s.w...
Christian01 hat geschrieben:

Ich denke es wird auf jeden Fall für uns beide eine spanndende Zeit, da dieses Bedürfnis nach Dominanz und Unterwerfung ja nicht nur auf unsere Windelleidenschaft bezogen ist.
Es wird ganz sicher uns und unseren Alltag verändern...

Aus Erfahrung kann ich dir / euch sagen, es wird zwar den Alltag etwas verändern, aber nicht so stark wie ihr evtl. noch denkt, denn auch das wird zur Routine.
Die stärkste Veränderung werden ihr darin spüren, daß ihr beide viel ausgelichener sein werdet, weil die unerfüllten Wünsche endlich umgesetzt wurden, somit stellt sich eine große Zufriedenheit und GELASSENHEIT ein !

GELASSENHEIT ist eh eine der wichtigsten Tugenden, die wir teilweise wieder neu erlernen müssen in dieser hektischen Welt !

Und wie kann man diese hektische Welt besser verbannen, als sicher gewindelt und gut verpackt, in Zweisamkeit mit dem geliebten Partner ?

Beste Grüße vom "ollen" Bild


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