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 Betreff des Beitrags: Erfolgreiches Bettnässertraining?
BeitragVerfasst: Fr Feb 22, 2013 17:16 
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Hallo liebe :Bettnässer: und alle anderen Leser

Das Thema verfolgt mich fast mehr als mir lieb ist. :Gruebel:

Gerne würde ich konkret einmal erfahren, wie viele Mitglieder hier bei Sam mit einem gewollten Bettnässertraining Erfolg hatten.

Dabei interessieren mich die Leute, die absichtlich wieder mit Bettnässen begonnen haben.
Und dabei vor allem jene, die nach einiger Zeit tatsächlich unwillentlich Nachts eingenässt haben/noch immer einnässen.

Gibt es die überhaupt? (Viele schreiben, dass es problemlos möglich ist, aber selten berichtet mal einer ehrlich vom Erfolg.)

Meldet euch doch kurz.

Wer will soll doch noch kurz angeben, wie lange ihr bis zum Erfolg "trainiert" habt.
Und Wichtig: Bereut ihr diesen Schritt inzwischen? Weshalb konkret?
Wie lange ist das Training nun her und wie oft passiert es heute/am Schluss?
Oder habt ihr es wieder abtrainiert oder "verloren"?

Helft mir auf meinem Weg und verkürzt mir mit euren Beiträgen die Dauer bis zu meinem Erfolg - oder bringt mich davon ab. (Was wohl im Moment eher schwer sein dürfte. :pfeif: )

Liebe, noch gewollt feuchte Grüsse von der
Sonnenblume


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 Betreff des Beitrags: Re: Erfolgreiches Bettnässertraining?
BeitragVerfasst: Sa Feb 23, 2013 0:06 
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sonnenblume hat geschrieben:
Gerne würde ich konkret einmal erfahren, wie viele Mitglieder hier bei Sam mit einem gewollten Bettnässertraining Erfolg hatten...

Hallo Sonnenblume... :Hallo:

Irgendwo ( in den Tiefen der Foren ) habe ich das alles schon einmal geschrieben, aber ich schreibe es gerne noch einmal.

Ich könnte jetzt auch nicht mehr benennen wo das in meinen 3.250 Beiträgen steht.

Also...

...es ist alles eine reine "Kopfsache", funktioniert bei jedem anders und hat auch ganz unterschiedliche Ergebnisse.

Meine persönlichen Erfahrungen als "Trainer" der ausschließlich weiblichen Probantinnen liegen zwischen 1 Tag und 2 Jahren !

Lange Zeit war ich der Auffassung, es müßte leichter / schneller gehen eine ehemalige Bettnässerin neu zu "aktivieren", als jemanden ohne jede Vorgeschichte in Sachen Bettnässen.

Aber das hat sich als falsch herausgestellt.

Dazu ein Beispiel, ich nenne sie mal Ute.

Ute (24), stark devot, mit Hang zum Masochismus, suchte einen neuen DOM, darüber haben wir uns im Internet kennengelernt.

Da Ute verheiratet war konnte sie bis dato auch zu hause keine "Experimente" machen, da ihr Ehemann jegliche Spielart in dieser Richtung ablehnte.

Allerdings hat er seiner Frau zugestanden sich außer Haus ihre Befriedigung zu holen, in meinen Augen war der Kerl ein totaler Schlappschwanz.

Aber egal - sein Problem.

Vor mir hatte Ute eine kurze Zeit einen Herrn, allerdings ging es dabei nie um´s Bettnässen, sondern eher um "desperation-Spiele" in Verbindung mit Bondage und Spanking.

Ute kannte bis dahin nur das Spiel "Toilettenverbot", d.h. so lange wie möglich den Pinkeldrang unterdrücken, bis sie es nicht mehr einhalten konnte und sich unweigerlich die Hosen :wet Pants: nass machte.

Dies Gefühl genoß sie sichtlich, es wurde bei ihr zu einer neuen Leidenschaft, die sie aber natürlich nicht in der Öffentlichkeit ausleben konnte.

Als wir uns dann kennenlernten kamen natürlich auch sofort Windeln in´s Spiel, damit hatte Ute nun auch die Möglichkeitn sich tagsüber in der Öffentlichkeit nass zu machen, ohne daß es irgend jemandem auffiel.

Seit dem Tag trug sie tagsüber ständig Windeln und Gummihosen, weil sie diese nicht mehr missen wollte.

Sie trug die Windeln auch nachts, und war jeden morgen frustriert weil sie mit einer vollen Blase erwachte, aber in trockenen Windeln.

Dann schilderte sie mir ihren Wunsch, nicht mehr am morgen ihre Windeln mit Absicht nass machen zu müssen, sondern sie würde gerne morgens in nassen Windeln erwachen, d.h. auch im Schlaf unkontrolliert einnässen zu können.

Unser Vorgespräch zu ihrem "Bettnässertraining" dauerte ca. 3 Tage, wobei ich ihr jeden Schritt genau erklärte, und sie sog diese Informationen ein wie eine Verdurstende. :zwinker:

Sie begriff aber schnell worauf es ankommt, wie man sich praktisch selbst manipulieren kann, bzw. das Unterbewußtsein.

Natürlich habe ich sie in den 3 Tagen mental unterstützt, ihr immer wieder klar gemacht was sie ist, nämlich eine echte Bettnässerin.

Außerdem mußte sie sich auch während dieser Zeit selbst als Bettnässerin bezeichnen, alle anderen Bezeichnungen waren ihr verboten.

So hatte sie z.B. in der Form zu fragen: " Darf ich als Bettnässerin eine Tasse Kaffee haben ? "

Oder..." darf ich als Bettnässerin heute Abend den Film im "Ersten" ansehen ? "

Während ihrer 3-tägigen mentalen Phase gab es nachts keine Windeln für Ute, aber die Auflage jede Nacht ihr Bett nass zu machen, und das mehrmals.

Sie hatte natürlich Toilettenverbot, mußte jeden Abend min. 2 Liter Tee trinken bevor sie in´s Bett ging, und vor dem Einschlafen so lange ihre Entspannungsübungen machen bis ihr Bett nass war.

Danach mußte sie min. 2 Gläser Wasser trinken, ihren Wecker stellen, und dann schlafen.

Der Wecker klingelte alle 2 Stunden, verbunden mit erneutem Entspannen, in´s Bett pinkeln, wieder min. 2 Gläser Wasser trinken, dann wieder 2 Stunden Schlaf...u.s.w.

Am morgen hab ich sie dann für das nasse Bett ordentlich ausgeschimpft und bestraft, sie mußte z.B. in der Ecke stehen bis sie sich erneut nass machte, vorher wurde sie nicht erlöst.

Dann gab´s wieder Windeln für den Tag, die nächste Nacht wieder ohne Windeln in´s Bett...gleiche Prozedur.

Während dieser Zeit war alles darauf ausgerichtet ihr zu erklären, sobald sie wieder in Windeln schlafen dürfe wird sie auch nicht mehr für ihr Bettnässen bestraft, sondern sie darf in Windeln (ohne Wecker) die Nacht durchschlafen.

Wichtig dabei war, daß Ute in kürzester Zeit verinnerlichte, daß sie morgens für eine nasse Windel BELOHNT werde, und nur für eine trockene Windel bestaft würde.

Nachts in die Windel zu machen war also nicht nur gewünscht, sondern auch ERLAUBT !

Nach der 1. gewindelten Nacht waren Ute´s Windeln am morgen pitschnass.

Natürlich ging ich davon aus, daß Ute in der Nacht mehrmals bewußt in die Windeln gemacht hatte, was sie aber strickt verneinte.

Sie behauptete steif und fest durchgeschlafen zu haben, und es sei im Schlaf passiert.

Da dachte ich immer noch sie will mir einen raschen :Bettnässer: Erfolg vorgaukeln, warum auch immer.

Am 2. morgen das gleiche Ergebnis, Ute erwachte mit richtig nassen Windeln, behauptete weiterhin sie hätte nicht mit Absicht eingenässt, es sei einfach so im Schlaf passiert.

Hmmm... :Gruebel:

Sie war auch mächtig stolz auf sich, daß praktisch "über Nacht" erlernt zu haben, und nun wirklich eine echte Bettnässerin zu sein.

Ab dem Tag wartete sie auch tagsüber nicht mehr ab bis sich ihre Blase unwillkürlich entleerte weil sie es nicht mehr halten konnte, sondern sie machte ihre mentalen Entspannungsübungen, trainierte es ihre Blasenschließmuskel permanent geöffnet zu halten, damit jede noch so kleine Menge gleich in die Windel ging.

Sie genoß das Gefühl immer mehr die Kontrolle über ihre Blase zu verlieren, um sich völlig unbewußt nass zu machen.

Sie trieb es sogar so weit, daß ich ihre nassen Windeln erst bemerkte wenn ihr Rock nass wurde weil die Windel auslief, es ihr nass an den Beinen runterlief, oder plötzlich der Autositz nass war.

Ute verbrachte damals ihren gesamten Jahresurlaub ( 3 Wochen ) bei mir.

Nach den 3 Wochen war sie wirklich INKO, und das rund um die Uhr. ( 24/7 )

Ihr "Ehegespenst" war davon allerdings gar nicht begeistert, nach kurzer Zeit trennten sie sich, später kam die Scheidung.

Ich hatte mit Ute noch ca. 2 Jahre regelmäßigen Kontakt, bis sie jemanden aus ihrer Altersklasse kennenlernte, und sich total verknallt hatte.

Er nahm sie wie sie eben war, egal ob Inko oder Bettnässerin.

Ob Ute ihm je erzählt hat, daß ihre Inko gewollt antrainiert war habe ich leider nie erfahren, weil unser Kontakt bald abbracht.
( der "Neue" war einfach zu eifersüchtig )

Jedenfalls hat Ute mir versichert, sie wolle das NIE wieder aufgeben, sie habe sich nie wohler gefühlt, und nach nun über 20 Jahren hätte sie endlich erkannt was ihr vorher (unbewußt) immer gefehlt habe.

Ute war aber auch für mich die einzige Frau, die das in so kurzer Zeit verinnerlicht und umgesetzt hat, so etwas habe ich nie wieder erlebt.

Meine anderen Probantinnen benötigten zwischen ca. 2 Monaten und bis zu 2 Jahren, nur um echte Bettnässerinnen zu werden, tagsüber wollten sowieso 80% von ihnen die Kontrolle behalten.

Wie mir aber alle bestätigt haben, übt das reine Bettnässen auf sie den größten Reiz aus, tagsüber ist ihnen einfach der Streß zu groß erwischt werden zu können.

Aber in der Abgeschiedenheit der eigenen 4 Wände sei dies etwas ganz anderes, dort könnten sie es in vollen Zügen genießen...einfach IHR leben zu leben !

Mit nassen Grüßen vom "Trainer" :pfeif: ...sagt der Bild


P.S.:

Letzte INFO, ich habe nach der Methode 4 Frauen erfolgreich trainiert !


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 Betreff des Beitrags: Re: Erfolgreiches Bettnässertraining?
BeitragVerfasst: So Feb 24, 2013 1:48 
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Hallo,

Ich habe es auch durch Trainig geschafft nachts die Windel voll zu machen, das ging bei mir aber nur wenn ich zuvor viel Flüssigkeit zu mir genommen habe.
Ich habe ca. 3 Monate gebraucht und mir eingeredet das ich Bettbässer bin und darum mit Windeln schlafe.
3 mal in der Woche bin ich dann auch pitsch nass morgens aufgewacht und habe mich riesig gefreut.

Das habe ich dann so ein paar Monate gemacht, aber als ich meine neue Liebe gefunden habe habe ich damit aufgehört, wie gesagt ging nur wenn die Blase kurtz vor dem Schlafen gehen gut gefüllt wurde !

Das ganze ist nun schonn über 10 Jahre her, aber es geht, man muß es nur wollen, sich immer wieder Einreden und gut zureden !

Meine Erfahrung...Gruß Sven


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 Betreff des Beitrags: Re: Erfolgreiches Bettnässertraining?
BeitragVerfasst: Mi Feb 27, 2013 22:33 
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Hallo zusammen

@Sam
Ich staune immer wieder, was der umtriebige Sam denn schon so alles in seinem Leben erlebt hat.

Vielen Dank für diesen Beitrag! Sehr beflügelnd.

Es wäre sicherlich spannend zu erfahren, wie es Ute denn heute so geht. Schade, dass der Kontakt abgebrochen ist.

Wenn ich hier im Forum stöbere, verblüfft es mich überhaupt immer wieder, was du in deinem Dom-Leben schon so alles an witzigen, tollen und skurrilen (Windel-) Erlebnissen gehabt hast.

Ich glaube du kannst dich glücklich schätzen, Dinge erlebt zu haben von denen die überwiegende Mehrheit (hier) ein Leben lang nur träumen kann!

Auf der einen Seite verstehe ich deshalb auch, dass du diese aktiven Zeiten sehr vermisst.

Auf der anderen Seite besitzt du mit diesen unzähligen Erfahrungen natürlich auch einen tollen Schatz! Von dem kannst du (mindestens Gedanklich und in der Fantasie) noch sehr, sehr lange zehren.

Darum als Tipp, wenn du mal wieder den alten Zeiten nachtrauerst und etwas mit dem hier und jetzt haderst: Denk daran welche aussergewöhnlichen Dinge dir schon geschehen sind und geniesse es.


Aber zurück zum Thema "echter", antrainierter Bettnässer.

Ute war sicherlich eine Ausnahme.
...und kann eben hier nicht persönlich berichten. Um das geht es mir ja gerade.

Und Trotz deiner Anleitung und den vielen einschlägig vorbelasteten Forumsmitgliedern, findet sich hier leider fast niemand, der dazu Stellung nimmt. (Noch nicht?)

@ Sven
Danke für deinen Beitrag.

Auch wenn deine Erfahrungen schon etwas länger her sind und von dir auch nicht ganz konsequent durchgezogen wurden.

Zumindest ein Grund für das Aufhören ist dabei herausgekommen: Die Liebe (wenn SIE es nicht akzeptiert, oder man die Liebste schon gar nicht damit belästigen möchte.)


Vielleicht bin ich auch zu ungeduldig, und es melden sich ja doch noch einige mit empirischen Fakten oder einem Erfahrungsbericht zu diesem Thema.

Ich würde mich freuen.
Eure Sonnenblume


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 Betreff des Beitrags: Re: Erfolgreiches Bettnässertraining?
BeitragVerfasst: Do Feb 28, 2013 1:17 
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sonnenblume hat geschrieben:
Wenn ich hier im Forum stöbere, verblüfft es mich überhaupt immer wieder, was du in deinem Dom-Leben schon so alles an witzigen, tollen und skurrilen (Windel-) Erlebnissen gehabt hast.

Ich glaube du kannst dich glücklich schätzen, Dinge erlebt zu haben von denen die überwiegende Mehrheit (hier) ein Leben lang nur träumen kann!

Auf der einen Seite verstehe ich deshalb auch, dass du diese aktiven Zeiten sehr vermisst.

Auf der anderen Seite besitzt du mit diesen unzähligen Erfahrungen natürlich auch einen tollen Schatz !
Von dem kannst du (mindestens Gedanklich und in der Fantasie) noch sehr, sehr lange zehren.

Darum als Tipp, wenn du mal wieder den alten Zeiten nachtrauerst und etwas mit dem hier und jetzt haderst:

Denk daran welche aussergewöhnlichen Dinge dir schon geschehen sind und geniesse es...

Hallo Sonnenblume... :Hallo:

Ich verstehe das schon wenn du mir solche Tipp´s gibst, denn für dich sind meine Schilderungen alle NEU und "frisch", da sagt es sich schnell:

" Das hätte ich auch gerne alles erlebt... "

Vergesst aber bitte nicht, ich schildere euch mit solchen Episoden aus meinem Leben aber nur einen kleinen Bruchteil, das Leben ist (war) immer mehr als nur " HALLI GALLI ". :zwinker:

Mein Leben war fast 30 Jahre lang eine echte "Achterbahn", mit SEHR viel Arbeit, aber auch gepaart mit sehr viel Vergnügen !

Allein meine Jahre in der Gastronomie (1972-1985) waren 13 Jahre NON STOP PARTY :yeah: ...jeden Abend - jede Nacht - mit 200 bis 300 Gästen, von abends 19:00 h bis morgens 06:00 h...

Und das in den 70er + 80er Jahren, das hatte eine ganz andere Qualität als die späteren Jahre, mit heute überhaupt nicht zu vergleichen.

( Schlaftabletten-Veranstaltungen ) Bild

Einige von euch ( aus meiner Generation ) wissen was ich damit meine, was wir in dieser Zeit erlebt und durchlebt haben, allein damit könnte man Bücher füllen.

Nicht nur von den Feiern mit den "alt 68ern", von der sexuellen Befreiung der Frauen seit Anfang der 70er Jahre, vom "Pillenknick", bis zur Abwendung von patriachalen Elternhäusern, und dem Gedanken FREI zu leben !

Das waren 20 Jahre permanente REVOLUTION gegen den Muff der vergangenen 1000 Jahre, egal ob privat oder am Arbeitsplatz.

Unser Umfeld hat uns deshalb ständig kritisch beobachtet, wollte uns scheitern sehen (!), deswegen mußten wir noch mehr leisten als sonst üblich.

Also auch "ackern wie die Blöden", um der Welt zu zeigen...WIR SCHAFFEN DAS AUCH OHNE EUCH !

Ich kann mir jedenfalls nicht vorwerfen irgend etwas davon versäumt zu haben... :yeah:

Diese Zeit war einfach suuupergeil, ich wage zu behaupten, das gab es nie vorher - und auch nie wieder nachher !

Und natürlich spielten da auch Frauen eine riesige Rolle, zum ersten Mal in der Geschichte der Welt führten Frauen so etwas wie ein selbstbestimmtes Leben, und alles nur Dank einer winzig kleinen PILLE !
( die unsere alte verstaubte Welt auf den Kopf gestellt hat ! )

Das alles erlebt zu haben möchte ich nicht einen Tag missen, aber trotzdem ist es VERGANGENHEIT, wenn auch eine sehr schöne.

Davon kann man aber nicht ein Leben lang zehren, denn nicht 1 Tag kommt wieder, es ist unwiderbringlich vorbei.

Klar ist es schön davon zu erzählen, sich zu erinnern, aber es sind nur Momentaufnahmen.

Eine Bereicherung für das heutige Leben ist nur noch das Erlernte aus der Zeit, dazu gehören aber auch alle Negativerfahrungen.

Man kann nicht im "GESTERN" leben.

Nur meine "Ex" macht da bei mir eine Ausnahme, sie wird für mich nie Vergangenheit, sie ist auch heute noch ein Teil meines Lebens, so stark hat mich unsere Beziehung geprägt.

Aber auch davon kann man nicht ewig zehren, so schön auch hier die Erinnerungen sein mögen, zurück bleibt unter´m Strich nur Einsamkeit.

Daher VORSICHT bei der Analyse:

" ...du kannst dich glücklich schätzen, Dinge erlebt zu haben von denen die überwiegende Mehrheit (hier) ein Leben lang nur träumen kann ! "

Wer diesen Traum leben möchte darf sich aber nicht nur die Sonnenseiten herauspicken, alle negativen Erlebnisse gehören mit zum Programm !

Das Leben ist kein Wunschkonzert, ich hatte evtl. nur das große Glück, daß es sich bei mir die Waage hielt.

Aber d.h. auch 50% davon waren nicht so lustig.

Du hast aber natürlich recht damit, daß ich die AKTIVEN Zeiten vermisse.

Für jemanden wie mich, der sein halbes Leben lang die "Welt auf den Kopf gestellt hat" um so schlimmer, vielleicht trifft es mich härter als die Leute, die immer nur ein ruhiges und beschauliches Leben geführt haben.

Auf der einen Seite habe ich meine Erinnerungen, auf der anderen Seite die knallharte Wirklichkeit so etwas nie wieder erleben zu können.

Meine materiellen Dinge verloren zu haben juckt mich nicht mehr so, ich brauch kein Haus mehr am Gardasse, oder auch in Zandvoort, dafür vermisse ich andere Dinge.

Einfach nach Zandvoort fahren zu können, aus dem Auto zu steigen und den warmen Sand unter meinen Füßen zu spüren, gepaart mit dem Einatmen der salzigen Seeluft...

Oder den Gardasee ansteuern, und schon auf der Uferstraße ( Gardesana - Höhe Limone ) den Orleander zu riechen, das tiefblaue Wasser zu sehen und das Gefühl zu haben gleich "zu hause" anzukommen...

Heute zu wissen, so etwas nie wieder erleben zu dürfen können auch die Erinnerungen nicht aufwiegen.

Ich erzähle euch das nur, damit hier keine "Verklärung" stattfindet, denn wir leben alle im JETZT !

Erinnerungen sind sicherlich etwas schönes, aber sie können nicht "das Leben danach" ersetzen.


Darum ein gut gemeinter Rat an euch alle, verschiebt nichts auf "morgen", wenn ihr es heute schon tun könntet !

Wenn es euch möglich ist erfüllt euch eure Träume JETZT, schiebt sie nicht vor euch her nach dem alten Motto:

" Das können wir später auch noch... " ( mit etwas Pech wird daraus nichts mehr )

Die heutige Zeit ist so schnelllebig geworden, Veränderungen können über Nacht auf uns zukommen, eine Zukunft ist kaum noch planbar.


Natürlich ist es schön wenn man so viel erleben durfte wie ich, keinen Tag davon möchte ich missen, über mein früheres (kurzes) Leben könnte ich 50.000 Seiten schreiben, aber nach 2003 blieben die weiteren Seiten leer...

Ich habe eine Vergangenheit, aber leider keine Zukunft mehr, und davor würde ich gerne jeden bewahren.

In diesem Sinne - euer Bild

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