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 Betreff des Beitrags: Einige Fragen an echte Bettnässer
BeitragVerfasst: Sa Mai 26, 2012 23:31 
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Hallo liebe Forumsrunde

Als neugieriger Mensch habe ich so einige Fragen an echte Bettnässer (also die, welche es nicht aus Spass machen, sondern keine andere Wahl haben):

1. Wisst ihr, wie ihr einnässt? Also, ob alles auf einmal, mehrmals oder tröpfchenweise die ganze Nacht in die Windel/in das Bett geht? (Ja, mir ist schon klar, dass man Nachts schläft - und man es somit auch nicht mitkriegt. Aber vielleicht weiss jemand doch mehr. Zum Beispiel aus Untersuchungen im Schlaflabor, Beobachtungen des Partners in der Nacht, Fachliteratur, etc.)
Oder auch: Gibt es bestimmte Schlafphasen, in denen es passiert (so wie das Träumen)? Ist das eher am Anfang oder am Ende der Nacht?

2. Wie oft kommt es vor? Also: Täglich, wie oft pro Woche/wie oft nicht?
Hat es starke Schwankungen? Gibt es sehr starke akute Zeiten / dann auch wieder ganze Trockenperioden?
Für wie lange hält das bei euch gewöhnlich an?

3. Seid ihr tagsüber (im Wachzustand) immer trocken?

Und 4. Wie oft passiert es euch am Tage bei kleinen Nickerchen (wenn ihr sonst tagsüber trocken seid)?
Immer, oft, selten?
Wenn immer oder oft: Wie lange muss ein Schlaf sein, damit es passieren kann?
Gibt es Unterschiede, ob ihr im Sitzen oder im Liegen das Schläfchen macht?


Unqalifizierte Äusserungen und Phantasiegeschichten findet man im Netz viele.
Mich interessiert aber, wie es bei den Betroffenen in Wirklichkeit aussieht.

Über möglichst viele Hinweise und Berichte würde ich mich sehr freuen.

Dann wünsche ich euch von Herzen möglichst trockene Pfingsten, oder wenigstens einen guten Schutz untenrum.

Eure Sonnenblume

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 Betreff des Beitrags: Re: Einige Fragen an echte Bettnässer
BeitragVerfasst: So Mai 27, 2012 15:45 
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Hallo Sonnenblume... :Hallo:

Das sind viele Fragen, ich hab sie einfach mal innerhalb deines Textes kurz beantwortet, s.u.

Das reine Bettnässen hat sicherlich viele "Gesichter", bin auch gespannt auf die versch. Antworten dazu.

Allerdings zähle ich Inkontinente nicht direkt zu den Bettnässern, wenn die Inkontinenz so verläuft, daß es eh 24 Std./Tag ständig läuft.

Dann kann (sollte) man wohl nicht mehr von Bettnässen sprechen.

Bettnässer/innen sind für mich eigentlich die Personen die tagsüber (fast) trocken sind, und eben "nur" nachts undicht sind.

Ich habe in meinem Leben pers. sehr viele Bettnässer/innen kennengelernt, und ca. 90% von ihnen hatte auch tagsüber Probleme mit der Blase (die bekannte "schwache Blase"), aber kaum eine/r war deswegen im med. Sinne INKONTINENT.


In diesem Sinne - euch allen noch trockene Pfingsten :bae: ...wünscht der SAM


sonnenblume hat geschrieben:
1. Wisst ihr, wie ihr einnässt ?

Also, ob alles auf einmal, mehrmals oder tröpfchenweise die ganze Nacht in die Windel/in das Bett geht ?

Ca. im 2 Std. Rhythmus, so lange bis die Blase wieder leer ist.

Gibt es bestimmte Schlafphasen, in denen es passiert (so wie das Träumen) ?

Nur im absoluten (fast traumlosen) Tiefschlaf, oder auch unter Schlaftabletten.

Ist das eher am Anfang oder am Ende der Nacht ?

Spielt bei mir keine Rolle, der 2 Std. Rhythmus ist einfach abhängig von der Blasenkapazität.

2. Wie oft kommt es vor ? Täglich, wie oft pro Woche / wie oft nicht ?

Ganz nach meiner psych. Verfassung - Stresslevel - oder Schlafdefizit.

Einfacher gesagt, immer wenn ich (innerlich) nicht gut drauf bin !


Hat es starke Schwankungen ? JA (s.o.)

Gibt es sehr starke akute Zeiten / dann auch wieder ganze Trockenperioden ?

Jepp...akut heißt dann 5 x die Woche morgens nass, oder auch mal bis zu 4 Wochen jeden morgen trocken !

Für wie lange hält das bei euch gewöhnlich an ? Schwankt seit 60 Jahren - heute so / morgen so.

3. Seid ihr tagsüber (im Wachzustand) immer trocken ?

JA...solange binnen ca. 10 Min. ein WC erreichbar ist.

Wie oft passiert es euch am Tage bei kleinen Nickerchen (wenn ihr sonst tagsüber trocken seid) ?
Immer, oft, selten ?

Sehr selten, dann muß ich aber auch min. 30 Min. tief schlafen, und schon mit voller Blase eingeschlafen sein.

Wenn immer oder oft: Wie lange muss ein Schlaf sein, damit es passieren kann ? ( s.o. )

Gibt es Unterschiede, ob ihr im Sitzen oder im Liegen das Schläfchen macht ?

Ja, die Haltung bestimmt auch mit ob ich im Schlaf körperlich entspannt bin !



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 Betreff des Beitrags: Re: Einige Fragen an echte Bettnässer
BeitragVerfasst: Do Mai 31, 2012 23:18 
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Ich bin: Anderes
sonnenblume hat geschrieben:
Hallo liebe Forumsrunde

Als neugieriger Mensch habe ich so einige Fragen an echte Bettnässer (also die, welche es nicht aus Spass machen, sondern keine andere Wahl haben):

1. Wisst ihr, wie ihr einnässt? Also, ob alles auf einmal, mehrmals oder tröpfchenweise die ganze Nacht in die Windel/in das Bett geht? (Ja, mir ist schon klar, dass man Nachts schläft - und man es somit auch nicht mitkriegt. Aber vielleicht weiss jemand doch mehr. Zum Beispiel aus Untersuchungen im Schlaflabor, Beobachtungen des Partners in der Nacht, Fachliteratur, etc.)
Oder auch: Gibt es bestimmte Schlafphasen, in denen es passiert (so wie das Träumen)? Ist das eher am Anfang oder am Ende der Nacht?

2. Wie oft kommt es vor? Also: Täglich, wie oft pro Woche/wie oft nicht?
Hat es starke Schwankungen? Gibt es sehr starke akute Zeiten / dann auch wieder ganze Trockenperioden?
Für wie lange hält das bei euch gewöhnlich an?

3. Seid ihr tagsüber (im Wachzustand) immer trocken?

Und 4. Wie oft passiert es euch am Tage bei kleinen Nickerchen (wenn ihr sonst tagsüber trocken seid)?
Immer, oft, selten?
Wenn immer oder oft: Wie lange muss ein Schlaf sein, damit es passieren kann?
Gibt es Unterschiede, ob ihr im Sitzen oder im Liegen das Schläfchen macht?


Unqalifizierte Äusserungen und Phantasiegeschichten findet man im Netz viele.
Mich interessiert aber, wie es bei den Betroffenen in Wirklichkeit aussieht.

Über möglichst viele Hinweise und Berichte würde ich mich sehr freuen.

Dann wünsche ich euch von Herzen möglichst trockene Pfingsten, oder wenigstens einen guten Schutz untenrum.

Eure Sonnenblume


Liebe Sonnenblume :Hallo:
1+2

Verschieden, weil ich Stress-,Dranginko und psychisch bedingt aber eben auch Lusteinpisser bin, soll also heißen, schon das drücken eines Pups lässt es ab und an losstrullern.
Im Halbschlaf nehme ich meist wahr das ich muss, lasse dann mehr oder weniger gesteuert los, wenn ich es mitbekomme muss ich gestehen genieße ich es meist.
Seid meiner OP gibt es Tags wie Nachts kaum einen trockenen Tag, es stört mich aber nur wenn es voll unkontrolliert passiert.
Ohne meine Neigung bewusst einzunässen wäre meine Inko sicher um 50% geringer

3

Nein weil eben diese Mischinko, auch hier gilt, solange ich es steuern kann ist es fast genuss, aber wenn es unkontrolliert passiert ärgert es mich schon

4

Ich denke auch diese Frage findet ihre Antworten bei 1+2 und 3

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Lieber viele feuchte Träume als einen trockenen Albtraum !
sagt der *YWD*

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 Betreff des Beitrags: Re: Einige Fragen an echte Bettnässer
BeitragVerfasst: Sa Jun 23, 2012 19:40 
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Hallo zusammen

Vielen Dank an Sam und YWD für eure Antworten.

Leider ist es bis heute bei euren zwei Äusserungen geblieben.

Und nehmt es mir nicht krumm... aber ihr beide seid leider keine typischen Bettnässer. :sorry:


Ich gehe aber davon aus, dass es hier im Forum doch etliche Betroffene geben muss.
Habt Mut und nehmt euch kurz Zeit um zu antworten.
Denn darauf, wie es echten Bettnässern bezüglich meiner gestellten Fragen geht, bin ich immer noch gespannt. :Neugier:

Und wie der Beitrag von Sam zeigt, geht es auch anderen so.
sam47 hat geschrieben:
Das reine Bettnässen hat sicherlich viele "Gesichter", bin auch gespannt auf die versch. Antworten dazu.


Es wäre also toll, wenn sich doch noch der/die eine oder andere Bettnässer/in finden würde.

In der Zwischenzeit wünsche ich allen ein schönes Wochenende.

Liebe Grüsse von der schweizer Sonnenblume

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 Betreff des Beitrags: Re: Einige Fragen an echte Bettnässer
BeitragVerfasst: Sa Jun 23, 2012 21:26 
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Hallöle,
ich bin ja kein Bettnässer im klassischen Sinne, meine Inkontinenz besteht ja rund um die Uhr. Ich kann zu deinen Fragen nur sagen, dass ich abends mit trockener Windel ins Bett gehe und die ist dann am Morgen eigentlich immer nass. Wann ich einnässe, kann ich dir leider nicht sagen, ich schlafe dabei ja :laecheln:

Liebe Grüße
Gunnar


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 Betreff des Beitrags: Re: Einige Fragen an echte Bettnässer
BeitragVerfasst: Mi Jul 04, 2012 16:54 
Hallo Sonnenblümchen

Ich versuche deine Fragen so gut wie möglich zu beantworten - denn ich bin ein "echter" Bettnässer, der keine andere "Wahl" hat

sonnenblume hat geschrieben:

1. Wisst ihr, wie ihr einnässt? Also, ob alles auf einmal, mehrmals oder tröpfchenweise die ganze Nacht in die Windel/in das Bett geht?

Bei mir geht der ganze Blaseninhalt auf einmal in die Windel

Gibt es bestimmte Schlafphasen, in denen es passiert (so wie das Träumen)?

Dazu kann ich nicht wirklich was sagen

Ist das eher am Anfang oder am Ende der Nacht?

Meistens passiert es in in der 2ten Nachthälfte - Gelegentlich kommt es aber auch vor, dass es in der ersten Nachthälfte schon läuft, dann nässe ich auch ein zweites Mal ein, also ist es nicht mehr als zweimal in einer Nacht

2. Wie oft kommt es vor - Also: Täglich, wie oft pro Woche/wie oft nicht?

Ich nässe jede Nacht ein und das war ach immer schon so

Hat es starke Schwankungen? Gibt es sehr starke akute Zeiten / dann auch wieder ganze Trockenperioden? Für wie lange hält das bei euch gewöhnlich an?

Da ich jede Nacht einnässe, sind diese Fragen nicht für mich relevant

3. Seid ihr tagsüber (im Wachzustand) immer trocken?

Ja

Und 4. Wie oft passiert es euch am Tage bei kleinen Nickerchen (wenn ihr sonst tagsüber trocken seid)? Immer, oft, selten,nie?

Wenn der Schlaf lange genug ist dann bin ich nass

Wenn immer oder oft: Wie lange muss ein Schlaf sein, damit es passieren kann? Gibt es Unterschiede, ob ihr im Sitzen oder im Liegen das Schläfchen macht?

Ab 45 Minuten bin ich nass und ich schlafe im Prinzip immer nur im Liegen



So - ich hoffe, ich habe deine Fragen zu deiner Zufriedenheit beantwortet und will für heute tschüß sagen

Bettnässer alias Andy


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 Betreff des Beitrags: Re: Einige Fragen an echte Bettnässer
BeitragVerfasst: Do Jul 05, 2012 11:17 
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Registriert: So Feb 24, 2008 18:08
Beiträge: 29
Hallo Sonnenblume, hallo alle anderen,

Sam unterscheidet zwischen Inkontinenten und Bettnässern.

Bin ich vielleicht doch beides?

Ich nässe tagsüber „ständig“ ein, bin also am Tage inkontinent.

Weil die Innenwand einer Harnröhre aber nicht über seine ganze Länge glatt ist wie etwa ein Schlauch, sammelt sich darin im oberen Bereich Urin in kleinen Mengen, vor allem im Bereich der prostatischen Harnröhre. Wenn dann (wie bei mir) beide Schließmuskeln nicht (mehr) funktionieren, tritt der Urin (ohne Harndrang) schubweise in kleinen Mengen, also nicht Tröpfchen für Tröpfchen, aus. Manchmal sammelt sich auch etwas mehr Urin an, bevor er schubweise austritt, nämlich dann, wenn durch die Sitzposition die Harnröhre „dicht gehalten“ wird. Verändere ich die Sitzposition oder stehe ich auf, läuft es merklich ab.

Ja und in der Nacht passiert es bei mir eben doch wie bei Bettnässern. Die Blase füllt sich und ab einer bestimmten Füllung krampft die Blase und entleert sich unkontrollierbar. Das weiß ich, weil ich nicht selten dabei wach werde.

Der Grund dafür ist wohl, dass der Blasenausgang beim Liegen nicht unten ist. Die Blase füllt sich also. Der Urin würde so erst dann austreten, wenn der in der Blase angesammelte Urin bis zum Blasenausgang aufgestiegen ist. Weil sich aber meine Blase vor Erreichen dieser Füllmenge zusammen zieht und weder der innere noch der äußere Schließmuskel Widerstand leisten, gehen dabei größere Urinmengen ab.

Diese „größeren Mengen“ sind natürlich nicht vergleichbar mit der Menge einer „normalen Blasenfüllung“, bei der sich der Urin ja, gesichert durch die Schließmuskeln, vollumfänglich in der Blase sammeln kann. Aber es sammelt sich bei mir doch so viel Urin in der Blase, dass die nächtliche Urinproduktion manchmal in nur einem, meist aber in zwei Schüben austritt.

Übrigens, wenn ich auf dem Rücken, den Oberkörper leicht nach oben abgewinkelt liege (beim Lesen, beim Fernsehen), ist der Blasenausgang offenbar so gut wie ganz unten, denn in der Position läuft der Urin wie am Tage ab.

Meine Inkontinenz ist die Folge schwerer Infektionen in der oberen Harnröhre, durch die sich nekroses Gewebe gebildet hatte. Weil dieses abgestorbene Gewebe immer wieder schwere Infektionen auslöste und sich entsprechend vergrößerte, wurde es operativ entfernt. Noch vor dem Eingriff wurde mir gesagt, dass es dabei zu einer irreversiblen (nicht wieder zu behebenden) Inkontinenz kommen würde, anderenfalls, begünstigt durch Antibiotikaresistenzen, eine Sepsis (Blutvergiftung) zu erwarten wäre, die sehr häufig tödlich ist.

Ach ja, „nur Bettnässer“ war ich vorher auch eine lange, viel zu lange Zeit gewesen.

Tschuldigung, dass es so viel geworden ist.

Liebe Grüße.
Jorge


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 Betreff des Beitrags: Re: Einige Fragen an echte Bettnässer
BeitragVerfasst: Do Jul 05, 2012 17:34 
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jorge hat geschrieben:
Sam unterscheidet zwischen Inkontinenten und Bettnässern...

Hallo Jorge... :Hallo:

Ich freue mich auch von dir ´mal wieder etwas lesen zu können, daraus schließe ich es geht dir gut.

Das mit der Unterscheidung zwischen INKO + Bettnässer habe ich eigentlich immer so gesehen, evtl. ist das ja auch falsch. ( im med. Sinn )

Ein reiner Bettnässer ist für mich tagsüber trocken, wobei Inkontinente tagsüber einnässen und sehr häufig auch nachts.

Oder sehe ich das falsch ? :Gruebel:


Mit den besten Grüßen an euch alle...von Bild

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 Betreff des Beitrags: Re: Einige Fragen an echte Bettnässer
BeitragVerfasst: Fr Jul 06, 2012 11:31 
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Hallo Sam und alle anderen hier,

das hast du ja nett formuliert: „Ein reiner Bettnässer ist für mich tagsüber trocken...“

Ich habe beim Lesen geschmunzelt, weil ich mal gelernt habe, dass ein „reiner“ Mensch ein sauberer Mensch ist, daran angelehnt ein „reiner Bettnässer“ ein „sauberer Bettnässer“ sein müsste. Aber ich weiß auch, dass das Wort „rein“ außerdem eine ausschließende Bedeutung hat und du natürlich das gemeint hast. Obwohl Deutsch nicht meine Muttersprache ist (Hihi).

Ich denke, dass das Wort Bettnässer auch in Deutschland heute eher als familiäres oder auch als vulgäres Wort gebraucht wird. Auch in Spanien gibt es einen „meon“, einen Bettnässer, aber nur im sog. familiären Sprachgebrauch, sonst wird von incontinencia urinaria gesprochen und wenn es sich nur auf die Nacht bezieht, spricht man von einer incontinencia urinaria nocturna.

Hier wie dort sind gerade diese medizinischen Bezeichnungen Bestandteile des allgemeinen Sprachgebrauches (geworden). Sicherlich deswegen, weil z. B. das Wort Bettnässer allzu oft als herabwürdigend verwendet / angesehen wird. Für die meisten betroffenen Menschen würde die Verwendung dieses Wortes in der ohnehin als sehr peinlich empfundene Situation einen zutiefst beschämenden Nachdruck erhalten.

Sicherlich könnte man beim Gebrauch des einen oder anderen Wortes über die Sinnhaftigkeit und das Für und Wider streiten.

Manchmal wird ein Wort auch nur als angenehm empfunden und als aussagekräftiges Synonym verwendet. So die Gummihose, die heute auch meist keine Gummihose mehr ist, sondern eine Hose, die den Zweck der ursprünglichen Gummihose erfüllt, trotzdem oder gerade deswegen wird hier und da oft gerne von der Gummihose gesprochen.

Hoffentlich haben euch „meine Gedanken“ nicht gelangweilt.

Gruß.

Jorge


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 Betreff des Beitrags: Re: Einige Fragen an echte Bettnässer
BeitragVerfasst: Fr Jul 06, 2012 14:00 
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jorge hat geschrieben:
Ich denke, dass das Wort Bettnässer auch in Deutschland heute eher als familiäres oder auch als vulgäres Wort gebraucht wird...

...sonst wird von incontinencia urinaria gesprochen und wenn es sich nur auf die Nacht bezieht, spricht man von einer incontinencia urinaria nocturna.
Hier wie dort sind gerade diese medizinischen Bezeichnungen Bestandteile des allgemeinen Sprachgebrauches (geworden)...

Sicherlich deswegen, weil z. B. das Wort Bettnässer allzu oft als herabwürdigend verwendet / angesehen wird...

Hallo Jorge... :Hallo:

Ich kann dir (leider) nur in allen Teilen recht geben.

"Leider" deshalb, weil z.B. nur das Wort BETTNÄSSER immer noch als herabsetzend und beleidigend eingesetzt werden kann.

Traurig - in einer Gesellschaft in der min. 2% der erwachsenen Bevölkerung Bettnässer sind !


Zudem bin ich aber auch ein "Feind" dieser med. Ausdrücke wie z.B. Inkontinenz, oder Enuresis nocturna, allein der Klang dieser Wörter klingt schon so KRANK !

Daher gebrauche ich z.B. lieber im Sprachgebrauch die Aussage "schwache Blase", das versteht auch jeder, es klingt nicht so steril, gekünzelt und krank.

Irgend eine SCHWÄCHE hat jeder Mensch, also klingt das auch viel menschlicher, und SCHWÄCHEN werden auch viel schneller und leichter "verziehen".


Wenn ich mir vorstelle mir sagt jemand:

"Ich leide unter Enuresis nocturna" würde ich innerlich denken: Brav auswendig gelernt - oder möchte er nur mit seinen Lateinkenntnissen angeben ?

Ich hab das ehrlich gesagt auch noch nie von irgend jemanden gehört, im der Umgangssprache sagt doch jede/r ganz simpel:

" Ich bin Bettnässer/in. "


Im Gegensatz zu dem Wort Inkontinenz, daß hat sich eher etwas im Sprachgebrauch verankert.

Aber noch vor ca. 10 Jahren wußte keiner so richtig was das Wort überhaupt bedeutet, bzw. welche KRANKHEIT sich dahinter verbirgt.

Das hat sich ( Dank Internet ) etwas schneller verbreitet durch die Informationsvielfalt.


Aber es ärgert mich wirklich, wenn heute noch das Wort BETTNÄSSER als Schimpfwort eingesetzt wird.

Das zeigt nun umgekehrt wieder, daß selbst das Internet hier noch nicht richtig aufklären konnte, denn das reine Bettnässen bei Erwachsenen ist auch im Internet noch kein "echtes Thema".

Bettnässen findet immer nur Erwähnung im Anhang an Berichte über Inkontinenz, aber hat noch keine "eigene Plattform".

Dabei denke ich, bei ca. 1.3 Millionen erwachsenen Bettnässern - die deshalb nicht gleich inkontinent sind ! - sollte sich auch die breite Bevölkerungsschicht darüber mehr informieren.

Dabei sollten wir auch nicht vergessen, daß die 1.3 Millionen nur die offizielle Zahl ist, ich gehe von einer wesentlich höheren Dunkelziffer aus !


Und dann wäre noch die Frage zu klären, ab wann ist man eigentlich ein ECHTER Bettnässer ? ? ?

Bin ich schon ein Bettnässer wenn nur 3 x pro Jahr das Bett nass wird, oder muß es mind. 3 x pro Monat passieren, oder 3 x pro Woche ? :Gruebel:

Wo ist die Grenze zwischen " passiert doch jedem mal " und " nun ist er aber wirklich Bettnässer ! " ?


Wer von euch kann das beantworten ? ... fragt der Bild


Foto: Bettnässen ist kein "Beinbruch" und auch kein Hindernis !


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 Betreff des Beitrags: Re: Einige Fragen an echte Bettnässer
BeitragVerfasst: Fr Jul 06, 2012 23:38 
:Hallo:

Ich denke auch wie Jorge oder Sam. Die medizinischen Ausdrücke sind mir fremd; ich sage zwar nicht gerade ich sei Bettnässer (was ich auch nicht bin), aber wenn das Vertrauen vorhanden ist sage ich umschreibend: meine Leitung ist nicht dicht, oder ich kann das Wassser nicht halten.

Im Sanitätsgeschäft rede ich davon überhaupt nicht, ich verlange einfach Gummihosen, ein Begriff der mir aus emotionalen Gründen lieb ist. Was die Häufigkeit anbelangt auch das: wie in meiner Vorstellung (meine Tante...) geschrieben, habe ich erst mit 20 Jahren gemerkt, dass Schulkinder Wasserprobleme haben, und dabei ist es doch gleich ob in der Nacht oder am Tag: es ist ein Problem da und man versucht damit fertig zu werden: möglichst ohne Chemie und ohne Psychiater.

Ich kenne die Reiseprobleme auch - wie soll ich es verstecken - aber deswegen leidet mein Selbstwertgefühl nicht. Darum geht es doch, wenn man sich mit geschwollenen Ausdrücken um das Thema herumredet: ob Bettnässer oder inkontinent, ob täglich oder jährlich - man sieht sich einfach vor. Ich trage generell in der Nacht Gummihosen, und fertig. Manchmal ach am Tag, wenn ich das Gefühl habe, es wäre nötig.

:gutenacht:


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