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Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 11 Beiträge ] 
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 Betreff des Beitrags: Ist Bettnässen vererbbar ?
BeitragVerfasst: Mi Sep 28, 2011 21:06 
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:Hallo:

Die kommende Diskussion ist in einem anderen Forum aufgekommen, unter dem Beitrag von Hanne:
" Vielleicht bin ich falsch hier ? "

Nun geht es um das Thema: Ist Bettnässen vererbbar ?

Ich werde daher einige Beiträge / Antworten hierher kopieren, damit wir das Thema hier im Bettnässerforum abhandeln können.

Bis gleich...sagt der SAM


Bild ...hier geht´s weiter !

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 Betreff des Beitrags: Re: Ist Bettnässen vererbbar ?
BeitragVerfasst: Mi Sep 28, 2011 21:17 
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juli hat geschrieben:
Und meine Tochter Sabine ist was Kleidung und Erziehung anbetrifft ähnlich drauf wie Hanne.

Hey Juli.

Nur "der Ordnung halber" :zwinker: damit ich (wir) es auch richtig verstehen.

1.) Wie alt sind deine / eure Enkel ?

2.) Achtet deine Tochter nur auf die Kleidung der Kinder, oder werden sie auch noch gewickelt ?

2.a ) Wenn JA - warum ?

:CIAO: von SAM

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 Betreff des Beitrags: Re: Ist Bettnässen vererbbar ?
BeitragVerfasst: Mi Sep 28, 2011 21:23 
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Diese Antwort ist von JULI:

juli hat geschrieben:
Ja Sam... :Hallo:

...ich habe drei Enkelkinder.

Die Doris ist jetzt 13 Jahre, die Siri ist 5 Jahre, und der Janis ist 4.

Im grunde genommen werden noch alle Kinder gewindelt.

Doris war eine zeitlang trocken, aber in letzter Zeit macht sie öfters wieder ins Bett.

Auch am Tage passiert hin und wieder ein Missgeschick.

Meine Tochter greift da konsequent zu Windeln.

Der Grund ist wohl Probleme in der Schule und auch zu hause.

Die Siri ist seit ca. einem Jahr recht trocken.

Aber es passiert wohl auch des nachts, das sie hin und wieder ins Bett macht.

Da bekommt sie auch Nachtwindeln um.

Und Janis denkt noch nicht daran trocken zu werden.

Gruss juli

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 Betreff des Beitrags: Re: Ist Bettnässen vererbbar ?
BeitragVerfasst: Mi Sep 28, 2011 21:24 
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juli hat geschrieben:
...ich habe drei Enkelkinder.

Die Doris ist jetzt 13 Jahre, die Siri ist 5 Jahre, und der Janis ist 4.

Im grunde genommen werden noch alle Kinder gewindelt...

Hey Juli.

Und gleich noch eine Nachfrage: :Neugier:

Ich weiß nicht mehr wie es bei deinen Kindern war, ist das Bettnässen / die schwache Blase evtl. auch in eurer Familie vererbt worden ?

Durch viele Familien zieht sich das ja wie ein roter Faden, und das über Generationen hinweg.
( kenne ich auch aus der eigenen Familie )

Beispiel Hanne, sie hat es wohl auch an die Tochter vererbt, und evtl. werden auch Hanne´s Enkelkinder später davon betroffen sein.

Viele Grüße von SAM

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 Betreff des Beitrags: Re: Ist Bettnässen vererbbar ?
BeitragVerfasst: Mi Sep 28, 2011 21:25 
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Antwort von JULI:

juli hat geschrieben:
:Hallo:

Ich weiss nicht Sam,
mit der Vererbung habe ich so meine Probleme.

Bei mir und meiner Mutter war das eindeutig ein psychisches Problem.

Erst richtig inkontinent wurde ich nach der Geburt meiner Tochter.
Ich weiss nicht, wenn mich meine Mutter zur Sauberkeit erzogen hätte, wäre ich wohl wie viele andere Kinder erst einmal trocken geworden.

Bei meiner ältesten Tochter war das wohl auch eher psychisch.

Sie war ja zuerst in einem Heim und dann als ich Hans heiratete kam sie zu uns.

Die Schwiegermutter war aber sehr streng. (sie hat uns ja zuerst abgelehnt)

Sabine war zu der Zeit in der Pupertät und hatte erhebliche Probleme sich anzupassen.

Die Mutter meines Mannes war nicht zimperlich in ihrer Erziehung und hat "Maßnahmen" ergriffen um sie in die häusliche Gemeinschaft anzupassen.

Dazu gehörten auch Windeln.

Na ja, und bei der Doris ist das nicht anders.

Richtig ist, das wir über Generationen wenig Probleme mit dem Umgang von Windeln hatten.

Meine Mutter und auch Tante hatten ein völlig normales Verhältnis zu Windeln in ihren Haushalt.

So lange ich mich daran erinnern kann haben sie auch welche getragen, einschließlich den Gummischlüpfern den sie über die Wäsche gezogen haben.

Na ja, und so erging es mir natürlich auch und auch widerum meiner Tochter.
Aber es wäre schon INTERESSANT ZU WISSEN; OB SO ETWAS VERERBLICH IST :!:

Ein Disskussionsthema ist das wert, oder ?

Liebe Grüsse juli

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 Betreff des Beitrags: Re: Ist Bettnässen vererbbar ?
BeitragVerfasst: Mi Sep 28, 2011 23:33 
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juli hat geschrieben:
Aber es wäre schon INTERESSANT ZU WISSEN; OB SO ETWAS VERERBLICH IST :!:

Hey Juli... :Hallo:

Grundsätzlich kann ich diese Frage nur mit einem klarem JA beantworten.

Organische Ursachen für ein Bettnässen schließe ich hier einmal aus, aber natürlich sind auch organische Defekte vererbbar.

Aber es geht ja um die Psyche.

Auch wenn ich mich seit ewiger Zeit mit dem Thema vertraut gemacht habe, zu 100% kann ich es auch nicht erklären, aber da tappt auch die Medizin noch etwas im Dunkeln.
( soviel mir bekannt ist )

Ich beschränke mich aber nun einmal auf meine eigenen Erfahrungen, ohne Spekulation auf den "Rest der Welt". :zwinker:

In meiner Familie konnte ich sogar "Querverbindungen" bei der Vererbung feststellen.

Bei keiner der geschilderten Fälle lag ein organischer Defekt vor, daher tippe ich immer noch auf die Psyche.

Grundsätzlich sei noch erwähnt, wenn ich den Aussagen meiner Großeltern, Eltern und Tanten Glaube schenke, dann waren sie selber keine Bettnässer.
( oder sie haben es mir / uns gegenüber nicht zugeben wollen )

Bei mir war / ist die Konstellation so:

Meine Großeltern und Eltern waren angeblich keine Bettnässer.

ABER...die beiden jüngsten Schwestern meines Vaters.

Mein Vater hatte noch 4 Geschwister, 2 Brüder + 2 Schwestern, aber angeblich waren nur die Mädels Bettnässerinnen.

Meine ältere Tante hat das Bettnässen an ihre 3 Kinder vererbt, wobei die beiden Mädels stärker betroffen waren.

Die Ältere bis ca. 17, meine jüngere Cousine bis heute, und ihr jüngerer Bruder bis ca. 14.

Ich weiß es nur von meiner Tante, dass meine Cousine bis heute permanente Bettnässerin ist, und es auch an ihre 2 Töchter vererbt hat.

Eine wurde mit ca. 16 trocken, und die andere Tochter ist auch bis heute Bettnässerin, sie ist jetzt ca. 26 Jahre alt.


Auf der Seite meiner Mutter (Einzelkind) waren angeblich alle trocken, zumindest in der direkten Linie.

ABER...meine "andere Cousine", die Tochter meines Patenonkels war zumindest noch bis zu ihrem 18. Lebensjahr Bettnässerin.
( Ich nenne sie immer meine Cousine, da ich mich mit Verwandschaftsverhältnissen überhaupt nicht auskenne, sie ist die Tochter des Bruders meiner Großmutter. Also genauer gesagt die Cousine meiner Mutter, und somit dann meine Großcousine ) :Gruebel:

Wie auch immer, meine Großcousine hat jedenfalls das Bettnässen ebenfalls an ihre Tochter vererbt, und auch die macht noch regelmäßig in´s Bett, und das mit jetzt 38.

Auch sie hat eine Tochter, ob diese auch das Bettnässen geerbt hat weiß ich nicht mit Sicherheit, da ich sie noch nie kennengelernt habe.

Ich kann es nur "Andeutungen" entnehmen, Sätzen wie:

"Wie die Mutter, so die Tochter."

Ihr seht, mein "Familienverbund" ist mehr als dürftig, seit fast 40 Jahren habe ich kaum Kontakt zu jemandem.

Meine Großcousine habe ich vor genau 14 Tagen zum ersten Mal wiedergesehen, zum 1. Mal seit 1981, und plötzlich stand sie unangemeldet auf der Matte.

Wie das Leben so manchmal spielt... :ohhh:

So...das meine ich mit "Querverbindungen", wenn´s um das Vererben geht.

1. war angeblich nie ein männlicher Nachkomme in unserer Familie Bettnässer, da schlage ich wohl aus der Art.
(Ausnahme mein Cousin, aber eben der Sohn meiner Tante, also auch 2. Grad)

2. waren immer nur Tanten + Cousinen betroffen, das aus beiden Familienzweigen, aber eben nie aus der direkten Linie. ( Eltern / Großeltern )

Was die "Vererbungslehre" weiter erhärtet sind folgende Beispiele:

Meine 1. Freundin (1967) war mit 16 noch Bettnässerin, ebenso ihre ältere Schwester (18).

Von ihr weiß ich, daß auch ihre Mutter Bettnässerin war bis sie ca. 16 war.

Meine spätere Verlobte (1970) war/ist auch Bettnässerin, ebenso wie ihre 3 Schwestern.

Von ihren Eltern war angeblich keiner Bettnässer, aber dafür die Schwester ihrer Mutter, und das bis ins Alter von ca. Ende 50, danach weiß ich nichts mehr dazu.

Meine EX-Verlobte von 1970 lebt aber bis heute in meiner Nähe, und wir treffen uns sporadisch in der Stadt. ( d.h. per Zufall, ca. alle 5 bis 8 Jahre )

Treffen wir uns zufällig mal alleine, d.h. ohne ihren Mann, kommt das "alte Thema" auch immer mal wieder zur Sprache.

Daher weiß ich auch, daß sich das Bettnässen bei ihr auch nie ganz gelegt hat, es verläuft immer noch ähnlich wie bei mir auch, je nach Streßaufkommen.

Sie hat mit ihrem Mann 3 Kinder, 1 Sohn und 2 Töchter. ( 28 bis 37 )

Alle 3 Kinder waren Anfangs Bettnässer, allerdings sehr unterschiedlich ausgeprägt.

Der Junge wurde mit 7 trocken, die älteste Tochter mit 9, nur das "Nesthäkchen" ist zu 100% in die Fußstapfen der Mutter getreten, und ebenso bis heute sporadische Bettnässerin.(28)


Zu (m)einer heutigen Freundin (37) kann ich nur sagen, auch sie ist zeitlebens Bettnässerin gewesen, das wird sich wohl auch nie mehr legen bei ihr.

Auch sie hat es zu 100% an ihre Tochter (18) vererbt.

Abschließend will ich aber noch erwähnen, daß bei allen eine s.g. "schwache Blase" vorliegt, denn das Einnässen hat sich nie nur auf das reine Bettnässen konzentriert.

Evtl. wird ja auch nur die "schwache Blase" vererbt, und nicht das Bettnässen aus psychischen Gründen.

Dennoch denke ich, daß auch in der Vererbung der Psyche ein Schlüssel liegt.

In diesem Sinne...grüßt der SAM


Ausug:
http://www.einnaessen-beim-kind.de/de/patientenbereich/bettnaessen/ursachen.html

Vererbung
Zahlreiche Untersuchungen haben gezeigt, dass das primäre Bettnässen in einigen Familien weitaus häufiger vorkommt als in anderen. Diese Tatsache lässt Rückschlüsse auf eine Vererbbarkeit der Störung zu.

Sind oder waren in Ihrer Familie weitere Personen vom nächtlichen Einnässen betroffen, so steigt die Wahrscheinlichkeit, dass auch Ihre Kinder unter Bettnässen leiden können.


Das angehängte Foto erinnert mich stark an (m)eine heutige Freundin mit ihrer Tochter, plus Freundin der Tochter...


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 Betreff des Beitrags: Re: Ist Bettnässen vererbbar ?
BeitragVerfasst: Do Sep 29, 2011 23:43 
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:Hallo: lieber Sam,

von mir gibt es mal wieder ein kleines Lebenszeichen.

Ich bin nach wie vor nicht so viel im Internet, und damit leider auch selten auf deinen Seiten, lieber Sam.
Trotzdem wie immer vielen Dank für Deine Tätigleit, insbesondere wo ich mit Freuden lese, dass Du wieder nicht mehr solo bist ! !
Ganz herzlichen Glückwunsch dazu !

Wie schriebst Du so nett: Deine Freundin sei Bettnässerin, und das würde sich nicht mehr legen bei ihr.
Wie ihr Bettnässen evtl. bleibt, wünsche ich Euch, dass Ihr beide zusammen bleibt !

Zur Vererblichkeit des Bettnässens:

Ich meine schon, dass die Veranlagung Bettnässer zu sein vererblich ist, sozusagen die "schwache Blase", wie auch z.B. schwache Augen, Kurzsichtigkeit etc.

Wenn das richtig ist, kommt aus meiner Familie das Bettnässen aus beiden Stämmen.

Mein Vater hat eine Schwester die Zeit ihres Lebens Bettnässerin war und auch Windeln trug, sie blieb nach dem Krieg ledig. (war im Krieg wohl 2mal verlobt und ihre Verlobten sind gefallen)

Ich hab sie aber blödsinnigerweise nie eingehender befragt wegen des Bettnässen, sie starb völlig überraschend 1994, mit Anfang 70.

Mein Vater hatte einen älteren Bruder, dessen 2 Töchter ( im Krieg geboren - so etwa 1942 und 1944 o.ä.) , also meine "echten Cousinen" (die allerdings gut 20 Jahre älter sind als ich), und die auch bis in die Pubertät hinein Bettnässerinnen waren.

Wie weit sie Windeln o.ä. getragen haben weiss ich gar nicht, sie waren wohl "trocken" als ich auf die Welt kam.

Von mütterlicher Seite war meine Mutter selbst "etwas" betroffen, sie trug zumindest nach Feiern und im Urlaub nachts Windeln, und dann mein nächst älterer Bruder, und eben ich.

Mein Bruder bis 14 vielleicht, ja und ich bin´s nie losgeworden.

Mein jüngerer Sohn war bis gut 13 Bettnässer, der ältere bis ca. 5.

Wobei nach heutigem Verständnis er vielleicht noch gar keiner ist.

Meine Mutter war Einzelkind.

Meine Oma war im Alter inkontinent, aber das kann eher Altersschäche sein.

Windeln und auch Gummihosen waren zumindest etwas ganz normales bei uns zuhause, wie auch ein Bettschutz von "Liegelind".

Jetzt muss ich leider erst mal ins Bett, wohl geschützt mit Molicare super plus.

Am Wochenende kommt mein Freund bis Sonntag, da kann ich wahrscheinlich erst mal wieder nicht antworten.

Aber vielleicht schaff ich´s ja häufiger in Zukunft.

Erst mal ganz liebe Grüße auch an Juli, mit der ich wieder mal quatschen muss, und Dich lieber Sam...

...und alle anderen hier !

Eure Renate


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 Betreff des Beitrags: Re: Ist Bettnässen vererbbar ?
BeitragVerfasst: Fr Sep 30, 2011 1:07 
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renate hat geschrieben:
... insbesondere wo ich mit Freuden lese, dass Du wieder nicht mehr solo bist ! !
Ganz herzlichen Glückwunsch dazu !

Wie schriebst Du so nett: Deine Freundin sei Bettnässerin, und das würde sich nicht mehr legen bei ihr.
Wie ihr Bettnässen evtl. bleibt, wünsche ich Euch, dass Ihr beide zusammen bleibt !

Liebe Renate... :Hallo:

Leider hast du das falsch interpretiert, denn ich hab extra immer geschrieben "(m)eine Freundin."

Das soll heißen, die Betonung liegt auf EINE Freundin, mit der ich momentan nur ein eher lockeres Verhältnis habe.

Da ist nix mit "zusammen", oder einer festen Beziehung, auch wenn ich mir diese wünschen würde, aber nicht unter den momentanen Umständen.

Kurze Stichworte dazu:

Sie ist (noch) verheiratet, ihr "Ex" ist zwar ausgezogen, hat aber noch den Schlüssel ihrer Wohnung, und er kommt und geht wann er will...natürlich OHNE Anmeldung.
( sein gutes Recht, wie er meint )

Diese Situation gefällt mir schon mal gar nicht.

Dazu hat er uns vor einigen Monaten morgens zusammen in Windeln "erwischt", dann nannte er mich noch "Windelpisser", und danach mußte er dann komischerweise zum Zahnarzt, und auch der Hausarzt konnte an ihm noch gut verdienen.

Auf so etwas hab ich absolut keinen Bock, und bevor der HERR nicht kompl. verschwunden ist betrete ich auch die Wohnung nicht mehr.

Und als dann noch der Satz von Biggi kam: "Du mußt ihn auch verstehen..." war´s mit meinem Verständnis völlig vorbei.

Eigentlich ist Biggi ´ne tolle Frau, aber nur wenn wir alleine sind, also bitte nicht im "Doppelpack"...

Auch mit ihrer Tochter komm ich sehr gut klar, aber auch nur wenn der Erzeuger weit weg ist.

Kaum läßt er sich blicken steht die Tochter auf seiner Seite und verteidigt ihn.

Nehm ich ihr auch nicht übel, Blut ist nun mal dicker als Wasser, aber für mich hat das keine Aussicht auf Zukunft.

Wie ich an anderer Stelle schon geschrieben habe, ich werd nächstes Jahr 60, und meine Zeit wird mir immer kostbarer, je mehr sie abnimmt.

Ich hab keinen Bock mir mit so einem Typ den Tag zu versauen, dann zieh ich mich lieber zurück.
( ist evtl. auch besser für ihn, denn den Kerl würd ich zu gerne verfrühstücken ) :hunger2:

Es gibt Typen die "betteln" regelrecht um Schläge, aber ein "Ausrutscher" reicht mir, das muß ich alles nicht haben.

Soviel zu MEINER neuen Freundin... :LOL:


Um so mehr wünsche ich dir + deinem Freund ein schönes Wochenende, genießt es !

Bis hoffentlich bald...sagt der SAM

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 Betreff des Beitrags: NACHTRAG: Ist Bettnässen vererbbar ?
BeitragVerfasst: Di Okt 11, 2011 19:40 
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:Hallo:

Hier noch ein NACHTRAG zum Thema, den ich heute gefunden habe:

Enuresis durch Vererbung ?

Die familiäre Häufung der Enuresis ist seit Anfang der siebziger Jahre bekannt, sie lässt eine genetische Disposition vermuten.

Inzwischen ist ein autosomal dominanter Erbgang mit einer Penetranz von über 90% bekannt, neben dem ENUR-1-Gen auf dem Chromosom 13 sind noch weitere Genloci auf Chromosom 8 und 12 beschrieben, es wird eine Heterogenität vermutet.

Enuresis nocturna:
Statistiken zufolge beträgt die Wahrscheinlichkeit für ein Kind 43%, wenn ein Elternteil betroffen war, und wenn beide Elternteile Bettnässer waren, liegt die Wahrscheinlichkeit bei 77%, dass bei einem Kind ebenfalls diese Störung auftritt.

Dagegen liegt die Wahrscheinlichkeit bei nur 15%, wenn kein Elternteil betroffen war.

In diesem Sinne...Euer SAM

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 Betreff des Beitrags: Re: Ist Bettnässen vererbbar ?
BeitragVerfasst: Do Okt 13, 2011 10:42 
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:Hallo: an Alle, die es interessiert,

habe einen vielleicht interessanten Artikel gefunden, der vielleicht der einen oder anderen Familie und vor allen Dingen dem betroffenen Kind Mut machen könnte:

"Das Einnässen im Kindesalter ist ein multi- und interdisziplinäres Problem, das dem Kind und seiner Familie oft über längere Zeit zu schaffen macht.
Eine urologische Verhaltenstherapie kann die Störung effektiv beseitigen - wenn die Kinder sich daran halten.
Bei nächtlichem Einnässen kann bei vielen Kindern eine Urotherapie - also eine Umstellung des Verhaltens - hilfreich sein.
Zum Beispiel sollten sie vor dem Schlafengehen möglichst nichts mehr trinken.
Bevor jedoch solche therapeutischen Maßnahmen erwogen werden, muss erst die diagnostische Abgrenzung erfolgen, erklärte Dr. Brigitte Willer beim Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie in Hamburg. "


Bei Interesse könnt ihr den kompletten Artikel finden unter:
http://www.aerztezeitung.de/medizin/kra ... sid=674001

Viele Grüße
Louis


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 Betreff des Beitrags: Re: Ist Bettnässen vererbbar ?
BeitragVerfasst: So Okt 16, 2011 15:45 
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Geburtsjahr / year of birth: 1969
Bundesland: 13. Sachsen
Familienstand: LD (ledig)
Kinder: NEIN
Ich bin: glgl. Blasenschwäche
Hi,

ich kann bei Vererbbarkeit nur von Reizdarm sprechen. Das liegt bei uns in der Familie.

LG Kvetinka

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Weil ich ein Mädchen bin


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