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 Betreff des Beitrags: HICOTON "Mutti hat Sorgen" - Werbeanzeigen der 60er und 70er
BeitragVerfasst: So Feb 25, 2018 15:57 
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Hallo ihr lieben,

in den Groschenromanen der 60er und 70er, die meine Mutter immer mal wieder "aus dem Westen" bekam, fiel mir damals schon diese Werbeanzeige von HICOTON auf.
Unten habe ich mal ein paar davon gescannt (1962, 1971 und ca. 1978).
Vor allem die Überschrift "Mutti hat Sorgen" und die Erwähnung von "nassem Bettzeug" brannte sich in mein Gedächtnis ein.

Mich interessiert nun, ob jemand von euch dieses Mittel bekam und was für Erfahrungen damit gemacht wurden.

Im Internet fand ich heraus, dass HICOTON irgendwann (ca. 2000) auf die Negativliste der Kassenärztlichen Vereinigung kam. Wohl aus dem Grund, weil sie eines der folgenden Kriterien entsprachen:

"Nach der Änderung der Verordnung sind als unwirtschaftlich insbesondere anzusehen:
• Arzneimittel, die für das Therapieziel oder zur Minderung von Risiken nicht erforderliche Bestandteile enthalten (unwirtschaftliche Arzneimittel mit nicht erforderlichen Bestandteilen);
• Arzneimittel, deren Wirkungen wegen der Vielzahl der enthaltenen Wirkstoffe nicht mit ausreichender Sicherheit beurteilt werden können (unwirtschaftliche Arzneimittel mit einer Vielzahl von arzneilich wirksamen Bestandteilen);
• Arzneimittel, deren therapeutischer Nutzen nicht nachgewiesen ist (unwirtschaftliche Arzneimittel mit nicht nachgewiesenem therapeutischen Nutzen)."
Quelle: Bundesanzeiger Nr. 170 vom 11. 9. 2002, Köln

Sehr interessant ist auch die Preisentwicklung. Ebenfalls im Internet fand ich eine noch altere Anzeige von 1950, da kosteten sie noch DM 2,65.

Liebe Grüße
Euer Pit


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 Betreff des Beitrags: Re: HICOTON "Mutti hat Sorgen" - Werbeanzeigen der 60er und 70er
BeitragVerfasst: So Feb 25, 2018 21:36 
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Hallo Pit,

den Namen kenne ich gut, wusste ich doch lange nicht was es war, nur dass irgendwie immer darüber mit der
Nachbarin darüber getuschelt wurde. Diese Geheimniskrämerei machte natürlich neugierig und eines Tages bekam ich heraus, dass der Junge, mit dem ich gerne spielte, weil er gleichaltrig war, oft nachts einnässte. Anfang der 50er Jahre war das. Die beiden Kinder haben es nicht leicht gehabt: der Vater kam schwer krank aus der Gefangenschaft nach Hause, ich habe heute noch sein elendes Aussehen in Erinnerung, und verstarb dann auch. Die Mutter ging gezwungenermaßen arbeiten um die Familie durch zu bringen.

Ich weis, dass meine Mutter eine hohe Achtung vor dieser Frau hatte und es war eine nette Nachbarschaft nebenan, in der man sich half, wo man konnte.
In der damaligen Zeit war Waschen mit Waschkessel, Feuer machen, die nasse Wäsche mit einer Handmangel ausdrücken und bei jeder Temperatur draußen aufhängen eine harte Knochenarbeit und die roten Hände meiner Mutter
habe ich gesehen. Sie schmerzten auch nach so einem Waschtag. Die Waschküche war besonders im Winter ein Dunstraum, in dem man oft nichts mehr sehen konnte und eisige Luft von draußen kam. Der Waschkessel wurde einfach über einen großen Ablasshahn in den Raum entleert und dann dampfte die heiße Brühe alles voll und es tropfte von der Decke.
Wenn dann auch noch zusätzliche Wäsche anfiel, war das für die Mütter besonders hart.

Junge Leute können sich das kaum vorstellen.
Da griff man dann gerne zu evtl. Lösungen aus der Apotheke.
Vor Einführung der Einmal-Produkte waren die Stoffwindeln auch harte Arbeit. Eine kleine Erleichterung waren
Zellstoff-Einlagen, die wenigsten den Stuhlgang auffangen konnten und zusammen gerollt wurden als Einmalartikel.
Gab es aber auch erst Anfang der 50er. Bei meinen etliche Jahre jüngeren Geschwistern hatte meine Mutter diese.

Heute können wir moderne Produkte sogar als Fetisch genießen.

In dem Sinne ein nachdenklicher
Dlover


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 Betreff des Beitrags: Re: HICOTON "Mutti hat Sorgen" - Werbeanzeigen der 60er und 70er
BeitragVerfasst: Mo Feb 26, 2018 5:36 
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Pit Schnass hat geschrieben:
Mich interessiert nun, ob jemand von euch dieses Mittel bekam und was für Erfahrungen damit gemacht wurden...
Hallo Pit & DLover... :Hallo:
Es kann nur in den 60er Jahren gewesen sein, denn zu der Zeit waren auch oft die Anzeigen für HICOTON in der BRAVO ! :Applaus:
Ich hab die BRAVO nur zu dieser Zeit gelesen (max. bis 1965), zu der Zeit war ich auch im Internat.

Auch wenn mein Bettnässen im Internat kein großes Thema war, aber mit 12-13 Jahren hätte ich es gerne "abgestellt", das war damals mein "Traum".
Naiv wie man in dem Alter denkt, "dann mach ich im Internat nicht mehr in´s Bett, und am Wochenende zu hause spielt es keine Rolle".

Da hatte ich noch die Vorstellung, mann nimmt das Zeug vor dem Schlafengehen, und das Bett bleibt in der Nacht trocken.
Über eine "Heilung" vom Bettnässen hab ich nie nachgedacht, hätte das auch nie für möglich gehalten, denn ich hab ja jahrelang immer hören müssen:
"Das geht von alleine weg, du mußt nur noch älter werden, noch etwas wachsen, und in die Pubertät kommen."
Damit war mir mein Lebensweg doch klar, noch ein paar Jahre und ich bin trocken. :yeah:

Irgendwann hab ich dann allen Mut gefasst und bin in eine Apotheke um HICOTON zu kaufen.
Der "uralte" Apotheker fragte mich aus was ich damit will, ob mich meine Mutter schickt, etc.
Ich hab wohl mehr gestammelt, oder mir in den nicht vorhandenen Bart gemurmelt, daß ich das für mich kaufen möchte... :rotwerd:

Dann stellte er keine peinlichen Fragen mehr, ich war aber so aufgeregt und nervös, daß ich mir bei dem "Verhör" in die Hosen machte.
Für ihn aber nicht sichtbar, denn natürlich trug ich wie immer min. 2-3 dicke Schlüpfer und eine Gummihose unter meiner üblichen Lederhose.

Dann erkläret er mir, er müsse das Mittel aber erst bestellen, ich solle kommende Woche wiederkommen.
Gesagt - getan, eine Woche später stand ich wieder in der Apotheke und bekam ein braunes Glasfläschchen mit HICOTON ausgehändigt.
An dem Samstag war die Apotheke leider ziemlich voll, und der blöde Kerl reichte mir das Fläschchen mit den Worten:
"Na, dann schau mal ob dein Bettnässen weniger wird, oder sogar ganz aufhört !"

Ich erinnere mich nur noch daran, daß eine ältere Frau neben mir stand, die gleich loskeifte:
"Du bist aber schon viel zu alt um noch in´s Bett zu machen, schämst du dich nicht ?" :peinlich:

Ich weiß nicht mehr ob ich ihr überhaupt etwas geantwortet habe, ich hab nur das abgezählte Geld auf die Ladentheke gelegt und bin grußlos abgehauen ! :Wut: ( ...natürlich wieder mit nassen Hosen ! ) :rotwerd:

Am Abend hab ich dann heimlich in meinem Zimmer das neue Wundermittel genommen, es waren Tropfen ( klar wie Wasser ), schmeckten auch so.
Zuerst konnte ich vor Aufregung gar nicht einschlafen, aber morgens gegen 6 h wurde ich plötzlich wach, da ich in meinem Bett :Bettnässer: geschwommen bin.
Ich Idiot hatte auch ohne Gummihose geschlafen, denn die war ja nicht mehr nötig (!), ich hatte ja jetzt diese Wundertropfen... :ohhh:

In dem Alter war ich doch noch etwas naiv. :pfeif:

Jedenfalls war das Fazit nach einigen Tagen, oder waren es sogar Wochen (?)...ich glaub die Tropfen waren wirklich nur Wasser, denn es veränderte sich absolut gar nichts ! :no:

Zudem war ich ja auch immer nur gelegentlicher Bettnässer, d.h. ich machte "nur" so 1-2 pro Woche in´s Bett, oder auch mal 14 Tage gar nicht, oder auch mal 14 Tage am Stück.
Auch die Ärzte hatten bei mir ja nie etwas organisches gefunden, außer einer etwas zu kleinen Blase (in dem Alter), die Diagnose war eben immer nur eine "schwache Blase".

Das Hausmittel dagegen hieß "warm anziehen", nicht auf kalte Steine setzen, keine kalten Füsse bekommen, keine nasse Badehose tragen, etc., die üblichen Maßnahmen der damaligen Mütter.
Meine nassen Hosen wurden erklärt mit Nervosität, oder Angst vor etwas, sowie auch "Vererbung innerhalb der Familie".

Das Bettnässen erklärte meine Mutter immer so: "Er schläft wie ein Stein, er wird einfach nicht wach !"
Das hat sicherlich auch zum Teil gestimmt, denn immer wenn Mutter mich morgens gegen 6 Uhr wecken wollte war es täglich das gleiche Drama, ich wurde nicht richtig wach, war morgens wie im Tran.
Meine Mutter hat mich früher für die Volksschule noch waschen müssen, mich angezogen, ich hab das nur halb schlafend über mich ergehen lassen, bis ich ca. 10 Jahre alt war.
Erst danach hörte das auf, als ich 1962 auf die Realschule kam, jeden morgen pünklich um 06:45 h dem Bus nehmen mußte, um rechtzeitig in der Schule zu sein.
Erst ab da entwickelte ich so etwas wie "Selbstverantwortung", denn die neue Schule war 35 km entfernt von meinem Heimatort, und ich mußte auch mich selbst aufpassen.

Ab dem Tag war ich auch selbst dafür verantwortlich, ob ich eine Gummihose zur Schule anziehen wollte, eine Strumpfhose, oder lieber eine lange Unterhose, einen Wollstrickschlüpfer, oder wer weiß was...
Natürlich machte ich das daran fest, ob ich mich z.B. für den Sportunterricht in der Schule vor allen in der Klasse umziehen mußte, oder ob wir zum Schwimmunterricht gingen, wo es Umkleidekabinen gab.
Zumindest hab ich damals vor meinen neuen Mitschülerinnen etwas geschämt, ich wollte nicht in einer Gummihose vor ihnen stehen, oder im rosa Futterschlüpfer, darauf hab ich schon etwas Wert gelegt.
Alle anderen Farben waren mir wurscht, ich war ja auch nicht der einige Junge in unserer Klasse der die Wäsche und Kleidung der älteren Schwester auftragen mußte, das war auch bei den Mädels kein Problem, mir ging es auch nur immer um die Farbe ROSA, oder auch um mädchenhafte Blümchenschlüpfer, das mochte ich nicht "öffentlich". :Futter:
:sorry: ...nun bin ich etwas vom Thema abgekommen, aber wie so oft schießen mir dann wieder Erinnerungen durch den Kopf, an die ich ewig nicht mehr denken mußte.

Also...HICOTON ~ hat mir nix gebracht, ich kann aber auch nicht beurteilen ob es anderen geholfen hat, ich hab nie jemanden kennengelernt der damit (auch) sein Bettnnässen heilen wollte.

Ich denke aber, dies Mittel war sicherlich ein Schwindel, denn...hätte es wirklich geholfen, dann hätte man doch etwas darüber gehört, das Zeug war ja min. 40 Jahre (!) auf dem Markt, soviel ich weiß seit 1938 ! ( älteste Anzeige die ich gefunden habe )

Das hätte doch sonst unter unseren Müttern die Runde gemacht, oder denkt ihr nicht ? :Gruebel:

Wie auch immer, ich lebe seit 66 Jahren mit dem glgl. Bettnässen ~ mit einer schwachen Blase ~ hat mir nie geschadet...

Wer weiß, sonst hätte ich auch nie so tolle Bettnässerinnen als Freundinnen und Partnerinnen gehabt, wäre vielleicht nie zum DL geworden, hätte nie dies Forum eröffnet, wäre evtl. auch ein frustrierter INKO geworden, würde evtl. bis heute unter meiner Schwäche LEIDEN...
Auch keine schöne Aussicht...findet der Bild


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 Betreff des Beitrags: Re: HICOTON "Mutti hat Sorgen" - Werbeanzeigen der 60er und 70er
BeitragVerfasst: Sa Mär 03, 2018 20:30 
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Hallo Dlover und Sam,
hallo an alle,

vielen Dank für eure Beiträge.

Ja, das Waschen von Pipi-Bettwäsche und -Hosen sowie Stoffwindeln war damals sicherlicherlich eine zusätzliche Belastung. Je größer die Kinder desto größer die Wäscheberge. Das war sicherlich auch eine Motivation, Kinder so früh wie möglich trocken zu bekommen, auch nachts.
An Waschküchen und Wäschekessel kann ich mich aus den 70ern in der DDR auch noch erinnern.

Ich weiß von Bettnässern, wenn sie groß genug waren, dass sie sich selbst um die nasse Bettwäsche kümmern mussten.
In der Bekanntschaft wurde das Laken nur ein mal pro Woche gewaschen. Wenn er ins Bett gemacht hatte, ich weiß nicht wie oft das vorkam, wurde es zum trocknen aufgehängt und abends wieder ins Bett gelegt.
Von mir wurde das als Strafe ihm gegenüber wahrgenommen, er solle immer erinnert werden, was er nachts "angestellt" hatte und das Zimmer duftete auch immer nach Pipi. Es war aber sicherlich auch ein Weg der alleinstehenden Mutter von 2 Söhnen, dem Mehraufwand der Wäsche zu umgehen.

In meinem Umfeld wurde Bettnässen auch immer als etwas unartiges angesehen und dem Bettnässer auch eine Mitschuld unterstellt. Und so dachte ich auch lange, dass Bettnässer es absichtlich machten, warum sollte man denn sonst bestrafen?
Ich selbst machte nicht ins Bett aber öfter mal in die Hosen. das lag dann durchaus auch daran, dass ich es unterwegs, beim Spielen oder Fernsehen zu lange hinauszögerte.
Erst so mit 8/9 jahren bekam ich mit, dass Bettnässen andere Ursachen hat. Nicht zuletzt auch wegen dieser HICOTON-Anzeige in den (West-)Heften.

Es ist ja auch nur zu verständlich, dass Eltern aber auch Betroffene, zu solchen Mitteln greifen, die Besserung versprechen. Es ist auch wesentlich besser als Bestrafung oder Demütigung. Wirklich geholfen haben wird es vereinzelt wohl höchstens als Placebo.
Ich sehe es auch so wie Sam, dass sich ein wirklich wirksames Mittel damals wohl mehr durchgesetzt hätte und bestimmt eine Straße nach dem Erfinder benannt worden wäre. Umso erstaunlicher finde ich es, dass die Werbung über viele Jahrzehnte lief. Die Rosen-Apotheke gibt es auch noch.

Interessant ist für mich auch, dass in einer Anzeige (der von ca. 1978) Tabletten erwähnt werden und Sam von Tropfen schrieb. Da wird sich vermutlich mal die Darreichungsform geändert haben.

@Sam: Bei Dir war es also eine Eigeninitiative, um das Bettnässen eher steuern zu können, verstehe ich Dich da richtig? Auf jeden Fall Danke für Deinen Bericht, klingt sehr interessant und nachvollziehbar.

Liebe Grüße
Euer Pit


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 Betreff des Beitrags: Re: HICOTON "Mutti hat Sorgen" - Werbeanzeigen der 60er und 70er
BeitragVerfasst: Mo Mär 05, 2018 0:19 
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Pit Schnass hat geschrieben:
@Sam:
Bei Dir war es also eine Eigeninitiative, um das Bettnässen eher steuern zu können, verstehe ich Dich da richtig ?
Hallo Pit... :Hallo:

Jepp, aber dennoch eine "halbherzige" Eigeninitiative, zu der Zeit dachte (glaubte) ich ja noch an diesen Steuerungsmechanismus. :ohhh:

Mein Traum war, wenn´s nicht in´s Bett gehen soll nehm ich einfach die Tropfen, oder... :pfeif:
Meine früheste Erinnerung hab ich mit ca. 4 Jahren, auch in dem Alter hab ich schon voll bewußt in´s Bett gemacht, und fand es einfach herrlich :!:
Nachtwindeln trug ich auch in dem Alter schon nicht mehr, aber immer dicke Futterschlüpfer mit einer Gummihose drüber, und einen weiteren Futterschlüpfer darüber.
Dann einen warmen Schlafanzug aus Futterstoff (!), daran erinnere ich mich genau, ich liebte auch diese Schlafanzüge.
( s. Foto unten )
Diese Schlafanzüge waren aus dem gleichen glänzenden Material wie auch die Futterschlüpfer, innen kuschelig angerauht.
Auch später passten mir diese Schlafanzüge noch, bis ich mit ca. 27 jahren auch aus der Größe 176 herausgewachsen war, aber meine EX trug sie dann noch weiter auf.
Allerdings hab ich diese Schlafanzüge dann in meiner Jugend nur noch "heimlich" getragen, d.h. zu hause, ohne "Publikum". :zwinker:
Auch wenn meine Futter-Schlafanzüge alle in hellblau waren, die in rosé hat meine EX aufgetragen.

Damit will ich sagen, auch schon in frühester Kindheit, ebenso wie auch in meiner Jugendzeit, darüber hinaus bis heute, gab und gibt es immer spezielle Materialien in die ich es lieber habe "laufen" lassen, die haben bei mir immer einen "Kuschelfaktor".

So geht es dir evtl. mit Stoffwindeln, oder auch mit kuscheligen Schlüpfern, so genau konnte ich das bei dir nicht herauslesen.

Ich mache auch nicht absichtlich in die Hose weil mir die dunklen Stellen auf einer Jeans gefallen, das finde ich eher peinlich und gleichzeitig langweilig, aber die dunklen + nassen Stellen in einer grauen langen Futterunterhose, oder ein eingenässter Futterschlüpfer turnen mich da schon eher an ! :rotwerd:
( s. Foto TINA )
Sorry für die schlechte Bildqualität, aber aus 1999 sind das noch die alten Papierfotos, die ich nur scannen kann !
War damals schon schwierig solche Aufnahmen entwickeln zu lassen, das ging auch nur "anonym" über den Bilderdienst von SCHLECKER, zu meinem Fotohändler hätte ich die Bilder nie gebracht ! :pfeif:

Soviel zum "Steuerungsmachanismus", d.h. also auch zu dem "für + wider".

Ich denke aber auch, mein jugendlicher Irrglaube das Bettnässen nach Belieben AN + AUS stellen zu können mit einem Medikament wie HICOTON, das wäre wohl bis heute ein Traum von vielen von uns :!:
( Inkontinenz auf Abruf )

Meine EX hat es früher verflucht, wenn es ihr zu unpassender Zeit sichtbar in die Hosen oder in´s Bett ging, in ihrer "Freizeit" hat sie den Zustand genossen fast komplett inkontinent zu sein !
So ging es dann eben fast 24/7 in die Windeln, ohne Gummihosen wäre das ein Desaster gewesen... :ohhh: , so waren die Gummihosen das wichtigste Kleidungsstück in unserem Schrank, und bis heute fühle ich mich ohne Gummihose auch unsicher, bzw. unwohl.

Nur leider kann man sich bis heute weder öffentlich in einer Windel sehen lassen, ebenso wenig in einer Gummihose, etc.

Da wär so eine HICOTON-Pille schon gut, oder auch in Tropfenform, wie auch immer...
In diesem Sinne ~ nasse Grüße ~ von Bild


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 Betreff des Beitrags: Re: HICOTON "Mutti hat Sorgen" - Werbeanzeigen der 60er und 70er
BeitragVerfasst: Do Jun 14, 2018 13:13 
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Bundesland: 09. Niedersachsen
Familienstand: VH (verheiratet)
Kinder: JA
Ich bin: Wäscheliebhaber/in + DL
:Hallo:

an die Werbung kann ich mich auch noch erinnern, sie waren meist in den sog. Groschenromanen. Auch ich hegte die Hoffnung, dass diese Tropfen mein Problem lösen könnten. Ich versuchte meine Mutter dazu zu bewegen, diese Tropfen zu besorgen. Aber sie glaubte wohl nicht an die Wunderwirkung und so wurde ich weiter nachts, bevor meine Eltern ins Bett gingen nochmals auf die Toilette geschickt. Leider sehr oft zu spät oder auch morgens hatte ich ein nasses Bett. :bedpad_01: Zum Glück blieb durch den Einsatz eines Gummilakens die Matratze meistens trocken, aber das waschen des Bettzeugs war zur damaligen Zeit schon mühsam.

Ich glaube, wenn das Mittel gewirkt hätte, wäre es noch heute auf dem Markt und der Erfolg hätte sich sicherlich schnell herumgesprochen. So war es wohl mal wieder eine Möglichkeit uns das sauer verdiente Geld aus der Tasche zu ziehen.

So müssen wir wohl auch weiter auf Windeln und Gummihosen angewiesen sein, was für mich ja auch nicht die schlechteste Lösung darstellt. :diaper_color: :PVC_lang:

Liebe Grüße von harti

_________________
*Träume nicht dein Leben, lebe deine Traum*
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 Betreff des Beitrags: Re: HICOTON "Mutti hat Sorgen" - Werbeanzeigen der 60er und 70er
BeitragVerfasst: Fr Jun 15, 2018 9:55 
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Registriert: Fr Jun 01, 2018 15:52
Beiträge: 5
Geschlecht / gender: männlich / men
Geburtsjahr / year of birth: 1940
Bundesland: 07. Hessen
Familienstand: VH (verheiratet)
Kinder: JA
Ich bin: Inkontinent
Hallo Ihr Lieben :Hallo:

Als ich eben den Begriff HICOTON gelesen habe, fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Mein Vater war Arzt, und Wohnung und Praxis war ab 1946 zu dieser Zeit räumlich zusammen. So bekam ich als 10 jähriger halt viel aus der Praxis mit. Da fiel oft das Wort "HICOTONERICH". Machte mir keinen Kopf darüber. Jetzt - fast70 Jahre später machte es eben KLICK. Statt Inkontinenz oder Bettnässen wurde der Code Hicoton bei Gesprächen verwendet.

Es hat sich doch vieles geändert in den vergangenen Jahren, und durch einen Austausch im Forum erhält mann/frau auch einen normalen stressfreien Umgang und Hilfe in Bezug auf Inkontinenz.

Mich betraf es damals als 10 jähriger nicht. Leider jetzt mit den vielen Jahren , vergrößerte Prostata , gibt s halt auch diese Baustelle .

.... und glatte Gummiunterlagen waren für mich schon mit 5 Jahren angenehm auf der Haut. :super:

Grüße an ALLE

Augusto


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