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 Betreff des Beitrags: Stoffwindeln für Erwachsene - wieder im Kommen ?
BeitragVerfasst: Di 4. Feb 2020, 16:58 
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Liebe Mitstreiter,
ich bin beruflich gerade sehr eingebunden und habe mich schon deswegen länger nicht gemeldet.

Auf jeden Fall habe ich mal wieder einen Link gefunden, den ich Euch nicht vorenthalten möchte, es geht um einen erwachsenen Anwender von Stoffwindeln, er trägt sie ganz klassisch mit Gummihose.

Das Besondere finde ich, dass er alte Mullwindeln benutzt, allerdings ist auch nur von Harnverlusten bis 200ml die Rede, aber seht selbst.
Bestimmt erinnert sich "Sam", als er sich und seine damalige bessere Hälfte so versorgte mit Mull und Moltonwindeln versorgte.
Musste beim Lesen gleich an ihn denken... :zwinker:

Hier der Link:
:Wohin: https://andererseits.at/2018/10/05/inkontinenzversorgung-aus-stoff-fuer-erwachsene-interview-mit-einem-anwender/

Liebe Grüße von Doris2


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 Betreff des Beitrags: Re: Stoffwindeln für Erwachsene - wieder im Kommen ?
BeitragVerfasst: Mi 5. Feb 2020, 12:21 
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Hallo,

Experimente mit Stoffwindeln / Stoffwindelhosen / Booster aus Frotteestoff / Formeinlagen habe ich öfters gemacht, da ich auch gerne diese Menge der Einmalprodukte reduzieren möchte.

Ergebnis tagsüber ist bei mir ernüchternd:
Beim Sitzen Angst, dass sich etwas herausdrückt, denn keine Überhose ist an den Rändern dicht.
Unangenehmes Kältegefühl und Nässegefühl stört mich, da die Nässe sich rundum verteilt und auch manchmal Gerüche schneller auftreten.

Nachts ist es auch nicht viel besser, aber da mache ich es ab und zu.

Bei sehr geringem Anfall, wie bei dem erwähnten Mann, könnte es eine Alternative sein.

Ich meine, dass gerade dabei jeder für sich ausprobieren muss, ob es infrage kommt.

Mal sehen, welche Erfahrungen andere haben,
Dlover

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 Betreff des Beitrags: Re: Stoffwindeln für Erwachsene - wieder im Kommen ?
BeitragVerfasst: Fr 7. Feb 2020, 19:11 
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Hallo Doris & DLover...
:Hallo:
Herzlichen Dank Doris, für den Verweis auf diese Seite, ein interessanter Bericht !

Ich möchte den Wahrheitsgehalt auch gar nicht anzweifeln, allerdings habe ich schon etwas den Eindruck, daß dieser Herr Stoffwindeln nicht nur praktisch findet, sondern auch sehr mag ! :zwinker:
Aber das ist nichts verwerfliches, zudem stimmen seine Aussagen zum Tragen von Stoffwindeln in Verbindung mit "Gummihosen".
Doris2 hat geschrieben:
...mal wieder einen Link gefunden, den ich Euch nicht vorenthalten möchte, es geht um einen erwachsenen Anwender von Stoffwindeln, er trägt sie ganz klassisch mit Gummihose.
Bestimmt erinnert sich "Sam", als er sich und seine damalige bessere Hälfte so versorgte mit Mull und Moltonwindeln versorgte...
Jepp Doris,
bei dem Thema kann ich schon etwas mitreden ! :zwinker:
Von den 50er Jahren bis Mitte der 80er Jahre war ich (waren "wir" alle) fast ausschließlich mit, bzw. in Stoffwindeln unterwegs !
DLover schreibt dazu:
12Dlover34 hat geschrieben:
Tagsüber ist das Ergebnis bei mir ernüchternd:
Beim Sitzen Angst, dass sich etwas herausdrückt, denn keine Überhose ist an den Rändern dicht...
Lieber DLover,
ich denke du bist einfach seit einigen Jahrzehnten an die heutigen Einmalwindeln gewöhnt, verlässt dich auf ihre Saugfähigkeit und das enorme Speichervolumen !
ABER, das gab es bei Stoffwindeln jeglicher Art NIE, jedenfalls nicht vergleichbar zu heutigen Produkten.
Daher vermute ich, die mutest den Stoffwindeln einfach zuviel zu, daher das von dir geschilderte "auslaufen" im Sitzen.
Zu den passenden "Überhosen" (PVC-Gummihosen) kann ich nur sagen, auch hier treten meißt nur Undichtigkeiten auf wenn nicht oft genug gewechselt wird, oder zwischen der Windel und der Gummihose kein gut aufsaugender Schlüpfer getragen wird.

Um auf Nummer SICHER zu gehen mußten wir uns auch früher schon so einiges einfallen lassen.
Auch bei uns gab es Situationen wo ein Toilettengang fast unmöglich war, somit mußten auch unsere Stoffwindeln länger durchhalten.
Die erste Maßnahme war daher, schon min. 2 Stunden früher nur noch sehr wenig trinken !

Unsere Verpackungsmethode(n) war(en) dann diese:
Zuerst eine gut aufsaugende Molton- o. Frotteewindel, meißt mit einer ca. 20cm langen Vlieswindel im Schritt als zusätzl. Einlage, damals noch die Endloswindeln zum abschneiden.
Darüber kam immer ein Frotteeschlüpfer, oder ein dickerer Baumwollschlüpfer als "Fixierhose", erst darüber dann eine (PVC)"Gummihose", in diese kam wieder eine min. 20 cm lange Vlieseinlage.
Für den Extremfall kam über diese Gummihose dann wieder ein gut sitzender dicker Schlüpfer, entweder auch aus Frottee, oder ein Futterschlüpfer mit Gummizügen an den Beinrändern.
Seit den 70er Jahren gab es auch schon gute (normale) BODYS, leichte für den Sommer, warme Wollbodys mit Rollkragen für den Winter, die ideale Ergänzung zu Windeln, ebenso wie Wollstrumpfhosen ab dem Herbst.
Selbst über den Body, oder die Wollstrumpfhose, konnte man dann noch "bequem" eine weitere Gummihose tragen um für mehrere Stunden gut und sicher verpackt zu sein.
Dies hatte sich besonders beim Skifahren bewährt, unter unseren wattierten Skioveralls fiel auch ein dickeres Windelpaket nicht auf, aber so waren wir gut verpackt für min. 5-6 Stunden !

Ihr könnt mir (uns) glauben, da lief so schnell nix aus !
Eine "normale" Tagesverpackung hielt so ca. 2-3 Stunden durch, aber natürlich auch nur durch vermindertes Trinkverhalten, wenn kein Klo genutzt werden konnte.
( z.B. bei langen Autofahrten, wenn wir nicht alle 30 Minuten eine Pinkelpause machen wollten )

Im Normalfall nutzten wir aber auch tagsüber die Möglichkeit regelmäßig auf´s Klo zu gehen, so mußten die Windeln nur das aufnehmen war unkontrolliert abging, d.h. dann reichte auch eine Stoffwindelverpackung über 3-4 Stunden.

Nasse Unfälle kamen immer nur dann vor, wenn man "vergessen" hatte sich ca. alle 3 Stunden frisch zu machen, oder man die Aufnahmekapazität überschätzt hat, weil man die Nässe im Schritt nicht richtig gespürt hat, was öfter im Sommer bei Hitze vorkam !
Bei sehr großer Hitze ( wie z.B. in Italien und Griechenland mit über 45°C ! ) trugen wir auch oft nur eine leichte "Spezialverpackung".
D.h. nur einen leichten Baumwoll-Pagenschlüpfer mit einer Frottee- o. Moltoneinlage, plus einer Vlieseinlage die man schnell wechseln konnte, unter einer gut abschließenden Gummihose zum Knöpfen.
Darüber konnten dann sogar sehr kurze Shorts (HOT PANTS) getragen werden, oder ein Minirock !

Bild
...oder wie auf diesem Foto hier, auch mit einer dickeren Stoffwindel unter der Gummihose, wenn der Jeansrock, oder die Shorts nicht zu kurz war !

Wenn ich es so zurück erinnere haben wir also min. 4 x pro Tag (24 Std.) die Windeln gewechselt, wenn keine besonderen Ausnahmen nötig waren.
Das bedeutete 3 Tagwindeln x 7 Tage = ca. 21 Tageswindeln pro Woche.
Dabei gab es aber nicht mehr als max. 3-4 sichtbare Unfälle durch auslaufende Windeln, so daß die Oberbekleidung (Rock, oder Hose) nasse Stellen zeigte, die aber zu 99% keinem auffielen außer uns selbst !
12Dlover34 hat geschrieben:
Unangenehmes Kältegefühl und Nässegefühl stört mich, da die Nässe sich rundum verteilt und auch manchmal Gerüche schneller auftreten.
Nachts ist es auch nicht viel besser...
Hmm, nasskalte Windeln kenne ich nicht, da ich aber auch unter der Gummihose immer recht stark schwitze, das auch nicht nur im Sommer.
Aber auch meine div. Partnerinnen klagten nie über ein Kältegefühl, wenn überhaupt dann mal eher über ein Nässegefühl.
Daran war aber meißtens nicht die nasse Windel Schuld, sondern die nasse Unterwäsche wenn die Windeln mal ausgelaufen sind...

Ich selbst kenne nur ein unangenehmes nasskaltes Bett (Laken) wenn ich nicht mehr unter der Bettdecke liege, unter der es auch nass noch kuschelig warm ist !
Nur wenn ich nachts die Bettdecke "abgeworfen" habe wird das nasse Bett dann auch kalt.

Das passiert aber heute nur noch sehr selten, wenn ich gewindelt schlafe laufe ich auch fast nie aus, außer ich schlafe nur in PANTS, dann kann das Bett auch trotz Gummihose nass werden.
Nachts bevorzuge ich Gummihosen die an den Beinabschlüssen nicht zu fest abschließen, was tagsüber bei einer Gummihose auch viel wichtiger ist !
Wir haben zusätzlich gummierte Frottee-Inkontinenzlaken über den Matratzen, wenn´s dann mal von oben etwas nass wird spielt das keine Rolle.
Zudem haben wir unter dem Inkontinenzlaken auch noch 2 elektr. Wärmeunterbetten für den Winter, die wir aber ganzjährig im Bett haben.
Wirden dann die Laken doch mal etwas nass bei uns, schalten wir tagsüber die Wärmebetten an, und so sind die Betten bis zum Abend wieder total trocken ! :pfeif:

Abschließend kann ich zu Stoffwindeln nur noch sagen, wenn es heute bessere Produkte gäbe als die momentan angebotenen, würde ich auch wieder gerne auf Stoff umsteigen !
Seit es die genialen MODAL-Windeln von JOSCHI nicht mehr gibt, ist der Stoffwindelbereich für Erwachsene total in´s Hintertreffen gekommen !

*FOTO Farbtafel s. unten
Diese unmöglichen Plastik-Stoffwindel aus China sind eine Katastrophe...
(s. Foto weiter unten)
Gute WINDELHOSEN sind leider sauteuer... :traenen:
Bild
Bild
Der Vorteil dieser Molton-Schlupf-Windelhose ist der, daß man vorne in die Einschubtasche noch einmal-Vlieswindeln schieben kann !
Bild
:Wohin: https://www.babykins.com/collections/adult-cloth-diapers

Durch die heutigen Bemühungen in Sachen Umwelt- u. Klimaschutz bin ich aber auch davon überzeugt, das auch die Mehrweg-Windelprodukte für Erwachsene in den kommenden Jahren und bei den folgenden Generationen stetig zunehmen werden :!:
Dies schreibt aus Überzeugung ~ der "olle" Bild


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 Betreff des Beitrags: Re: Greta-Effekt erreicht die Kinderzimmer !
BeitragVerfasst: So 9. Feb 2020, 10:00 
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:Hallo:

Hier ein Artikel zum gegenwärtigen (Öko)-Trend zu Stoffwindel. Betrifft zwar Babies, aber trotzdem interessant.

https://www.20min.ch/schweiz/news/story/Greta-Effekt-erreicht-die-Kinderzimmer-23753746

Ein schönes Weekend wünscht Euch der Plasticlover :Windelhose:

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 Betreff des Beitrags: Re: "Einwegwindeln und Stoffwindeln im Vergleich."
BeitragVerfasst: Mo 10. Feb 2020, 19:18 
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Plasticlover hat geschrieben:

:Hallo:
Leider ist der LINK (s.o.) nicht für jedermann zu öffnen, daher hier schnell die Kernaussage des Artikels:
"Den Aufwärtstrend führen die Anbieter auf «ein gestiegenes Umweltbewusstsein» zurück.
Doch waschen statt wegwerfen ist nicht in jedem Fall umweltfreundlicher, wie es beim Bundesamt für Umwelt (Bafu) heisst."

Mit dem "Aufwärtstrend" ist die steigende Zahl von Stoffwindelsystemen für BABYs gemeint, die sich um 40% erhöht hat, oder teilweise bei einigen Anbietern auch versechsfacht hat !

Aber unser Freund "PlasticLover" wollte sicherlich eher darauf hinweisen, das WASCHEN nicht umweltfreundlicher ist als WEGWERFEN !

Hier nun ein aufklärender Artikel: "Einwegwindeln und Stoffwindeln im Vergleich."
:Wohin: https://windel.blog/einwegwindeln-und-stoffwindeln-im-vergleich/
Beste Grüße vom "ollen" Bild


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 Betreff des Beitrags: Re: "Einwegwindeln und Stoffwindeln im Vergleich."
BeitragVerfasst: Di 11. Feb 2020, 10:03 
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Sam47 hat geschrieben:
Aber unser Freund "PlasticLover" wollte sicherlich eher darauf hinweisen, das WASCHEN nicht umweltfreundlicher ist als WEGWERFEN !
Lieber Sam,
:Hallo:
Nein, dieses Mal ist es nicht euer Freund plasticlover, der euch auf die Vorteile von Wegwerfwindeln hinweisen will. Dieses Mal ist es das notable Schweizer Bundesamt für Umwelt (bafu), welches zu ebendiesen Schlussfolgerungen gelangte.

Dass gegenwärtig wieder vermehrt junge Mütter auf alternative (sprich textile) Wickelsysteme zurückgreifen, ist dem Gretaeffekt zuzuschreiben. Das ist zwar redlich gemeint, schiesst jedoch meilenweit am Ziel vorbei.

Wer sein Kind während der Wickelphase konsequent mit Stoffwindeln versorgt, spart damit ca. einen (1) Baum ein. Gescheiter wäre es, dem Nachwuchs eine vegetarische Lebensweise zu lehren. Damit liessen sind während seiner Lebenszeit nicht weniger als ca. 8400 Bäume einsparen. Man sollte halt immer die Relationen im Auge behalten.

Unbestritten können unsachgemäss entsorgte Wegwerfwindeln zur argen Umweltbelastung werden, insbesondere wegen dem Plastikanteil, der nur sehr langsam verrottet. In gewissen Entwicklungsländern ist dies leider immer noch gebräuchliche Praxis. Aber dort werden auch alte Reifen auf offener Strasse verbrannt, als Ersatz für die fehlende Strassenbeleuchtung.

In unseren Breitengraden sind gebrauchte Einmalwindeln ein begehrter Wertstoff, welcher zur Rückgewinnung von Energie, Fernwärme und Biogas genutzt werden kann. Ansätze zur weitergehenden Wiederverwertung bestimmter Inhaltsstoffe sind im Gange - es wurde hier im Forum an anderer Stelle darüber berichtet.

Ich stimme dem Bundesamt für Umwelt zu, zumal ich schon viel früher aufgrund eigener Recherchen zu der gleichen Erkenntnis gelangt bin. Über diese Thematik hatte ich mich auch an mehreren Kongressen und Symposien mit namhaften Wissenschaftlern und auch mit Umweltministern mehrerer ostafrikanischer Staaten ausgetauscht.

Meiner Meinung nach soll jedermann dasjenige System anwenden, welches er persönlich bevorzugt. Meistens sind solche Präferenzen sowieso durch frühkindliche Prägungen bedingt. Die Unterschiede in den Auswirkungen auf die Umwelt sind zwar gering, aber so oder so sind sie sicherlich niemals positiv. Genereller Konsumverzicht wäre in jedem Falle besser. Dies gilt nicht nur für Windeln, sondern auch für jeden anderen Konsum, ungeachtet ob Nahrung, Kleidung, unnötige Reisen, Flüge, oder was auch immer.

Freundschaftliche Grüsse schickt euch

der Plasticlover :Windelhose:

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