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 Betreff des Beitrags: Statistiken zur Harninkontinenz
BeitragVerfasst: Mi Jun 10, 2015 17:32 
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Registriert: Mo Okt 22, 2007 13:45
Beiträge: 430
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Bundesland: 10. Nordrhein-Westfalen
Familienstand: VH (verheiratet)
Kinder: JA
Ich bin: DL
Hallo zusammen,

ich suche nach aktuellen Statistiken (für D) zur Harninkontinenz, aber so richtig fündig bin ich nicht geworden.
Finden kann man Zahlen der Inkos, bei denen es medizinisch belegt wurde, dazu Schätzungen der Grauzone. Die Gesamtzahlen schwanken zwischen 7 und 10 Mio. Menschen. Manchmal heißt es auch 11% der Bevölkerung.

Interessant fände ich eine Aufteilung nach Schweregeraden in Verbindung mit dem Alter der Betroffenen, das natürlich geschlechtsspezifisch aufgeteilt.
Und einiges mehr.

Weiß jemand wo man so etwas finden kann?

Gruß und danke, Xaver


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 Betreff des Beitrags: Re: Statistiken zur Harninkontinenz
BeitragVerfasst: Fr Sep 18, 2015 0:32 
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Registriert: Mo Dez 11, 2006 2:49
Beiträge: 335
Wohnort: NRW-Rheinland-
Geschlecht / gender: männlich / men
Geburtsjahr / year of birth: 1945
Bundesland: 10. Nordrhein-Westfalen
Familienstand: VW (verwitwet)
Kinder: JA
Ich bin: Bettnässer/in & DL
Hallo,

vor ca. 2 Wochen war bei uns in der Uniklinik-Urologie ein offener Vortragsabend, zu dem man sich nicht anmelden
musste, daher konnte man anonym teilnehmen. Der Bericht in der Zeitung meldete, dass schon 1 Stunde vor Beginn
der Hörsaal voll war und draußen noch viele Zuhörer waren.
Das zeigt, wie aktuell das Thema ist und wie viel davon betroffen sind oder evtl. Angehörige haben, die man unterstützen
möchte oder den Umgang mit ihnen verstehen möchte.
In dem Bericht wurde die Zahl von mindestens 8 Millionen Betroffener genannt mit einer wohl hohen Dunkelziffer.
Umso unverständlicher ist dann die Scheu darüber zu reden. Was ist in unserer Gesellschaft da total daneben?
An anderer Stelle habe ich schon dazu aus meiner Sicht mal Gedanken geäußert, die aus einigen Jahrzehnten Lebenserfahrung entstanden sind.
In 60 Jahren hat sich unsere Gesellschaft rasant geändert und entwickelt, aber die Einstellung zu diesem Thema ist im Grunde geblieben.
Wenn man mit dem Thema spielerisch oder leidenschaftlich umgeht, was auch entkrampfend sein kann, wird man schnell in die falsche Ecke geschuppst. Sich von einer Domina schlagen oder fesseln zu lassen ist eben "männlicher", oder was auch immer so an extremen Dingen hinter verschlossenen Türen für viel Geld gemacht und erduldet wird. In Swingerclubs ist man auch sehr erfinderisch und hat viel Spaß.
Nur unser Spaß, der auch vielen Inkos ihr Schicksal erleichtert, bleibt mit Makel behaftet.
Hier im Forum sind die Grenzen fließend und das ist gut so :zwinker:

Jeder soll leben wie er/sie möchte wünscht
Dlover :Tröst:


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 Betreff des Beitrags: Re: Statistiken zur Harninkontinenz
BeitragVerfasst: Fr Sep 18, 2015 17:17 
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Registriert: Sa Sep 08, 2012 16:28
Beiträge: 49
Geschlecht / gender: weiblich / female
Geburtsjahr / year of birth: 1959
Bundesland: Ich wohne / lebe nicht in Deutschland
Familienstand: VH (verheiratet)
Kinder: NEIN
Ich bin: Anderes
Hallo an alle!

@ Xaver: Das, was Du so im Internet findest wird es auch gewesen sein. Denn die Erstellung von Statistiken kostet Geld, und in Zeiten von Big Data ist das alles einfach eine Sache des Geschäfts. Außerdem schreibst Du auch nicht, wozu Du diese Statistik haben möchtest. Also werden Leute, die da Informationsmaterial haben, das auch nicht (kostenlos) rausgeben weil sie davon ausgehen müssen, daß Du mit ihrem Material in irgend einer Form Kohle machen willst auf ihre Kosten, oder sonstige, nicht ganz "zimmerreine" Absichten damit hast.
Darüberhinaus möchtest Du sehr spezifische Informationen, die sicher nicht "auf dem freien Markt" erhältlich sind.

@ Dlover: Du hast insofern recht, als immer mehr Leute davon betroffen sind, aus den unterschiedlichsten Ursachen: Alter, Unfälle, allgemeine Erkrankungen, angeborene und erworbene Schwächen (zu wenig Bewegung, naturferne Ernährung, Streß, etc.) diese Liste ließe sich noch lang fortführen.
Natürlich gibt es da eine enorme Dunkelziffer!
Erstens ist der Übergang von einer vorübergehenden "Undichte" zur manifesten Inkontinenz fließend (man verzeihe mir das Wortspiel).
Zweitens wird sie im Anfangsstadium von den Betroffenen meistens verdrängt oder ignoriert - auch dafür gibt es viele Gründe.
Drittens geht nicht jede/r Betroffene deswegen zum Arzt, sondern behilft sich einfach selber.
Und so weiter.

Du verstehst trotz einigen Jahrzehnten Lebenserfahrung nicht, warum es eine Scheu gibt, darüber zu reden? Dann versuche ich mal, Dich in die Lebensrealität von Menschen mit Behinderung, oder solchen, die einfach aus diesem oder jenen Gründen nicht der Standardfolklore entsprechen, einzuführen. Und zwar aus der Sicht einer Frau, denn diese ist mir - aus verständlichen Gründen - geläufig:

Dank unserer von Medien und Vorurteilen, sowie der Bedarfsweckung der Wirtschaft (Werbung) verformten Welt hat ein großer Teil der "zivilisierten Menschheit" schon lange aufgehört, in Bezug zur Natur und dem Leben zu stehen. Das, was für unsere Vorfahren bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts geläufig war, nämlich ein unkomplzierter und pragmatischer Umgang mit den "Fakten des Lebens" wurde den meisten von uns abzerzogen. Man denke nur an das Naserümpfen von wegen "Körpergeruch", wenn jemand nicht mit Deos jeglichen natürlichen Schweißausbruch selbst bei größter Hitze verhindert. Oder kürzlich in einer "Comedysendung", das Gezeter zum Thema Flatulenzen (deutsch: Furzen), weil jemandem im Flugzeug in seiner Nähe ein Darmwind entfleucht ist. Was hätte der arme Kerl sonst machen sollen, explodieren?

Die Werbewelt wünscht uns perfekt und geruchlos, alles andere ist inakzeptabel. Und alle machen mit, ohne Wenn und Aber! Lies doch mal nach - sogar in diesem Forum - wie da über mollige oder gar korpulente Frauen hergezogen wird. Das geht nahe daran, dass man ihnen die Daseinsberechtigung abspricht, und das auf eine Art und Weise, die die Grenze des Erträglichen schon lange überschritten hat. Da fragt man sich schon manchmal, ob die Schreiber überhaupt eine Mitgliedschaft bei der Gruppe Homo Sapiens jemals beantragt haben...

Eine Inkontinenz, besonders bei Frauen, wird dank dieser Denkweise als höchst unappetitlich angesehen, die betroffenen Frauen daher, sobald das bekannt ist, in die Ecke gestellt. Gesellschaftlich im Abseits, der Arbeitsplatz ist schneller weg als man schauen kann, und das war's dann.

Dennoch sehe ich nicht allzu schwarz für die Zukunft. Auch wieder einmal "dank" der Wirtschaft, die sich in den Produkten für die Inkontinenzversorgung eine sichere Pfründe gefunden hat. Siehe Werbungen für alle möglichen Produkte in dieser Linie, Schwerpunkt liegt dabei derzeit noch auf die Zielgruppe weiblich, aber auch für die Männer kommt immer mehr auf den Markt. Selbstverständlich verschweigt die Werbung, dass man sich halt doch mal mit dem Arzt, der Ärztin des Vertrauens aussprechen sollte, denn grade am Beginn gibt es viele Möglichkeiten, das wieder zu "richten", aber da verliert die Industrie ja Umsatz, wenn die Leutchen gesund bleiben....

Aber das Allerwichtigste: Darüber als ganz natürliche Sache zu reden ist notwendig. Und es ist Deine Aufgabe (damit ist jetzt jeder und jede angesprochen!!!) das auch zu tun. Auf eine vernünftige, sachliche Weise, genau so, als würden da Automarken oder Kochrezepte diskutiert. Fangt damit an, heute.

Und wartet, verdammt nochmal, nicht immer darauf, dass andere das tun!

In diesem Sinne wünsche ich gute und sachliche Gespräche,

Eure Morgana


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 Betreff des Beitrags: Re: Statistiken zur Harninkontinenz
BeitragVerfasst: Fr Sep 18, 2015 18:17 
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Registriert: Sa Jun 20, 2015 12:03
Beiträge: 15
Wohnort: Biel/Schweiz
Geschlecht / gender: männlich / men
Geburtsjahr / year of birth: 1953
Bundesland: Ich wohne / lebe nicht in Deutschland
Familienstand: GS (geschieden)
Kinder: JA
Ich bin: permanente/r Bettnässer/in
Hallo

Leider ist das Thema Inkontinenz immer noch ein Tabu Thema....
Obwohl so viele Menschen davon betroffen sind.

bin selber seit 30 Jahren Bettnässer. Meine frau hatte immer sehr darauf geachtet, dass nirgends Gummihosen oder Windeln sichtbar auf der Leine waren.

Nach der Scheidung 2009 (nach 25 Jahren Ehe) habe ich die Scheu abgelegt und meine Inko Wäsche ganz normal auf die Leine gehängt.

Nach verschiedenen OP's hat mir meine Nachbarin auch immer die Wäsche gemacht. Inklusive Stoffwindeln + Gummihosen. Bei uns im Hause weiss jeder Bescheid und ich bekam auch bis heute auch keine diesbezüglichen Fragen....

Ich bin heute so weit, dass ich meine Windeln etc. auf dem Balkon aufhänge, ohne mich zu schämen.

Da bin ich schon drüber weg :-)

Gruss biker53


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