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 Betreff des Beitrags: Re: Gummihose wirklich nötig?
BeitragVerfasst: Sa Mai 02, 2015 23:11 
Und jetzt noch etwas: Ansichtssache!

Hallo zusammen.


Gestern war der 1. Mai, der Tag der Arbeit, da treffen sich Arbeiterinnen und Arbeiter.

Ich traf Lisa, eine eigentlich attraktive Frau. Vor einiger Zeit hatten wir zusammengearbeitet. Wir verstanaden uns immer gut und so hätten wir uns eigentlich finden können, doch etwas Unerklärliches, Unausgesprochenes lag zwischen uns.
Sie war jetzt im Sozialbereich tätig und so war sie öfters im Altenheim, wo meine Tante jetzt wohnte. Auf den Geruch angesprochen meinte sie, das wäre nicht so schlimm, das wäre halt bei alten Leuten so. Als ich meine Meinung äusserte, dass es doch besser wäre, den Leuten Gummihosen anzuziehen, schaute sie mich ganz entgeistert an: "Gummihosen! gehts noch! Da würden ja die Leute noch mehr gedemütigt!" Sie begann eine richtige Tirade gegen die Gummihose. Als ich sie fragte, was sie denn gegen Gummihosen hätte, erzählte sie, dass sie in der Schule einen Unfall gehabt hätte und dann zwei Wochen mit Windeln und Gummihosen hätte rumlaufen müssen. Die Kinder hätten sie aufs gemeinste gehänselt und man hätte ihr den Übernamen 'Gummilitze' verpasst.
Ich 'outete' mich dann und sagte, dass ich jetzt dicke Stoffhosen anhätte und darüber eine richtige Gummihose und ich wäre froh gewesen, dass ich während dem Umzug nicht hätte aufs WC gehen müssen. Ihre Gesichtsfarbe wechselte zwischen weiss und rot. Ohne noch ein Wort zu sagen, ging sie.

Ich weiss es ja jetzt nicht, ob das damals Unausgesprochene eine Ahnung der Lisa war - ich trug ja damals schon dicke Stoffhosen und Gummihosen darüber.


Für mich ist die Episode eine Bestätigung meiner Auffassung, dass Traumas neue Aus- und Einblicke verhindern können.



Gruss

der ghmacher


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 Betreff des Beitrags: Re: Gummihose wirklich nötig?
BeitragVerfasst: So Mai 03, 2015 14:38 
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Geburtsjahr / year of birth: 1952
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Familienstand: LP (Lebenspartnerschaft)
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Ich bin: Bettnässer/in & DL
ghmacher hat geschrieben:
...sie war jetzt im Sozialbereich tätig und so war sie öfters im Altenheim, wo meine Tante jetzt wohnte.

Auf den Geruch angesprochen meinte sie, das wäre nicht so schlimm, das wäre halt bei alten Leuten so...


Lieber GHmacher... :Hallo:

Auch wenn ich noch nicht so viele Altersheime von innen gesehen habe, ich halte diese Aussage für schlichtweg falsch.

Egal ob Altersheim, Krankenhaus ( Sozialstation ), oder auch in der häuslichen Krankenpflege, daß inkontinente Alte einfach "so riechen" habe ich noch nie erlebt.

Wahrscheinlich ist das nur die traurige Wahrheit in diesem speziellen ( schlecht geführtem ) Heim, aber sicherlich nicht die Tagesordnung in allen Institutionen.

Die lapidare Aussage "alte Leute riechen halt so" halte ich für mehr als grenzwertig.

Zitat:
Als ich meine Meinung äusserte, dass es doch besser wäre, den Leuten Gummihosen anzuziehen, schaute sie mich ganz entgeistert an:
"Gummihosen! gehts noch! Da würden ja die Leute noch mehr gedemütigt!"


Diese Aussage ist überhaupt nicht nachzuvollziehen.

Wenn man überhaupt von einer Demütigung sprechen kann, dann ist es die Tatsache inkontinent zu sein und nun auf Hilfsmittel angewiesen zu sein.

Aber jedes probate Hilfsmittel, ( dazu zählen auch Gummihosen ) demütigt nicht zusätzlich, sondern baut auf und hat eher eine beruhigende Wirkung !

Auch um die Folgen der Inkontinenz in den Griff zu bekommen, wie z.B. eine Geruchsbelästigung, sollte jedes Hilfsmittel akzeptiert werden.

Wer so wie deine Bekannte denkt und sich auch abfällig äußert, sollte einmal seine Einstellung anderen gegenüber überprüfen, ebenso auch für sich selbst.
Zitat:
Sie begann eine richtige Tirade gegen die Gummihose.
Als ich sie fragte, was sie denn gegen Gummihosen hätte, erzählte sie, dass sie in der Schule einen Unfall gehabt hätte und dann zwei Wochen mit Windeln und Gummihosen hätte rumlaufen müssen.
Die Kinder hätten sie aufs gemeinste gehänselt und man hätte ihr den Übernamen 'Gummilitze' verpasst.

Diese Schilderung bezweifel ich etwas, denn nach nur " 1 x nasse Hose " bei einem Schulkind wurde eigentlich niemand gleich für 2 Wochen gewindelt zur Schule geschickt, diese Aussage ist einfach nicht glaubwürdig.

Oder min. 30% aller Schulkinder unter 16 Jahren hätten für die Schule gewindelt werden müssen, nur weil sie 1 x einen Unfall hatten, wer hatte das nicht in dem Alter ???

Ich kenne solche Maßnahmen eigentlich nur von Kindern / Jugendlichen deren Vorgeschichte eine ganz andere ist / war.

Z.B. bei Bettnässer/innen die auch tagsüber öfter eingenässt haben, sei es nur beim Spielen, oder aus Gedankenlosigkeit etc...

Vielleicht ist es ja auch deiner Bekannten nur 1 x in der Schule passiert, aber sie hat dir verschwiegen zu erzählen, daß es in der Freizeit viel öfter passiert ist, und die Windeln + Gummihosen eh schon im Schrank lagen !

Welche Mutter steckt denn ein Kind für 14 Tage in Windeln + Gummihose welches sonst zu 100% trocken ist, nur weil´s einmal eine nasse Hose gab ? ? ?

Entweder gibt es dazu noch eine andere Historie, oder die Geschichte ist eine reine Erfindung.
Zitat:
Ich 'outete' mich dann und sagte, dass ich jetzt dicke Stoffhosen anhätte und darüber eine richtige Gummihose und ich wäre froh gewesen, dass ich während dem Umzug nicht hätte aufs WC gehen müssen.
Ihre Gesichtsfarbe wechselte zwischen weiss und rot.
Ohne noch ein Wort zu sagen, ging sie.

Ich weiss es ja jetzt nicht, ob das damals Unausgesprochene eine Ahnung der Lisa war - ich trug ja damals schon dicke Stoffhosen und Gummihosen darüber.

Für mich ist die Episode eine Bestätigung meiner Auffassung, dass Traumas neue Aus- und Einblicke verhindern können...

Sicherlich kann ein Trauma für lange Zeit blockieren, ich bin mir aber sicher bei deiner Bekannten gibt es einen anderen Grund dafür heute Gummihosen so zu "verteufeln".
Allein ihr angebliches Erlebnis als Schülerin ( mit ? Jahren ) kann dies aber nicht sein.

Ich vermute hier liegen ganz andere Gründe "vergraben", die sie dir nicht geschildert hat.

Diese " ich hab als Kind 1 x mal in die Hose gemacht " Geschichte ist es sicherlich nicht allein.


Einen schönen Sonntag noch - Wünscht der Bild

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 Betreff des Beitrags: Re: Gummihose wirklich nötig?
BeitragVerfasst: Mo Mai 04, 2015 16:06 
Hallo SAM

danke für Deine Replik.

Ich versuche mal, einiges zu ergänzen und zu erklären.

Vielleicht hast Du Glück, dass Du noch wenig mit der Realität von vielen alten Leuten konfrontiert worden bist. Aber nimm Dir mal Zeit und schau am Fernsehen die Reports zum Thema an - es gibt sie immer wieder mal und das was man da sieht, ist z. T. schon erschreckend. Es ist schon klar, dass es gut geführte Heime gibt, auch in mancher häuslichen Pflege läufts gut, noch, aber die Kosten steigen und steigen...

Die Ansicht von Lisa, die Du so monierst, ist weit verbreitet. Ich empfinde die heutige Gesellschaft als resignativ - 'es ist halt so wie es ist, da kann man nichts machen'.
Wie könnte man denn das Denken einer solchen Gesellschaft verändern???


Zu Lisa und ihr 'Problem' mit den Gummihosen: der Unfall und vor allem das Verhalten der anderen Kinder hat in ihr wohl ein richtiges Trauma ausgelöst. Es ist bekannt, dass besonders Kinder, wenn sie gegen den 'Auslöser' des Traumas, also hier wohl die anderen Kinder, nichts ausrichten können, dann projzieren sie den Hass auf etwas anderes, hier wohl die Gummihose. Ich möchte betonen, dass dies eine Vermutung von mir ist - ich habe ja keine Psychoanalyse mit Lisa durchgeführt...

Es ist in der Medizin bekannt, dass es verschiedene Ursachen gibt für vorübergehende Inkontinenz. Am bekanntesten sind die Komapatienten. Je nach Ursache und Dauer sind sie nach dem 'Aufwachen' inkontinent und müssen wieder lernen, die Schliessmuskeln bewusst zu steuern. Das kann auch schon mal Wochen dauern.

Ja lieber SAM, das sind meine Erklärungsversuche'. Sie beruhen auf meinen Erfahrungen und privaten Studien zum Thema. Sie können Dir gefallen, oder auch nicht - im Internet findest Du sicher auch andere Erklärungen - wenns letztlich um die menschlichen Verhaltensweisen geht, dann ist nichts 'in Stein gemeisselt'.


Es grüsst

der ghmacher.


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 Betreff des Beitrags: Re: Gummihose wirklich nötig?
BeitragVerfasst: Di Mai 05, 2015 2:12 
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Hallo GHmacher... :Hallo:

ghmacher hat geschrieben:
Vielleicht hast Du Glück, dass Du noch wenig mit der Realität von vielen alten Leuten konfrontiert worden bist. Aber nimm Dir mal Zeit und schau am Fernsehen die Reports zum Thema an - es gibt sie immer wieder mal und das was man da sieht, ist z. T. schon erschreckend.
Es ist schon klar, dass es gut geführte Heime gibt, auch in mancher häuslichen Pflege läufts gut, noch, aber die Kosten steigen und steigen...

Natürlich gibt es erschreckende Berichte zu schlecht geführten Heimen, ich sage ja auch nur "dies ist aber nicht an der Tagesordnung".
Schwarze Schafe gibt es überall, gerade die werden natürlich auch im TV zu Recht angeprangert, über die gut geführten Heime gibt es aber leider sehr wenig Berichte, nicht spektakulär genug, zu wenig Einschaltquote.

Aber wie auch immer, man kann doch nicht generell davon ableiten "alte Menschen riechen halt so", immerhin sprechen wir hier doch von einer enormen Geruchsbelästigung durch volle Windeln, die nicht rechtzeitig gewechselt werden.
Zitat:
Auf den Geruch angesprochen meinte sie, das wäre nicht so schlimm, das wäre halt bei alten Leuten so.

Dazu noch der Zusatz "das wäre nicht so schlimm"...

Allein diese Verniedlichung des Problems, bzw. "...ist halt so " erschreckt mich.

Zitat:
Die Ansicht von Lisa, die Du so monierst, ist weit verbreitet.
Ich empfinde die heutige Gesellschaft als resignativ - 'es ist halt so wie es ist, da kann man nichts machen'.

Wie könnte man denn das Denken einer solchen Gesellschaft verändern???

Auch eine weit verbreitete Ansicht muß ich mir nicht zu Eigen machen, mit der Masse schwimmen war noch nie mein Ding.

Außerdem steigt nicht unbedingt der Wahrheitsgehalt nur weil viele Leute diese Ansicht vertreten.

Die allgemeine Resignation in unserer Gesellschaft gründet sich doch vielmehr darauf, daß kaum noch jemand "Bock" darauf hat für etwas zu kämpfen, oder für etwas einzustehen.

Man geht lieber den bequemeren Weg, und der heißt oft "nix tun".

Das "Denken" dieser Gesellschaft können wir nicht verändern, aber die Umstände die dazu führen schon !

Über die Hälfte der Deutschen sind mit der Politik unzufrieden, oder mit Politikern...etc...

Fazit: " Ich geh nicht mehr wählen... " ( siehe Wahlbeteiligung in den versch. Bundesländern )

Wer wird denn noch AKTIV von den ewig Meckernden, wer steigt denn aktiv in die Politik ein um etwas zu verändern ???

Dazu sind 99% zu faul, sondern nur immer den gleichen Satz ab: "Ich allein kann ja eh nix machen..."

Mit so einer Einstellung (und solchen Bürgern) ist kein Blumentopf mehr zu gewinnen.

Und so lassen sie sich weiterhin wie die Schafe zur Schlachtbank führen... ( unter großem Gejammer )

Zitat:
Zu Lisa und ihr 'Problem' mit den Gummihosen: der Unfall und vor allem das Verhalten der anderen Kinder hat in ihr wohl ein richtiges Trauma ausgelöst. Es ist bekannt, dass besonders Kinder, wenn sie gegen den 'Auslöser' des Traumas, also hier wohl die anderen Kinder, nichts ausrichten können, dann projzieren sie den Hass auf etwas anderes, hier wohl die Gummihose. Ich möchte betonen, dass dies eine Vermutung von mir ist - ich habe ja keine Psychoanalyse mit Lisa durchgeführt...

Es ist in der Medizin bekannt, dass es verschiedene Ursachen gibt für vorübergehende Inkontinenz. Am bekanntesten sind die Komapatienten. Je nach Ursache und Dauer sind sie nach dem 'Aufwachen' inkontinent und müssen wieder lernen, die Schliessmuskeln bewusst zu steuern. Das kann auch schon mal Wochen dauern.

Ja lieber SAM, das sind meine Erklärungsversuche'. Sie beruhen auf meinen Erfahrungen und privaten Studien zum Thema. Sie können Dir gefallen, oder auch nicht - im Internet findest Du sicher auch andere Erklärungen - wenns letztlich um die menschlichen Verhaltensweisen geht, dann ist nichts 'in Stein gemeisselt'.

Vielleicht habe ich ja etwas falsch verstanden, aber bisher war nicht die Rede davon, daß LISA als Jugendliche eine vorübergehende Inkontinenz hatte die 14 Tage angedauert hat, oder doch ?

Ich habe deiner Schilderung entnommen, daß LISA nur 1 x in all den Jahren mit einer nassen Hose aus der Schule gekommen ist, und dafür "zur Strafe ?" von ihrer Mutter für 14 Tage in Gummihosen gesteckt wurde.

Allein das fand ich befremdlich, nach nur einem nassen Unfall.

Sollte sich das wirklich so zugetragen haben, muß es wie folgt abgelaufen sein:

Kind kommt mit nasser Hose nach hause - Mutter fragt nicht groß nach dem WARUM (obwohl Kind sonst zu 100% trocken)
- Mutter steckt Kind sofort in Windeln und Gummihose - zur Strafe gleich für 14 Tage.

In den folgenden 14 Tagen wird Kind von Mitschülern gehänselt und gemobbt - Mutter ist das völlig egal - Windel + Gummihose muß weiterhin getragen werden für die festgelegte Zeit !

Außer der Mutter scheint es kein anderes Familienmitglied zu geben welches sich einmischt, Lisa zur Seite steht o.ä.

Involviert sind nur die Mitschüler, auch Lehrer bemerken nichts, die Umwelt ist ausgeschaltet - Lisa leidet - keiner bemerkt es...

Lisa erleidet dadurch ein schweres Trauma - keiner bekommt es mit...

:Gruebel: Ehrlich gesagt, ich hab schon viel erlebt, viel gelesen, viel gehört, aber so ein Fall ist mir noch nie untergekommen.

Wenn Mütter so handeln ( früher so gehandelt haben ), gab es immer eine Vorgeschichte dazu... :!:

Diese Vorgeschichte / Historie fehlt mir hier einfach.

In diesem Sinne - und mit den besten Grüßen - vom "ollen" Bild

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 Betreff des Beitrags: Re: Gummihose wirklich nötig?
BeitragVerfasst: Fr Mai 08, 2015 20:31 
Hallo SAM

inzwischen habe ich versucht, mich zu erinnern, ob Lisa zu der Zeit, wo wir zusammengearbeitet hatten, etwas über ihren Unfall gesagt hätte - ich erinnere mich nicht.
Aber an eine Aussage erinnere ich mich gut. Ich hatte mal wieder etwas flagsig über 'unsere Kinder' geredet, sie sagte: "du meinst unsere adoptierten Kinder". Das hiess wohl, dass sie keine Kinder bekommen konnte. Das wäre mir noch so recht gewesen, denn ich wollte nie eigene Kinder.
Ich könnte jetzt ja wieder mutmassen, dass da ein Zusammenhang mit dem Unfall bestünde, aber ich lasse es. Wie es wirkich war, werde ich vielleicht nie erfahren, das wäre mir auch egal, denn wer so gegen mein 'Heiligtum' (ich bin bekennender Gummihosenfetischist) wettert, an der habe ich ja kein Interesse.

Es grüsst

der ghmacher.


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 Betreff des Beitrags: Re: Gummihose wirklich nötig?
BeitragVerfasst: So Mai 10, 2015 0:04 
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ghmacher hat geschrieben:
Ich könnte jetzt ja wieder mutmassen, dass da ein Zusammenhang mit dem Unfall bestünde, aber ich lasse es.

Wie es wirkich war, werde ich vielleicht nie erfahren, das wäre mir auch egal, denn wer so gegen mein 'Heiligtum' (ich bin bekennender Gummihosenfetischist) wettert, an der habe ich ja kein Interesse...

Hallo GHmacher... :Hallo:

Du hast recht, weitere Mutmaßungen bringen nicht viel, wirkliche Klärung ginge nur über die Betroffene.

Trotzdem werde ich das Gefühl nicht los, daß mehr hinter dieser absoluten Ablehnung steht.

Ich habe es zu oft erlebt, daß etwas total "verteufelt" wurde um damit von sich selbst abzulenken, um nicht in den Verdacht zu geraten evtl. mit dem Thema zu stark verbunden zu sein.

Ein Schelm wer Böses dabei denkt... :pfeif:

Ich wünsche dir jedenfalls weiterhin viel Freude in + mit deinen Gummihosen, genieße sie einfach.


Einen schönen Sonntag - wünscht der "olle" Bild


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 Betreff des Beitrags: Re: Gummihose wirklich nötig?
BeitragVerfasst: Mo Mai 11, 2015 15:04 
Hallo SAM

noch ein Nachtrag: mit dem Unfall war natürlich nicht gemeint, aus Versehen 1x in die Hose gemacht, sondern das war ein Unfall womöglich mit dem Velo, vielleicht auch beim Turnen, jedenfall glaube ich, dass sie für eine gewisse Zeit ins Spital gehen musste - genaues weiss ich eben nicht.

Vor einiger Zeit hatte ich mal Kontakt zu einer Elternvereinigung, deren Kinder von Spina Bifida (offener Rücken) betroffen waren. Fast alle betroffenen Kinder sind inkontinent und gehbehindert. Die Elternvereinigung organisierte von Zeit zu Zeit 'Gummihosenaktionen', da konnten die Mitglieder Gummihosen viel günstiger einkaufen als im Sanigeschäft. Nur diese Gummihosen waren zwar robust, aber sie knisterten lautstark. Auf der letzten Seite der Informationsschrift der Elternvereinigung konnten die Kinder sich frei äussern und öfters hiess es da, dass sie die Gummihosen hassten, eben weil ja jederman gleich wusste, was sie da drunter trugen.

Vielleicht ist es ja Lisa auch so ergangen. Kinder können ja grausam sein und wenn es dann offensichtlich ist, dass ein Kind Windeln und Gummihosen tragen muss, dann ist der Spot vorgegeben...


Es grüsst

der ghmacher


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