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 Betreff des Beitrags: djwindel sagt hallo - und kämpft gegen Stressinkontinenz
BeitragVerfasst: Mi Sep 11, 2013 3:16 
Ich geh mit meinem "Leben" und meinen Gedanken in der Windelwelt sehr diskret um. Es weiss absolut niemand etwas davon in der realen Welt.
Ja ich bin im SÜddeutschen aufgewachsen am Körperbehinderten Zentrum Oberschwaben. Als 7jähriger den ersten epileptischen einer Mitschülerin erlebt, mit 9 einen gewindelten Zimmernachbarn. Es war damals etwas merkwürdig aber im Laufe der Jahre etwas "ganz normales". Vielleicht hat das auch meine Neugier beflügelt und mich dem Thema näher gebracht. Allerdings damals noch ohne Internet - Ende der 90er.

2004 hatte ich plötzlich eine verschleppte baktereille Blasenentzündung mit kompletten Kontrollverlust und MUSSTE plötzlich selber Windeln tragen. Ich habeseither immer wieder mal welche besorgt um "abzutauchen" in eine andere Welt. Auch heute habe ich noch zu vielen von früher Kontakt, egal ob Windel oder nicht. Ich selbst brauche keine, hab einen kleinen Sohn und ärger mich jedesmal wenn er noch in die Hose / WIndel macht. Schon paradox irgendwie...

Seit meinem Fast-Burnout im vergangenen Jahr erlebe ich immer wieder starke Krämpfe und Schmerzen im Unterleib und im nächsten Moment läuft es auch schon. Da ich viel alleine unterwegs bin, um mir erholsame Pausen für mich selbst zu schaffen, habe ich meist eine Windel an, damit es nicht "peinlich" wird.

Kennt ihr das? Wie geht ihr mit Stressinkontinenz und vergleichbaren Symptomen um. Der Urologe hat sich das ganze angeschaut, kann aber nichts feststellen.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Fr Sep 13, 2013 23:43 
:Hallo: djwindel

Ist ganz interessant was Du da schreibst, kann ich gut nachvollziehen. Wenn man das anderswo schreibt, wird man sofort als Feti abgeschossen, aber Du bringst die Sache auf den Punkt:

Man sieht es, und ist plötzlich selbst betroffen, und erholt sich, und regt sich auf wenn man von anderen damit behelligt wird, und wird plötzlich selber wieder rückfällig.

Eine Mischung von Müssen und Widerstreben und Wollen.

Auch ich hatte als Kind meine Mühe, trocken zu sein, und wurde wider Willen gewickelt, und als ich später andere Kinder so sah, hat es mich zu interessieren angefangen: WARUM ? und es hat mich selber "erwischt" und ich wollte normal werden, und brauche WG dennoch, weil ich dann mega entspannt bin. Letzhin hatte ich in kurzer Zeit drei Unfälle in der Nacht, und ich war froh, ....

Ich denke, man soll damit locker umgehen und dazu stehen - ohne es zu suchen und ohne es zu demonstrieren.


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 Betreff des Beitrags: Re: djwindel sagt hallo - und kämpft gegen Stressinkontinenz
BeitragVerfasst: Di Sep 17, 2013 17:49 
Hallo djwindel,

Inkontinenz kann bekanntlich viele Ursachen haben. Ich leide seit einigen Jahren unter Dranginkontinenz. Ursache ist halt eine vergrößerte Prostata.
Durch Medikamente versuche ich meine Probleme in den Griff zu bekommen. Außer Haus gehe ich aus Sicherheitsgründen nie ohne Windeln, die ich auch verschrieben bekomme.
Ich kann nur sagen, man lernt damit zu leben. Natürlich binde ich nicht jedem mein Problem auf die Nase. Neben meiner Frau und dem Ärzteteam wissen nur wenige Menschen, dass ich regelmäßig Windelslips trage.

Gruß Felix


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 Betreff des Beitrags: Re: djwindel sagt hallo - und kämpft gegen Stressinkontinenz
BeitragVerfasst: Sa Sep 21, 2013 12:33 
felix hat geschrieben:
Hallo djwindel,
Inkontinenz kann bekanntlich viele Ursachen haben.


Von INkontinenz wollte der Arzt nicht mal sprechen. Es ist wohl so, dass mein Körper sehr sensibel geworden ist in Sachen Stress.... je heftiger und emotionaler es wird, desto mehr wehrt er sich. Meist bekomme ich Krämpfe und tierische Schmerzen im Unterleib. Der Druck der durch diese Krämpfe und Schmerzen sich aufbaut, drückt wohl dermassen auf die Blase das ein "Halten" fast nicht mehr möglich ist. Zumindest war das die vereinfachte Erklärung vom Doc. Meist passiert das dann, wenn ich ein paar Minuten Ruhe habe und mir meine Auszeit alleine nehme (nachmittag / abend alleine unterwegs....) Ohne Windel fast undenkbar..... In solchen Momenten ist die Attends Slip L10 mein bester Freund :rotwerd:


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 Betreff des Beitrags: Re: djwindel sagt hallo - und kämpft gegen Stressinkontinenz
BeitragVerfasst: Mo Sep 23, 2013 0:45 
Hallo Felix,
interessant, was Du hier schreibst. Ich will ja keine medizinische Diskussion anstreben. Aber dass eine vergrößerte Pr. einen vermehrten Harndrang fördert?
Ich hatte selbst das Problem. Aber.....es führte zu einer überlaufblase. Die Blase wurde nicht mehr gelehrt und es kam zur "überflutung " der Nieren. Also genau das Gegenteil, von dem Du berichtest.
Ich weiss nicht, ob ein und dasselbe zu so verschiedenen Symptomen führen kann.
Die Folge bei mir war: 6 Wochen Bauchkatheter, anschliessend Katheter zur Überprüfung der Blasenaufnahme, dann Eingriff zur "Ausschabung" der Pr..
Nun kann ich wieder pinkeln wie ein Jüngling......Aber es hatte auch andere Auswirkungen.

Kurz gesagt, Die Vergrösserung der Pr.ist doch eigentlich imme eine Verängung der Harnwege.Wieso war, oder ist das bei Dir anders?

mfG

Gum


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 Betreff des Beitrags: Re: djwindel sagt hallo - und kämpft gegen Stressinkontinenz
BeitragVerfasst: Di Okt 01, 2013 11:04 
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Ich bin: Anderes
:Hallo: ... wenn es nicht stört möchte ich zu der Prostatageschichte etwas beifügen.
Bis zu meiner Krebs OP hatte ich auch sehr oft Probleme mit übermäßigem Harndrang, manchmal im Fünfminutenrhtyhmus und es war kaum möglich z.B. ohne Unterbrechung mit der Tram in die Stadt zu fahren und dort musste ich auch immer "das Müssen" mit einberechnen.
Trotz meiner liebe zum gewollten Einnässen machte mir das ja das Leben schwer und so nach und nach griff ich auch ab und an zu Pants, was aber aus Mangel an Erfahrung trotzdem manchmal noch eine nasse Hose bedeutete, was durch meine Neigung zwar sicher nicht so schlimm wie für Ottonormal aber doch etwas unangenehm war.
Die Ursache war ja meine sehr große Prostata und ein fast Dauerentzündung dieser.
Dann kam ja die Diagnose eines Krebses und das Ding musste raus.
Die Folge ist nun für mich eine bleibende Inkontinenz, welche eine Mischinkontinenz, also Stress und Drang ist, dazu sicher auch eine erhebliche Psychische Komponente und dazu meine sexuelle Neigung.
Viel schlimmer als dieses ist aber das ich ja in Folge der OP keine körperliche Sexualität in dem Sinne mehr haben kann, aber eben die Gefühle und Wünsche geblieben sind.
Einerseits kann ich also glücklich sein wenn die Dinge ihren Lauf nehmen dürfen und ich es genießen kann und mir doch in jeder Sekunde bewusst ist das dieser Schnitt für Leben ... dieses unwiederbringlich veränderte.
Trotzdem füge ich mich diesem Schicksal und manchmal nutze ich das dann gewollte Einnässen auch in einer Art Tiefenentspannung um Schmerzen welche ich am und im ganzen Körper habe zu ertragen und sage dann manchmal ... es ist als ob ich bei mir angekommen bin und der Krebs mit seinen Folgen (also die OP) so etwas wie eine sich selbst erfüllende Prophezeiung war ... weil ich als Kind schon davon träumte das wenn ich erwachsen bin mir dann in die Hose machen kann/darf ohne das mich jemand dafür rügen kann.
In diesem Sinne :bye:

_________________
Lieber viele feuchte Träume als einen trockenen Albtraum !
sagt der *YWD*

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 Betreff des Beitrags: Re: djwindel sagt hallo - und kämpft gegen Stressinkontinenz
BeitragVerfasst: Mi Okt 02, 2013 22:23 
Hallo Gum,

die Vergrößerung der Prostata bewirkt bei mir einen permanenten Druck auf die Blase.
Insbesondere bei kalter und nasser Witterung kommt der Harndrang ganz plötzlich, und wenn ich nicht ganz schnell eine Toilette aufsuchen kann, geht's ohne Windel in die Hose.
Folglich trage ich außer Haus grundsätzlich eine Windel und in den meisten Fällen, wird sie auch benutzt.

Gruß
Felix


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