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 Betreff des Beitrags: Ich möchte mich endlich mal vorstellen
BeitragVerfasst: Do Jan 24, 2013 14:51 
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Hallo :Hallo:
an die nette Forumsgemeinde hier.

Ich bin hier schon seit einigen Jahren so eine Art stiller Mitleser.

Auf dieses Forum wurde ich aufmerksam, als ich vor Jahren nach einer Lösung für mein Inkontinenz-Problem suchte.

Zuerst möchte ich mich mal kurz vorstellen, damit ihr wisst mit wem ihr es zu tun habt.
Ich versuche mich kurz zu fassen, denn wenn ich mir alles von der Seele schreib, was mir im Kopf rumgeistert, gibt das bestimmt 10 Seiten. Ich denke der Rest wird sich in zukünftigen Gesprächen ergeben.

Vor einigen Jahren begann bei mir eine schleichende Inkontinenz.
Es kam öfter mal vor, dass ich plötzlich einen starken Harndrang verspürte. Der wurde dann in kurzer Zeit so stark, dass ich gegen den Druck nicht mehr ankam. Ich schaffte es immer noch rechtzeitig auf Toilette bis ich an einem Tag mit dem LKW (ich bin Fernfahrer) in eine große Stadt fuhr. Rechts, links – Häuser und Menschen. Und dieser Druck war wieder da. Nun halt da mal an, steig aus und lass' laufen.
… da ging's das erste mal in die Hose. :wet Pants:

Einige Zeit später wachte ich mal nachts auf und es rann mir etwas warmes über das Bein. Ich hatte die Meldung „Hallo, du musst aufstehen und zur Toilette“ zu spät wargenommen. :Bettnässer:

Da begann eine Zeit, in der ich leicht in depessive Stimmungen kam, denn diese Situation war für mich alles andere als angenehm.

Bevor ich zu Produkten griff, die auch erwachsenengerecht waren, behalf ich mir mit Babywindeln, die ich mir zwischen die Beine legte, wenn ich wußte, dass es mit dem schnellen finden einer Toilette ein Problem geben könnte. Ich zog eine eng anliegende Hose darüber damit alles auch da blieb wo es hin gehörte. Es wusste natürlich keiner davon, was mir in letzter Zeit immer wieder für Missgeschicke passieren. Nicht einmal meiner Frau erzählte ich es, so peinlich war mir das.

Ich suchte im Internet nach Möglichkeiten, wie ich diese Unfälle vertuschen könnte, und dabei stieß ich unter anderem auf dieses Forum. Hier und in anderen Inkontinenzforen erfuhr ich, was es alles an Produkten für Erwachsene gab und wie gut oder schlecht sie waren.

Dann begann eine lange Zeit in der ich so alles mögliche ausprobierte, um mich einigermaßen sicher in der Öffentlichkeit zu bewegen.
Als ich meiner Frau einmal einen nächtlichen Unfall nicht mehr verheimlichen konnte erzählte ich ihr dass ich schon einige Zeit mit meiner Blase Probleme habe.
Und sie war es dann, die mir Mut gemacht hat, doch einmal zum Arzt zu gehen.

Insgesamt war ich bei 3 Ärzten. Die ersten 2 machten einige kleine Untersuchungen und stellten fest, das soweit alles in Ordnung ist. Aus Scham fragte ich nicht weiter und beließ es dabei, daß ich vorsorgen musste, um nicht manchmal in nassen Hosen da zu stehen.

Nach gut einem Jahr fasste ich doch noch mal allen Mut zusammen und konsultierte einen weiteren Arzt.
Hier merkte ich vom ersten Tag an, dass dieser Arzt mehr versuchte, mir zu helfen. Nach gefühlten 5.000 Untersuchungen stand die Diagnose. Harndranginkontinenz und Enuresis nocturna (Bettnässen).

Dann begann die medikamentöse Behandlung. Manche Medikamente schlugen gar nicht an, bei manchen zeigte sich Besserung. Auch wenn ich zwischenzeitlich mal alles hinschmeißen wollte, weil eine Medizin wieder mal keine Wirkung zeigte, mein Arzt gab nicht auf. Und darüber bin ich heute sehr froh.

Ein Medikament, welches ich schon seit 4 Jahren einnehme und was entspannend auf die Blasenmuskulatur wirkt, befreite mich zumindest fast von der Dranginkontinenz. Sehr selten gibt es noch mal vereinzelt solche Drangattacken. Für die Enuresis ist für mich allerdings noch kein Kraut gewachsen.

Die :diaper: sind im laufe der Jahre ein unverzichtbarer und angenehmer Begleiter geworden. Es ist schön zu wissen, daß man das Umfeld so vor unangenehmen Verschmutzungen schützen kann. Und manchmal benutze ich sie auch wenn es nicht unbedingt sein muss, einfach aus Bequemlichkeit um nicht aufstehen zu müssen. Im LKW bringt sie auch eine Menge Vorteile. So nutze ich sie nicht nur wenn ich mich zum schlafen lege, sondern auch ab und zu bei längeren Touren. Man weiß ja nie ob man mal in einen längeren Stau gerät, und dann drückt plötzlich die Blase. :tröpfeln: :tröpfeln: :tröpfeln: Dann aussteigen und....? Zwischen all den anderen Augen? Nein! Da kommt so eine Windel gerade recht.

So, nun hab ich fürs erste genug geschrieben.
Ich hoffe hier in der kommenden Zeit noch einige interessante Beiträge zu lesen und zu dem einen oder anderen auch meinen Senf dazugeben zukönnen.

Einen schönen Gruß von
Scandise.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ich möchte mich endlich mal vorstellen
BeitragVerfasst: Do Jan 24, 2013 19:03 
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Hallo Scandise.

Herzlichen Dank für die Vorstellung deiner Person und die Schilderung deines "Werdeganges".

Eigentlich ist es erschreckend immer wieder das Gleiche lesen zu müssen, die "Panik" der Betroffenen und die Scham davor sich zu outen, selbst vor Ehefrauen, Lebenspartnern, Ärzten, etc.

Ich frag mich oft, ist die ganze Welt beim Thema Inkontinenz so verklemmt, oder machen wir Deutsche da wieder den "Vorreiter" ?

Sind wir alle so bekloppt erzogen worden, oder wer hat das in uns reingehämmert ? ? ? :Gruebel:


Wie auch immer, deine Frau scheint ja ganz vernüftig reagiert zu haben, zumindest hat sie dich zum Arzt geschickt.

Es wäre noch ganz interessant zu wissen wie deine Frau heute mit deinen Windeln umgeht, ob sie das auch locker sieht, oder die Windeln rein dem Zweck dienen sollen, somit also nur toleriert sind.


Also Scandise, ich freue mich darüber, daß du nach fast genau 1 Jahr Zugehörigkeit deine Vorstellung noch nachgeholt hast. :hut:


Mit den besten Grüßen von Bild

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 Betreff des Beitrags: Re: Ich möchte mich endlich mal vorstellen
BeitragVerfasst: Fr Jan 25, 2013 1:11 
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Guten Abend Sam.

Meine Frau und ich reden nicht sehr oft über das Thema. Sie weiß die ärztliche Diagnose, weiß wie es um mich steht und akzeptiert die Folgen. Die Windeln gehören bei einer Inkontinenz eben einfach dazu. Das ist nun mal so und da wird auch kein großes Palaber drum gemacht.

Manchmal würde ich gerne darauf verzichten und mich mal wieder ohne irgend einen Stofffetzen ins Bett begeben. Dann bleibt aber immer wieder die Gefahr, dass morgens das Bett nass ist. Also ziehe ich doch wieder eine Windel an, schlafe ruhig und morgens entsorge ich das Teil. Und die Welt ist wieder in Ordnung.

Und nun eine Gute Nacht.
Scandise.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ich möchte mich endlich mal vorstellen
BeitragVerfasst: Fr Jan 25, 2013 21:32 
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scandise hat geschrieben:
Meine Frau und ich reden nicht sehr oft über das Thema.
Sie weiß die ärztliche Diagnose, weiß wie es um mich steht und akzeptiert die Folgen.
Die Windeln gehören bei einer Inkontinenz eben einfach dazu.
Das ist nun mal so und da wird auch kein großes Palaber drum gemacht...

Hallo Scandise... :Hallo:

Mich würde nur noch interessieren, ist das Thema Windeln zwischen euch auch ein (anerzogenes) Tabu, oder einfach nur nicht erwähnenswert ?

Wie auch immer, solange das Sexualleben nicht durch die Windeln in Mitleidenschaft gezogen wird ist es ja okay.

Ich kann bei dem Thema eh nicht mitreden, da ich immer Partnerinnen hatte die selbst auch Windeln getragen haben, entweder aus Leidenschaft, oder aus Notwendigkeit.

Zwischen uns waren daher Windeln immer ein großes Thema, also gab es da auch keine Tabu´s für uns.

Unser TABU galt immer nur außerhalb unserer 4 Wände gegenüber Freunden, Bekannten, oder sonst. Mitmenschen.


In diesem Sinne, die besten Grüße von Bild

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 Betreff des Beitrags: Re: Ich möchte mich endlich mal vorstellen
BeitragVerfasst: Sa Jan 26, 2013 0:32 
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Hallöchen. :Hallo:

Zitat:
Mich würde nur noch interessieren, ist das Thema Windeln zwischen euch auch ein (anerzogenes) Tabu, oder einfach nur nicht erwähnenswert ?

Das ist auch so ein anerzogenes Tabu.
Wir haben es nicht anders gelernt, kommen damit aber ganz gut zurecht. Wir sprechen schon über Inkontinenz, Windeln und Zubehör, aber wir reden nicht aus Leidenschaft darüber.
Ich erzähle was es beim Arzt Neues gab, welche Windeln ich bestellt habe. Manchmal reden wir auch über die Qualität der Windeln und was ich beim nächsten Mal eventuell ausprobieren möchte. Was in den Urlaub mitzunehmen ist usw.
Also mit anderen Worten, in der Familie wird, wenn nötig, offen darüber geredet, aber nach außen bleibt es ein Tabuthema.

Zitat:
solange das Sexualleben nicht durch die Windeln in Mitleidenschaft gezogen wird ist es ja okay.

Das ist seit ich Windeln tragen muss auch nicht anders als vorher.

Was mich aber mal interessieren würde:
Gibt es hier auch Leute, die wie ich im Fernverkehr tätig sind und auf Windeln angewiesen sind?
Wenn da welche vorhanden sind, wäre das ja vielleicht mal ein eigenes Thema wert.

Eine Gute Nacht wünscht Euch
Scandise. :gutenacht:


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 Betreff des Beitrags: Re: Ich möchte mich endlich mal vorstellen
BeitragVerfasst: Di Jan 29, 2013 21:30 
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scandise hat geschrieben:
Gibt es hier auch Leute, die wie ich im Fernverkehr tätig sind und auf Windeln angewiesen sind ?

Wenn da welche vorhanden sind, wäre das ja vielleicht mal ein eigenes Thema wert...

Hallo Scandise... :Hallo:

Darf es nur der Fernverkehr sein ?

Ich denke da an meine frühere Außendiensttätigkeit, da war ich auch jeden Monat 5-6.000 km mit dem PKW auf Achse, und war zu der Zeit auch auf Windeln angewiesen.

Zählt das auch ? :zwinker:

Beste Grüße von Bild

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 Betreff des Beitrags: Re: Ich möchte mich endlich mal vorstellen
BeitragVerfasst: Mi Jan 30, 2013 1:24 
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Hallo Sam und alle hier im Forum.

Sam, wenn ich deine Kilometer so lese, die du runter gespult hast, würde ich das auch Fernverkehr nennen.
Aber die Bedingungen unterwegs im PKW oder LKW werden sich doch um einiges unterscheiden.

Bist du eigentlich ständig Inko oder ist es nur sporadisch?

Bei mir, wie ich bei der Vorstellung glaube ich schon erwähnt habe, tritt die Dranginkontinenz tagsüber dank Tabletten ja nur noch sehr selten auf.

Nachts habe ich dagegen seit Jahren immer noch das gleiche Problem. Mal 1-2 Tage nass, mal 3 trocken, dann auch mal 4 hintereinander. Im Schnitt kommen pro Monat ca. 10-15 Tage nasse :diapers: zusammen. Ohne die Tage, in denen ich zu faul bin aufzustehen, wenn ich rechtzeitig wach werde.
Dann lass ichs einfach laufen. Die Windel fängts ja auf.
Meistens jedenfalls.

Und nun mal zu dem WIE unterwegs.

Das Windelwechseln im LKW läuft in der Regel ziemlich diskret ab. da kann man ja die Gardienen zuziehen. Aber mitten am Tag...

... da kommt ein LKW auf den Parkplatz, hält, Gardienen zu, nach 5 Minuten Gardienen auf, aussteigen und ein Päckchen in den Müll befördern und dann weiter. Ist schon mal irgendwie verdächtig.

Da würde mich schon mal interessieren, wie das andere Trucker so handhaben.

Bei dir Sam stelle ich mir das allerdings noch schwieriger vor.
Im PKW hat man ja kaum Bewegungsfreiheit zum wechseln. Hier ist der Gang zur Toilette ja nicht zu vermeiden. Oder?

Oder hältst du da auch mal an einem Waldweg und stellst dich rücklinks ans Auto zum wechseln? In der Hoffnung dass der Förster nicht kommt. :Gruebel:

Worin transportiert ihr eure Wechselutensilien vom PKW oder LKW zur Toilette, wo ihr euch dann frisch macht?

Ich habe immer das Gefühl es fällt auf, wenn ein Mann mit einer Tasche aufs Klo geht.

Und wie sieht das mit der Hygiene aus?
Es kommt ja auch mal vor, dass man 2 Tage lang keiner Dusche begegnet.
Da einfach nur die alte Windel runter und neue dran. Da entwickelt sich mit Sicherheit ein nicht angenehmer Eigengeruch.

Da bin ich doch mal sehr gespannt wie ihr das unterwegs so macht.

Bis dahin.
:gutenacht: Scandise.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ich möchte mich endlich mal vorstellen
BeitragVerfasst: Mi Jan 30, 2013 9:52 
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Hallo Scandise,

wie Sam kann ich nicht wirklich mit ´ner "Reisetätigkeit" im Fernverkehr dienen, aber als ich noch jung und hüsch und auf Montage war, sind da monatlich etwa 6.000 km zusammengekommen.
Meist Montags und Freitags um die 600 km auf einen Rutsch, unter der Woche dann weniger.

Von der Fahrstrecke ist das vielleicht vergleichbar mit dem von dir angefragten Fernverkehr, aber die Fahrzeiten werden da wohl nur die Hälfte eines LKW-Fahrers sein.

Aber evtl. haben wir noch den einen oder anderen Ritter der Landstraße unter uns und der mag sich vielleicht auch mal melden?

Gruß Sven


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 Betreff des Beitrags: Re: Ich möchte mich endlich mal vorstellen
BeitragVerfasst: Do Jan 31, 2013 1:41 
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Hallo Sven.

Die Arbeit auf Montage und einer Inkontinenz stelle ich mir ziemlich schwierig vor.

Haben deine Arbeitskollegen von deinem Leiden gewusst?
Wenn nicht, wie konntest du das verheimlichen?

Ich stelle mir das jedenfalls schwierig vor, so auf der Baustelle mit anderen Kollegen zusammen. Ich denke da immer die anderen sehen, dass ich etwas mehr gepolstert bin.

Außerdem würde mich die Verpackung bei der Arbeit ganz schön in der Bewegung einschränken.

Viele Grüße
Scandise.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ich möchte mich endlich mal vorstellen
BeitragVerfasst: Fr Feb 01, 2013 15:35 
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Hallo Scandise,

zuerst mal so ein kleiner Widerspruch von meiner Seite.
Ein Leiden ist für mich etwas, was mir Leid verursacht und/oder mich leiden lässt.
Diesen Punkt hab ich bezüglich der Ursache für meine Inko noch nicht erreicht, was auch hoffentlich noch lange so bleiben wird.
Und wegen der Inko leide ich nun gewiss nicht.

Nun zu deinen Fragen.
"Montage" heißt im Bauwesen ja eigentlich nur, dass eine Auslöse gezahlt wird und man unter der Woche nicht nach Hause fährt.
Ansonsten hatte mein Job nichts damit zu tun, irgendwas zusammenzuschrauben, als Bauleiter sitzt man ja mehr im Büro oder rennt über die Baustelle und quatscht dusslig rum. :zwinker:
Von meinen damaligen Kollegen wußte nur mein Chef und mein Polier, dass ich Windeln brauche.
Verheimlicht habe ich da eigentlich nichts, aber hab das auch keinem auf die Nase gebunden - was ging meine Arbeiter an, was ich an Unterwäsche trage.
Vielleicht ist es einem aufgefallen, dass ich etwas breitbeinig laufe, oder vielleicht hat auch mal die Windel am Hosenbund rausgeschaut, wenn ich mich gebückt/hingehockt habe, aber gesagt hat da nie einer was und auch der Buschfunk hat nichts vermeldet.
Ansonsten hab ich schon darauf geachtet, dass das Paket nicht so dick wurde, dass ich mich nicht mehr ungehindert bewegen hätte können.

Unterwegs im Auto bin ich eigentlich nie in die Verlegenheit gekommen, wechseln zu müssen, die maximal 6 Stunden Fahrzeit ging es ohne Wechsel.
Und ich hatte nie das „Erlebnis“, stundenlang in irgendwelchen Megastaus rumzustehen.
Um auf Baustelle/Büro zu wechseln, nehme ich die Wechselutensilien in einer Plastetüte mit auf´s Klo, in die kommt dann auch die gebrauchte Windel rein.
Dementsprechend gab es da auch nie ein Geruchsproblem, duschen war jeden Tag möglich
Manche gucken zwar, aber gesagt/gefragt hat noch niemand und mir ist es auch egal, was die denken.

Die Situation für einen Fernfahrer ist da wohl oftmals eine andere, es ist bewundernswert, wie die Jungs (und auch Mädels) das oftmals durchhalten, und wenn dann noch das Handycap einer Inko dazukommt, muß es manchmal doch schon sehr unangenehm werden können.

Viele Grüße Sven


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 Betreff des Beitrags: Re: Ich möchte mich endlich mal vorstellen
BeitragVerfasst: Fr Feb 01, 2013 16:10 
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scandise hat geschrieben:
Sam, wenn ich deine Kilometer so lese, die du runter gespult hast, würde ich das auch Fernverkehr nennen.
Aber die Bedingungen unterwegs im PKW oder LKW werden sich doch um einiges unterscheiden.
Bist du eigentlich ständig Inko oder ist es nur sporadisch ?

Hallo Scandise... :Hallo:

Ich versuche das einmal kurz zu beantworten, da ich schon wieder unter erheblichem Zeitdruck stehe.

Nein, ich bin heute nicht mehr ständig Inko, war es aber für ca. 1 Jahr, und das in der Zeit meiner Außendiensttätigkeit.

Zu der Zeit hatte ich eine Stuhlinko, mit plötzlich auftretenden Durchfällen, unangenehmer geht´s eigentlich kaum noch. :ohhh:
scandise hat geschrieben:
Bei dir Sam stelle ich mir das allerdings noch schwieriger vor.
Im PKW hat man ja kaum Bewegungsfreiheit zum wechseln.
Hier ist der Gang zur Toilette ja nicht zu vermeiden. Oder ?
Oder hältst du da auch mal an einem Waldweg und stellst dich rücklinks ans Auto zum wechseln ?

Nein, meine Windeln so offen zu wechseln käme für mich nie in Frage (halte ich auch für eine öffentliche Belästigung ), und ein Wechsel im PKW ist auch ausgeschlossen.
scandise hat geschrieben:
Worin transportiert ihr eure Wechselutensilien vom PKW oder LKW zur Toilette, wo ihr euch dann frisch macht ?
Und wie sieht das mit der Hygiene aus?
Es kommt ja auch mal vor, dass man 2 Tage lang keiner Dusche begegnet...

Also Duschen gibt es überall, das müßtest du als Fernfahrer doch wissen, meine Rettung waren immer die Fernfahrerduschen auf den Autobahnen und Rasthöfen.

Mein ständiger Begleiter ist bis heute mein "Windelbag", was soll daran auffällig oder verräterisch sein ?
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Da denken die Leute doch eher ich nehm meinen Laptop mit zur Toilette, weil ich den nicht im Auto lassen möchte.

Außerdem...ist es mir völlig wurscht was andere darüber denken ! ( das ist ihr Problem, nicht meins ! )

Mit den besten Grüßen...von Bild

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 Betreff des Beitrags: Re: Ich möchte mich endlich mal vorstellen
BeitragVerfasst: Fr Feb 01, 2013 19:19 
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scandise hat geschrieben:
:Das Windelwechseln im LKW läuft in der Regel ziemlich diskret ab. da kann man ja die Gardienen zuziehen. Aber mitten am Tag...

... da kommt ein LKW auf den Parkplatz, hält, Gardienen zu, nach 5 Minuten Gardienen auf, aussteigen und ein Päckchen in den Müll befördern und dann weiter. Ist schon mal irgendwie verdächtig.


:Hallo:
Du könntest den LKW auf dem Parkplatz auch so weit nach vorne wie möglich stellen. Und die windel muss ja auch nicht sofort entsorgt werden. In einen Beutel packen, verknoten und im Fußraum lagern bis man den nächsten Halt macht. Dann ERST das Paket entsorgen, DANN Windelwechseln. Schon kann niemand was auffallen.
Oder, wenn die Pause eh was länger ist, anfangs wickeln und das Paket am Ende der Pause entsorgen.

scandise hat geschrieben:
:
Im PKW hat man ja kaum Bewegungsfreiheit zum wechseln. Hier ist der Gang zur Toilette ja nicht zu vermeiden. Oder?

Was ist daran so schlimm? Sofern man sich nicht den bevölkertsten Parkplatz raussucht nimmt man seine Tasche, geht auf die Toilette in eine Kabine und wechselt die Windel. Sollte jemand im Toilettenraum sein, machts evtl. Sinn zu pausieren, damit keine verdächtigen Geräusche entstehen. Wenn derjenige/diejenigen wieder weg sind: Weitermachen.
Habe ich selbst auch schon so gemacht.


scandise hat geschrieben:
:Ich habe immer das Gefühl es fällt auf, wenn ein Mann mit einer Tasche aufs Klo geht.

Da finde ich SAM's Lösung perfekt. In solch einer Tasche vermutet wirklich NIEMAND Windeln.


Aufgrund einiger längerer Autofahrten mit Windel habe ich eher das Problem gehabt, dass durch das Sitzen das Saugmaterial nicht perfekt genutzt werden konnte und die Windel schon mal seitlich ausgelaufen ist. Außerdem empfinde ich es als etwas störend, dass ich das Windelpaket aufgrund der langen, immer gleichen Sitzposition im PKW eher als unangenehm empfionde, vor allem wenn es zwischen den Beinen aufquillt. Im Sprinter sitzt man da etwas besser.

Aber wie gesagt: Der Windelwechsel ist überhaupt kein Problem für mich unterwegs.

Gruß, Xaver


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 Betreff des Beitrags: Re: Ich möchte mich endlich mal vorstellen
BeitragVerfasst: Sa Feb 02, 2013 0:55 
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:Hallo: an Alle!

Zitat:
Da finde ich SAM's Lösung perfekt. In solch einer Tasche vermutet wirklich NIEMAND Windeln.

Ja, die Lösung von Sam ist wirklich perfekt. Die gefällt mir.
Ich habe (zumindest im Winter, wo man viel an hat) meistens die neue Windel in den Hosenbund geklemmt, dann Pullover und Jacke drüber. Aber im Sommer wird das schon etwas schwieriger.

Zitat:
Also Duschen gibt es überall, das müßtest du als Fernfahrer doch wissen, meine Rettung waren immer die Fernfahrerduschen auf den Autobahnen und Rasthöfen.

Da muss ich dir teilweise wiedersprechen.

Duschen gibt es schon auf jeden Rastplatz oder Autohof.

ABER...

Manchmal steht man auch beim Kunden rum und kann nicht abladen. Wenn du dann bei einem Kunden bist, der WC und Dusche hat bist du gut dran.

Es geht aber auch anders.

Es gibt Firmen, da meldet man sich beim Pförtner an und dann steht man vor den Toren der Firma in der Pampa rum. Ohne WC. Ohne Dusche. Rein darf man erst, wenn entladen wird.

Schweinerei. Aber so ist es manchmal.
Ich bin dafür, dass es gesetzliche Regelungen geben sollte, wo die Firmen verpflichtet werden, WC und Dusche für Fernfahrer 24 Stunden bereit zu stellen.

Es wird oft auf die Fernfahrer geschimpft, dass sie überall ihre Ausscheidungen hinterlassen und ihren Müll (in diesem Fall Windeln) hinterlassen. Aber manchmal haben sie auch gar keine andere Möglichkeit.
Ich möchte jedenfalls nicht eine gebrauchte Windel 1 Tag lang im LKW aufbewahren. Auch verknotet in einer Plastiktüte fängt das an zu müffeln.

Daneben gibt es aber auch andere, die ihren Müll, egal wo sie stehen, einfach aus dem Fenster werfen. Obwohl sie die Möglichkeit zur ordentlichen Entsorgung hätten (Mülltonne gleich neben dem Auto).

Also, es gibt in jedem Bereich Solche und Solche.

Übrigens...
...wenn ich auf einer Toilette die Windel wechseln muss, und es keinen Mülleimer gibt, wo ich die gebrauchte entsorgen kann, lasse ich sie schön zusammengefaltet an der Seite auf dem Fußboden liegen. Vielleicht regt das ja zum aufstellen von Mülleimern in Männertoiletten an.

:bye: Scandise.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ich möchte mich endlich mal vorstellen
BeitragVerfasst: Sa Feb 02, 2013 12:54 
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scandise hat geschrieben:
Duschen gibt es schon auf jeden Rastplatz oder Autohof.
ABER...
Manchmal steht man auch beim Kunden rum und kann nicht abladen.
Wenn du dann bei einem Kunden bist, der WC und Dusche hat bist du gut dran...

:moin: Scandice... :Hallo:

Da haben wir´s, den Unterschied zwischen Fernfahrer und Außendienst.

Im Außendienst mußte ich im Notfall nur meinen Kunden anrufen und den Termin absagen, oder auch nur verschieben.

Diese Möglichkeit hast du natürlich als Fernfahrer nicht, dazu diese elenden Wartezeiten bis zum Abladen, das hatte ich nicht bedacht.

Aber ich muß dir recht geben, diese Firmen sollten min. Toiletten geöffnet halten für die Anlieferer.

Was denken die denn eigentlich wo ihr euer "persönliches Geschäft" abladen sollt während der Wartezeit ?

Denkt da überhaupt jemand mit in solchen Firmen, oder ist es bekannt, nur interessiert es wieder mal niemanden ?
scandise hat geschrieben:
Übrigens...
...wenn ich auf einer Toilette die Windel wechseln muss, und es keinen Mülleimer gibt, wo ich die gebrauchte entsorgen kann, lasse ich sie schön zusammengefaltet an der Seite auf dem Fußboden liegen.
Vielleicht regt das ja zum aufstellen von Mülleimern in Männertoiletten an...

Genau das Thema der Windelentsorgung haben wir ja gerade an anderer Stelle im Forum, also müßten auch die Firmen noch mit einbezogen werden von denen du sprichst.
:Wohin: http://www.sam47.de/forum/viewtopic.php?f=1&t=2435

Vielleicht sollte ich wirklich einmal Aufkleber designen, die auf diesen Mißstand hinweisen.

Gebt doch bitte mal Tipp´s dazu welchen Text / Inhalt / Botschaft solche Aufkleber eurer Meinung nach haben sollten.

Mit den besten Grüßen von Bild

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 Betreff des Beitrags: Re: Ich möchte mich endlich mal vorstellen
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Geburtsjahr / year of birth: 1953
Bundesland: 15. Schleswig-Holstein
Familienstand: VH (verheiratet)
Kinder: JA
Ich bin: Inkontinent
Hallo Scandise,

um zu deiner Ausgangsfrage zurück zu kommen - Fernfahrer und inko - ich habe eine Weile nach meinem Unfall (durch den ich voll inko wurde) für einen Aufbauhersteller Fahrzeuge ausgeliefert und Reparaturen oder Garantiegeschichten abgeholt. Also nicht der Termindruck und die Sache mit dem Ab und Aufladen, aber dafür hatte ich auch kein "eigenes Wohnzimmer" sondern immer andere Fahrzeuge. So sind sicher über fast 3 Jahre 150-180.000km zusammen gekommen - sicher mit den "Zubringer Fahrten" im Smart (kam dann auf die Ladefläche) - sonst zurück/hin mit der DB.

In der Zeit habe ich es so gehalten, dass ich in einem Rucksack alle erforderlichen Utensilien für die Tour zum Wechseln dabei hatte - neben der Tasche mit den "sonstigen Utensilien" - Wäsche, Kultur, Verpflegung, Schlafzeug. Zudem den internationalen Toi Schlüssel für die Behinderten Toi's und gut wars. Das hat allerdings nicht verhindert, dass es manchmal durchaus zu peinlichen Situationen kam - eine Rückfahrt mit der Bahn erinnere ich - keine Chance zum Wechseln, weil im IC (nicht ICE) keine Toilette nutzbar war!!!! - und auch keine Chance zu einer (rechtzeitigen) Irrigation vorher, da das ausgelieferte Fahrzeug auch noch an/umgemeldet werden musste.

Danach habe ich in meiner selbstständigen Zeit (EDV Netzwerke und Schulungen) ggf. meine Kunden "eingeweiht" - es hat nie wirkliche Probleme gegeben - im Gegenteil, ofmals sind wir über meine Inko tiefer ins Gespräch gekommen und ich konnte etwas zur "Enttabuisierung" tun. Heute habe ich wieder einen abhängigen Job in einem großen Krankenhaus in der EDV, da ist es absolut kein Problem, wenn ich zwischndurch mal mit meinem Rucksack in der Dusche verschwinde - etliche Kollegen wissen Bescheid und so manch einer kommt auch schon mal, weil er eine "Prostata Diagnose" bekommen hat und fragt, wie es "danach" weiter geht, weil ich die Reservewindeln/Penaten Creme "ganz offen" in meinem Schreibtisch habe und auch schon mal gefragt werde, warum ich einen Satz Reservewäsche im Schrank habe.

Also - Lkw fahren und Windeln (auch mit Stuhlinko!!) - eigentlich kein Problem - solange man selbst keines draus macht.

Meine Erfahrung sagt ganz eindeutig, dass mehr Offenheit normal besser ist, als sich zu viele Gedanken zu machen und Alles für sich zu behalten - aber das ist auch "Typ abhängig" - ich bin ein sehr offener Typ und habe vielleicht auch dadurch jetzt eine Partnerin, die durch mich auch ihren Spaß an den Windeln und deren Nutzung entdeckt hat.

In diesem Sinne - sich nicht verstecken und sein Leben leben

Compu


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