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 Betreff des Beitrags: Jean.Jacque Rousseau
BeitragVerfasst: So Jun 03, 2012 18:01 
Grüezi mitenand.

Zur Zeit hört man viel über das Schaffen von Jean-Jacque Rousseau. Wenig bekannt ist, dass er unter Inkontinenz litt. Vor vielen Jahren waren wir zu Besuch im Rousseau-Museum in Motier in der Schweiz. Der damalige Leiter erklärte uns, dass Rousseau mittels Schweinedarmschläuchen eine gewisse Unabhängigkeit erreicht hätte.
Man muss sich vorstellen, was das damals hiess, inkontinent zu sein! Allein, es zeigt auch, dass man auch mit Inkontinenz Grosses leisten kann.

Uf wiederläse

der Gummihosenmacher


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 Betreff des Beitrags: Re: Jean.Jacque Rousseau
BeitragVerfasst: Mo Jun 04, 2012 9:17 
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Hallo Gummihosenmacher,

das zeigt doch, dass es offensichtlich noch keine aufsaugenden Hilfsmittel gab. Für Frauen gab es da wohl auch noch eine etwas pikante Errungenschaft.
Hier ein Bild von einem Plakat, wie es in Zürich hängt über die Ausstellung Eau&Toilette. In den Korsetts gab es Urinauffangvorrichtungen.
Aber seht selbst.

Gruß Doris2


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 Betreff des Beitrags: Re: Jean.Jacque Rousseau
BeitragVerfasst: Mo Jun 04, 2012 19:25 
Hallo Doris 2

da habe ich wohl eine interessante Ausstellung verpasst. Weist Du wo und wann die Ausstellung war?

Ich hatte vor ein paar Jahren Gelegenheit, mit einer Medizinhistorikerin zu sprechen. Sie hatte sich längere Zeit mit dem Thema befasst: 'Umgang der Frauen mit ihren Blasenproblemen im Laufe der Zeit'. Bis zur Neuzeit konnte sie nicht viel darüber finden, denn 1. es ging um Frauen, die ohnehin nicht gross in Erscheinung traten. 2. war es ein Problem, das die Frauen individuell angingen. Einzig ein paar Angaben über Frauen der 'feinen Gesellschaft' fand man später in Literaturwerken. 'Einfache' Leute arbeiteten ja hauptsächlich auf dem Feld und dank den weiten Röcken konnten die Frauen einfach 'laufen' lassen.

Die 'Lösung' der Frau auf dem Plakat war wohl eher unüblich. Aber man hat tatsächlich Porzellangefässe gefunden, die einigermassen 'zwischen die Beine' passten und wohl irgendwie befestigt werden musste. Unklar ist, wie sich die Frauen hinsetzen konnten, ohne dass der Urin ausfloss. Man weiss aber von einem Mönch der stundenlang predigte und die Frauen Urintöpfchen mitnahmen und die gegebenenfalls unter den weiten Rock hielten.

Über all die Jahrhunderte hatte man ja immer wieder Versuche gemacht mit speziell gegerbtem Leder und mit vielerlei Substanzen auf Stoffen Wasserdichtes zu machen - meist ohne Erfolg.

Erst mit der Entwicklung von gummibeschichteten Stoffen ende 19.Jhd. konnten Frauen mit Blasenproblemen am Leben teilnehmen. Allerdings waren zunächst diese Gummihosen noch recht unflexibel und raschelten, dass alle wussten, die trägt Gummihosen! Erst in den 40er Jahren des letzten Jahrhunderts gelang einer Gummifabrik in der Schweiz den 'Batiste suisse caoutchouqé' zu entwickeln, ein sehr weicher aber undurchlässiger Stoff. Das war ein grosser Erfolg! Als ich 1969 in Paris war, fand ich zufällig in der Damenabteilung eines grossen Warenhauses an einem Extrastand Damenhosen aus diesem Batist. Zu Hause fand ich in einem Sanitätsgeschäft genau die gleiche Art Hosen - eine habe ich noch heute....

Vielleicht weiss jemand mehr!


Uf wiederläse

der Gummihosenmacher.


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 Betreff des Beitrags: Ausstellung in Zürich
BeitragVerfasst: Di Jun 05, 2012 8:44 
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Hallo Gummihosenmacher,

in Zürich, im Kulturama ist diese Ausstellung "Eau & Toilette" angelaufen.

Im 17. Jahrhundert gab es diesen Jesuitenpater Louis Bourdaloue von dem du sprichst, der die Zuhörerinnen so sehr faszinierte, dass sie um nichts zu verpassen in die Hosen nässten. Eine Dame
kam auf die Idee eine anatomisch geformte Saucière, aus Porzellan, Bourdaloue genannt, mitzunehmen, damit sie sich während der Predigt heimlich unter ihrem Rock darin erleichtern konnte.

In diesem Video findet ihr nach 3:13 min. Laufzeit den entsprechenden Beitrag:
www.art-tv.ch/7599-0-Eau-und-Toilette-S ... tml?reg=29

Durch den Link gibt es auch nähere Hinweise auf die Ausstellung.

Grüße von

Doris2

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 Betreff des Beitrags: Re: Jean.Jacque Rousseau
BeitragVerfasst: Mi Jun 06, 2012 20:04 
Hallo Doris 2

recht herzlichen Dank für die Informationen. Sobald wie möglich werde ich die Ausstellung besuchen.

Es ist schon erstaunlich, was Menschen unternehmen, um ungestört emotionelle Höhepunkte erleben zu können.

Ende der 60er Jahre war ich mal im Vatikan. Neben uns standen ein paar alte Nonnen. Als der Papst reichlich verspätet vorbeigetragen wurde, wurde es bei den Nonnen nass am Boden und es begann zu stinken...

Zu der Zeit gab Peter Kraus ein Konzert in der nahe gelegenen Stadt. Einen weiblichen Fan fragte ich nachher, wie es gewesen wäre. Sie sagte, dass sie und ihre Freundin fast in Ohnmacht gefallen wären. Sie hätten auch in die Hosen gemacht, aber das wäre kein Problem gewesen, denn sie hätten auf Anraten der Mutter der Freundin Windeln und Gummihosen angezogen.

Es ist ja bekannt, dass heute viele Jugendliche bei Openairs 'Pampers' tragen. Das kann man gut verstehen, auch wenn es ja einige Toiletten hat, es ist angenehmer, da nicht anstehen zu müssen.


Uf wiederläse

der ghmacher.


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