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 Betreff des Beitrags: Inkontinenz Selbsthilfegruppe
BeitragVerfasst: Mo Nov 14, 2011 20:50 
Hallo,

meine Ärztin hat mir heute den Vorschlag gemacht, mich
bei einer privaten Selbsthilfegruppe anzumelden, die wie
ich schon in jungen Jahren an Inkontinez leiden. Die
Gruppe (5 Damen im Alter zwischen 35 und 47 Jahren)
muss aber erstmal zustimmen, dann bekomme ich erst die Kontaktdaten.

Haltet ihr eine solche Gruppe für sinnvoll oder wer von euch
hat schon Erfahrungen mit Selbsthilfegruppen?

Liebe Grüße Ute


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 Betreff des Beitrags: Re: Inkontinenz Selbsthilfegruppe
BeitragVerfasst: Mo Nov 14, 2011 22:29 
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Hallo Ute,

ich habe selber noch keine erfahrungen mit Selbsthilfegruppen jeglicher Art.
Meiner bescheidenen Meinung nach sollte man solch einer Gruppe nur beitreten wenn man selber mit der aktuellen Situation nicht zurecht kommt. Oder sehe ich das falsch ?

Hast du denn probleme mit deiner Inko so das du Hilfe benötigst ? Wenn ja, dann solltest du dir tatsächlich überlegen dieser Gruppe beizutreten !

LG
Malinki


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 Betreff des Beitrags: Re: Inkontinenz Selbsthilfegruppe
BeitragVerfasst: Mo Nov 14, 2011 22:59 
Hallo Ute,

es ist die Frage was Deine Erwartungshaltung an diese Gruppe ist. Warum hat Deine Ärztin Dir die Gruppe denn empfohlen?

Wenn es Dir um Dinge wie seelische Unterstützung, Akzeptanz der Situation oder Rückhalt in deiner evtl. direkten Umgebung geht kann dir die Selbsthilfegruppe helfen wenn und da kommt das große "aber" Du mit den Leuten auf einer Wellenlänge bist. Ansonsten entickelt sich nur ein reiner Informationsaustausch bzgl. Krankenkassen, Versorgung etc. Ich denke hilfreiche Tipps wirst Du auf jeden Fall bekommen aber die wichtige Frage ist: Was suchst Du, erhoffst Du Dir?

Würde mich freuen ein wenig mehr zu erfahren.

Gruß Frank76


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 Betreff des Beitrags: Re: Inkontinenz Selbsthilfegruppe
BeitragVerfasst: Di Nov 15, 2011 16:03 
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Hallo Ute,
ich kann mich im Großen und Ganzen den Ausführungen von Frank 76 nur anschließen.

Es stellen sich folgende Fragen, die Du für Dich klären musst:
Welchen Hindergrund hat die Empfehlung durch Deine Ärztin? Oder will sie nur der bereits bestehenden Selbsthilfegruppe einen Gefallen tun und ihr mehr Mitglieder empfehlen / zukommen lassen?

Ganz wichtig ist Deine Erwartungshaltung!!! Was erwartest Du von den Anderen und was würdest Du selbst preisgeben?

Rein rechtlich gesehen werden ja Selbsthilfegruppen mit dem Ziel unterstützt, dass ein Erfahrungsaustausch stattfinden soll und man sich Experten einlädt, die einem größeren, betroffenen Kreis (halt der Selbsthilfegruppe) Informationen und Unterstützung geben sollen. Diese finanzielle Unterstützung trifft allerdings nur für bestimmte Krankheitsbilder zu. Dazu gehören unter anderem Krankheiten der Verdauungsorgane und des Urogenitaltraktes (z.B. chron. Nierenerkrankungen). Reine Harninkontinenz dürfte da nicht drunter fallen.

Man kann natürlich auch mal unverbindlich an einem Treffen teilnehmen und die Gruppe fragen, welche Vorteile diese Treffen haben. Dies müsste dann mit der Verantwortlichen geklärt werden. Aber so könntest Du den größten Nutzen daraus ziehen und nach den Informationen selbst entscheiden.

Vielleicht berichtest Du einmal über Deine Entscheidung und eventuelle von dem Ergebnis.

Viele Grüße
Louis


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 Betreff des Beitrags: Re: Inkontinenz Selbsthilfegruppe
BeitragVerfasst: Mi Nov 16, 2011 21:14 
Hallo,

noch habe ich von der Gruppe keine Zusage bekommen.
Habe aber noch Zweifel, ob ich wirklich hingehen soll.

Jetzt im November liegt mein schwerer Autounfall 9 Jahre
zurück. Seitdem bin ich auf Windeln angewiesen, denn ich kann meine Blase nicht mehr kontrollieren. Mal geht es mir
gut, manchmal habe ich auch depressive Phasen, meistens wie jetzt im Winter. Zur Zeit habe ich auch Schmerzen in der
Wirbelsäule, die damals auch bei dem Unfall stark in Mitleidenschaft gezogen wurde. Zur Zeit mache ich auch meine Übungen nicht regelmäßig, was sich jetzt rächt.
Werde demnäst mal wieder meine Physiotherapeutin aufsuchen.

Durch meine Inkontinenz habe ich mich von Männern zurückgezogen. Habe aber wieder mal Sehnsucht nach einer starken Schulter.

LG aus Frankfurt

Ute


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 Betreff des Beitrags: Re: Inkontinenz Selbsthilfegruppe
BeitragVerfasst: Do Nov 17, 2011 0:01 
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Kinder:
Ich bin: Bettnässer/in & DL
:Hallo:

So eine Gruppe lebt nicht nur vom Nehmen, sondern auch vom Geben.
Vielleicht hast Du, liebe Ute, ab und zu auch mal die Vorteile von Windeln gesehen, und kannst das den anderen der Gruppe weitergeben.
Die Natur bleibt schön, auch wenn mal ein Sturm oder Waldbrand tobt und Bäume entwurzelt, dabei aber gleichzeitig Platz schafft für neue Vegetation.
So ist Windeltragen auch zu sehen, es ist eine Veränderung. Man kann sie negativ sehen und sich das Leben schwer machen, man kann auch die Vorteile sehen und es sich angenehm machen.

Liebe Grüße
Achim


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 Betreff des Beitrags: Re: Inkontinenz Selbsthilfegruppe
BeitragVerfasst: Fr Nov 18, 2011 13:39 
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Hallo Ute,

über den Kontakt zu einer Selbsthilfegruppe, die ich mal vor vielen Jahren nach einem Schicksalschlag eine Zeit lang besucht habe, kenne ich heute so Einiges darüber und arbeite seit längerer Zeit im Orga-Team solcher Gruppen, aber nicht mehr als Hilfesuchender.

Diese Gruppen sind sehr unterschiedlich in der Effektivität stark von den Mitgliedern und Themen abhängig.
Für viele ist es einfach schon befreiend und hilfreich zu wissen, dass es Andere gibt, die gleiche Probleme haben und neben Erfolg auch Rückschläge einfach so vorkommen.
Auch außerhalb der Familie und Freunden zu sprechen, ist oft gut.
Es gibt so gut gemeinte "Ratschläge" von nicht Betroffenen, die eigentlich Phrasen sind und nur noch wütend machen.
Bekannt ist: einem Messie zu sagen -dann stell doch einfach mal einen Container vor die Tür und wirf den ganzen Kram da hinein-- Aber eine Ursache hinterfragt in der Regel keiner.

Eine alte Verwandte kam mit einem 1 Bleistift ( für die geliebten Kreuzworträtsel ) und 1 Kugelschreiber und Schreibblock aus, die Tageszeitung war mittags schon beim Nachbarn zum Lesen.

Die Reaktonen auf solche Ratschläge sind von Wutausbruch bis totalem Rückzug und Vereinsamung. Im Fernsehen gibt es so "schöne" Entrümpelungen mit neuer Einrichtung als Folge... Seifenoper! Seltenheitswert in der Realität. Regelfall sind die schleichenden Zwischenstationen.

Eine Gruppe muß einfach von der "Chemie" her stimmen, dann könnte sie etwas bringen und eine leichte Führung sollte da sein. Der Grundgedanke, es ohne Leitung zu machen, führt auch zum uferlosen ud ziellosen Treffen, das letztlich sehr unbefriedigend ist und zu starken Fluktationen der Mitglieder führt.

Hier würde es zu weit führen, weitreichende Diskussionen über dieses Thema zu führen, da es gute Seiten im Netz gibt.

Vielleicht dies nur so als kleine Anregung von

Dlover :laecheln:


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 Betreff des Beitrags: Re: Inkontinenz Selbsthilfegruppe
BeitragVerfasst: Do Nov 24, 2011 14:01 
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Registriert: Di Okt 19, 2010 15:08
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Geburtsjahr / year of birth: 1990
Bundesland: 02. Bayern
Familienstand: LD (ledig)
Kinder: JA
Ich bin: glgl. Blasenschwäche
Hallo Ute,

zwar ein paar Tage verspätet aber vielleicht ist meine Meinung doch noch von Interesse:

Mir hat es sehr geholfen mich mit Menschen austauschen zu können, die sich in der selben Situation befinden wie ich. Eine Selbsthilfegruppe gibt Halt und Unterstützung und dadurch, dass man auch den Anderen diese Gefühle vermittelt, steigert sich auch das eigene Selbstwertgefühl.

Wenn du eine Chance bekommst dieser Gruppe bezutreten solltest du es meiner Meinung nach definitiv mal probieren. Wenn das Klima nicht stimmt, kann man sich ja auch freundlich wieder für getrennte Wege entscheiden, aber vielleicht ist es auch genau das, was dich aus den Depris rausrüttelt.

Zum Thema Physio: Du solltest es besser wissen als die Übungen schleifen zu lassen. Es rächt sich nur schmerzhafst, auch wenn die Übungen oftmals nervig sind - die 20-30Minuten am Tag sollte man mindestens investieren (Sagt mir mein Rücken momentan auch wieder äußerst deutlich).

Ich hoffe du findest für dich den richtigen Weg,
ganz liebe Grüße,
Bittersuess


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 Betreff des Beitrags: Re: Inkontinenz Selbsthilfegruppe
BeitragVerfasst: Mo Nov 28, 2011 18:31 
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Registriert: Do Okt 27, 2011 9:25
Beiträge: 14
Geschlecht / gender: männlich / men
Geburtsjahr / year of birth: 1971
Bundesland:
Familienstand: VH (verheiratet)
Kinder: NEIN
Ich bin: Inkontinent
Hallo Ute,

ich würde die Chance in jedem Fall warnehmen. Ich denke Du kannst hier viel positives mitnehmen und ein persönlicher Kontakt / Gespräch ist aus meiner Sicht durch nichts zu ersetzen, aber das ist rein subjektiv mein Empfinden.

Möglicherweise birgt das für den ein oder anderen die Gefahr eines Outings - man weiss ja nicht unbedingt wen man in so einer Gruppe antrifft, aber die Basis ist ja dieselbe.

Ich selbst habe mich um Kontakt zu einer Selbsthilfegruppe bemüht, leider bis heute ohne Erfolg, bzw. war ich mir bei der Seriösität sehr unsicher.

LG, Olli


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