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 Betreff des Beitrags: Windeln mögen und Inko
BeitragVerfasst: Di Jul 05, 2011 19:10 
:Hallo:

Ich bin mir nicht sicher ob das hier das richtige Forum für meinen Post ist, da ich aber keine passendere Kategorie gefunden habe, setze ich ihn einfach mal hier rein. Ich bin gerade in einer etwas merkwürdigen Situation und ich kenne keinen, mit dem ich in der echten Welt da draußen meine Gedanken dazu teilen könnte. So lasse ich also meinen Senf mal hier ab.

Ich trage eigentlich sehr gerne Windeln, das habe ich bereits zu meiner Teenagerzeit festgestellt. Als ich noch bei meinen Eltern gewohnt habe bin ich nur sehr selten in den Genuß gekommen diese Leidenschaft auch mal auszuleben. Während dem Studium hat sich die Frequenz nicht großartig erhöht, da ich immer in einer WG gewohnt habe und mir das Risiko erwischt zu werden einfach zu groß war.
Nun bin ich vor ca. zwei Monaten in eine neue Stadt gezogen um dort einen neuen Job anzutreten in dem ich mich auch recht wohl fühle. Einige Leute habe ich auch schon kennengelernt, alles in allem also ganz gut. Häufiger Windeln trage ich auch nicht seitdem, ich bin einfach zu beschäftigt um viel Zeit für mein Windelhobby zu haben.

Jetzt wird es merkwürdig: Letzte Woche Mittwoch bin ich in einem klatschnassen Bett aufgewacht ohne je vorher Probleme mit Bettnässen gehabt zu haben. Gut, dachte, ein einmaliger Unfall. Leider ist es dabei nicht geblieben. Bis heute waren es bereits drei. Und es kommt noch schlimmer: Zwar hatte ich schon immer recht häufigen Stuhlgang, doch in den letzten Wochen ist die Vorwarnzeit immer kleiner geworden. Auf der heutigen Heimfahrt von der Arbeit war es dann soweit. Ich bin nur 20 Minuten unterwegs und als ich ins Auto gestiegen bin spürte ich einen Druck im Darm der unerträglich war. So sehr ich mich auch bemüht habe es einzuhalten ging es am Ende doch in die Hose. Glücklicherweise bin ich auf dem Flur niemandem begegnet. Mir sind diese Vorfälle so peinlich.

Vielleicht habe ich ja einen an der Klatsche, aber das ist doch nicht normal? Ich meine als Windelliebhaber passiert sowas doch nicht? Von den "unfreiwillig in die Hose machen Fantasien" bin ich jedenfalls erstmal bekehrt. Wie dem auch sei, morgen werde ich erstmal einen Termin beim Arzt ausmachen. Das ist mir jetzt schon peinlich, irgendwie habe ich das Gefühl auf meiner Stirn wäre: "Der mag Windeln, der simuliert nur." eintätowiert.

Wollte ich nur mal loswerden.

LG borderlander


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 Betreff des Beitrags: Re: Windeln mögen und Inko
BeitragVerfasst: Mi Jul 06, 2011 14:06 
Hallo borderlander,
Deine Fragen hinreichend zu beantworten, ist sicherlich nicht einfach. Auf jeden Fall würde ich hier die Harninkontinenz und die Stuhlinkontinenz getrennt betrachten.

Ich bin selber harninkontinent und trage tagsüber außer Haus Windeln, die mir auch mein Arzt verschreibt. Ich habe mich seit einigen Jahren damit arrangiert und darf feststellen, dass ich mittlerweile auch gerne Windeln trage. Sie geben mir die notwendige Bewegungsfreiheit und erlauben mir die Teilnahme am öffentlichen Leben.
Wenn ich mich an bestimmte Beiträge in diesem Forum richtig erinnern kann, glaube ich schon, dass gewolltes Einnässen bzw. gewolltes Nichteinhalten bei Harndrang dazu führen können, dass man/frau eben auch unkontrolliert einnässt. Umgekehrt lassen sich unter Umständen ja auch durch Beckenbodengymnastik sowohl bei Frauen als auch bei Männern, eine Stärkung der entsprechenden Muskulaturen herbeiführen, die es uns erlauben, den Urin eine längere Zeit einzuhalten.
Bei mir funktioniert das aufgrund einer Vergrößerung meiner Prostata nicht. Daher nehme ich regelmäßig kostspielige Medikamente und schütze mich durch Windeln.

Der häufige oder unkontrollierte Stuhlabgang könnte andere Ursachen haben; ich würde das auf jeden Fall beim Arzt abklären lassen.

Gruß Felix


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 Betreff des Beitrags: Re: Windeln mögen und Inko
BeitragVerfasst: Mi Jul 06, 2011 20:55 
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Hallo Du!

Als ich mich endlich gewindelt zu meiner Hausärztin traute, war es mir auch irre peinlich ihr sagen zu müssen, daß ich in die Hosen und ins Bett mache. Noch schlimmer empfand ich es dann, zur Untersuchung die Jeans ausziehen zu müssen und dann mit dem Windelpaket dran im Arztzimmer auf der Liege zu liegen. Aber letzten Endes fand ich mich voll verstanden. Als sie die Windeln an mir sah, hat sie mir ein Rezept für Inkontinenzslips rausgeschrieben und sofort zum Urologen geschickt. Ein Jahr mußte ich zu verschiedenen Untersuchungen zu verschiedenen Ärzten bis ich meine Windelhosen nicht nur vorläufig, sondern jetzt dauerhaft verschrieben bekomme. Wichtig war und ist mir aber nicht das Rezept für die Inkontinenzslips sondern daß ich mich ernst genommen fühle.

Du wirkst bestimmt nicht so, als wäre Dir auf die Stirn geschrieben, du trägst Windeln und magst das! Außerdem, so wie Du das schilderst, hat bei Dir alles gar nichts damit zu tun, ob Du gerne Windeln trägst oder nicht. Du hast ja das Bettnässen und ein mal groß reinmachen nicht bewußt gesteuert! Erzähl uns doch bitte, wie es Dir dann beim Arzt ergangen ist. Zudem empfehle ich Dir schon, bis zur entgültigen Abklärung Deiner Symptome sicherheitshalber 24/7 Windeln zu tragen. Ich selbst bin im September zwei Jahre 24/7 gewickelt und muß sagen, daß mich das so gut wie gar nicht im Alltag einschränkt.

Lieber Gruß

Abribub

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 Betreff des Beitrags: Re: Windeln mögen und Inko
BeitragVerfasst: Mi Jul 06, 2011 21:51 
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:Hallo: Borderlander,

Ich denke, Du bist hier genau richtig.
Hier sind neben den echten Inkos auch diejenigen die es mögen, die es akzeptieren und die, die noch nicht wissen zu welcher Kategorie sie gehören.
Entschuldige bitte, aber über Deinen letzten Absatz, in dem Du vermutest, dass Du vielleicht einen an „der Klatsche“ hast und die Vermutung, dass man auf Deiner Stirn eine Tätowierung sieht „der mag Windeln und simuliert nur“, musste ich doch sehr schmunzeln. Aber manchmal hat man solche Gedankengänge. Mir geht es schon mal so, wenn ich Windeln und Gummihosen benutzt habe und mir anschließend darüber meine Gedanken mache.

Aber ich denke, dass Deine Entscheidung, zunächst einen Arzt zu konsultieren, genau die richtige ist (nicht wegen der Klatsche oder der Tätovierung).
Bezüglich Klatsche und Tätovierung bist Du hier im Forum von Sam besser aufgehoben.

LG Louis

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 Betreff des Beitrags: Re: Windeln mögen und Inko
BeitragVerfasst: Fr Jul 08, 2011 1:29 
Hallo liebe Leute!

Erstmal möchte ich ein »Dankeschön« für die netten Tipps aussprechen. Ich war heute bei meiner Hausärztin und habe Ihr mein Problem geschildert. Sie ist leider nicht besonders mit dem Thema Inkontinenz im Allgemeinen bewandert und hat mir so zwei Überweisungen ausgeschrieben. Eine zum Psychologen, aufgrund der Vermutung, dass ich vielleicht doch nicht so gut mit Umstellung auf einen neuen Job, eine neue Stadt zurechtkomme wie ich mir das gerne einrede.
Bzgl. dem »großen Unfall« (leider sind noch zwei dazugekommen) hat sie mich zu einem Urologen geschickt der sich mit solchen Thematiken besser auskennt, bzw. die entsprechenden Ansprechpartner. Ich persönlich habe erstmal Home-Office beantragt, in meiner Branche glücklicherweise kein Problem.
Nachts trage ich momentan meine Windeln, ist wohl auch momentan die einzig sinnvolle ALternative. Tagsüber möchte ich solange es irgendwie geht aber dann doch gerne darauf verzichten. Am Montag bin ich beim Urologen und am Mittwoch habe ich meinen ersten Termin beim Psychodoc. Bin sehr gespannt wie es weitergeht.

Euer
borderlander, der sich nicht mehr ganz so sicher ist ob Windeln so toll sind


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 Betreff des Beitrags: Re: Windeln mögen und Inko
BeitragVerfasst: Fr Jul 08, 2011 2:16 
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borderlander hat geschrieben:
borderlander, der sich nicht mehr ganz so sicher ist ob Windeln so toll sind...

Hey borderlander... :Hallo:

Windeln sind immer "toll", aus 2 ganz einfachen Gründen:

Entweder sie machen Spaß, oder sie schützen dich gut - und beides find ich echt TOLL ! :pfeif:

Sorry für die kurze Antwort, aber ich bin hundemüde... :gutenacht: ...sagt der SAM

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 Betreff des Beitrags: Re: Windeln mögen und Inko
BeitragVerfasst: Fr Jul 08, 2011 8:36 
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 Betreff des Beitrags: Re: Windeln mögen und Inko
BeitragVerfasst: Fr Jul 08, 2011 12:41 
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Hey Borderlander, :Hallo:

ich bin selbst Inko und kenne dieses zwiespältige Gefühl zwischen Windlen mögen und Windeln nicht brauchen wollen (wobei bei mir erst die Inko kam und dann die positiven Gefühle für die Windeln).
Ich hoffe das der Arzt dir helfen kann und du so wieder deine Leidenschaft einfach nur so zum Spass leben kannst, sollte es nicht möglich sein hoffe ich das du aus der Not ne Tugend machst - denn wenn wir schon müssen dann doch wenigstens mit einem Lächeln oder?
Ich wünsche dir alles Gute,
Bittersuess

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 Betreff des Beitrags: Re: Windeln mögen und Inko
BeitragVerfasst: Sa Jul 09, 2011 0:10 
Hey Bittersuess,

da muss ich Dir natürlich zustimmen. Dennoch hoffe ich inständig meine "Selbstbestimmtheit" beim Windeln tragen behalten zu können. Wenn das nicht der Fall sein sollte, was ich nicht hoffe, werde ich mich darum bemühen das Beste daraus zu machen. Vielleicht mache ich mir gerade auch nur selber zu viel Panik. Ich habe halt einfach Angst vor der Realität der Inkontinenz, Spaß an Windeln hin oder her.

Viele Grüße vom (sicher verpackten)

borderlander


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 Betreff des Beitrags: Re: Windeln mögen und Inko
BeitragVerfasst: Sa Jul 09, 2011 14:32 
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Hallo Borderlander,
mach dir nicht zu viel Druck, denn gerade dieser psychischer Druck kann das Problem verstärken und dann biste in nem Teufelskreis.
Also versuch dich etwas abzulenken und vertrau dich deinem Arzt an,
lg
Bittersuess

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