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Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 16 Beiträge ]  Gehe zu Seite 1, 2  Nächste
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 Betreff des Beitrags: Unterwäsche der 60er Jahre - Geschmack + Prägung !
BeitragVerfasst: Mi Jul 18, 2012 17:42 
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Erklärung vom 6. August 2012

Den START zu dieser "Wäschediskussion" könnt ihr nachlesen, unter:
:Wohin: http://www.sam47.de/forum/viewtopic.php?f=7&t=2367&p=14324#p14324

Da dies Thema aber unter dem Titel "URLAUB 2012" falsch platziert war, führen wir die Diskussion nun hier im richtigen Forum weiter, in unserem WÄSCHEFORUM.

Bild

---------------------------------------------------------------------

:Hallo:

Natürlich ist es schön hier im Forum die Bilder zu sehen, aber ich hoffe es werden evtl. doch welche von uns dazu angeregt auch selbst um Urlaub Aufnahmen zu machen.

Mir (uns) war es ja leider bis 2001 nicht vergönnt solche Bilder zu machen, erst später mit meiner 1. Didicam.

Aber solange wir die Fotos noch zum Entwickeln außer Haus geben mußten war das leider auch TABU.

Und heute hab ich nun eine Digitalkamera, dafür aber leider kein "Objekt" mehr an meiner Seite welches auch Bildern zustimmen würde.

JA...ich weiß...die Welt ist ungerecht ! :bae:

Mit den besten Grüßen von Bild


Trotzdem hab ich mal für euch ein altes privates Papierbild eingescannt, hoffe es gefällt euch !
Nasse Schlüpfer gab´s aber auch damals nicht nur im Urlaub... :pfeif:


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Tanja_Wollschluepfer_hellblau_nass.jpg
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 Betreff des Beitrags: Re: Unterwäsche der 60er Jahre - Geschmack + Prägung !
BeitragVerfasst: Do Jul 19, 2012 12:01 
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Guten Tag Sam,

ein sehr schönes Bild und ein noch hübscherer Schlüpfer!

Gruß Reno


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 Betreff des Beitrags: Re: Unterwäsche der 60er Jahre - Geschmack + Prägung !
BeitragVerfasst: Fr Aug 03, 2012 10:00 
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Hallo Sam,

eine schöne Bilderzusammenstellung, vielen Dank.

Ich mag am liebsten das gescannte Bild mit dem blauen Schlüpfer, viel sexier als ein Tanga :-)

Beste Grüße
vom Rattenfänger


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 Betreff des Beitrags: Re: Unterwäsche der 60er Jahre - Geschmack + Prägung !
BeitragVerfasst: Fr Aug 03, 2012 14:20 
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Rattenfänger hat geschrieben:
Ich mag am liebsten das gescannte Bild mit dem blauen Schlüpfer, viel sexier als ein Tanga :-)

Hallo Rattenfänger... :Hallo:

Danke, das ist auch meine Meinung, wie du sehen und auch von mir lesen kannst. (s. letzte Beiträge mit ALEXA)

Bis ca. 1990 war das auch nie ein Thema bei meinen damals gleichaltrigen Freundinnen / Partnerinnen, waren wir doch alle zur gleichen Zeit groß geworden, und "richtige" Schlüpfer waren einfach an der Tagesordnung.

Wenn ´mal etwas knappere Slips auftauchten war es für mich aber nie ein Problem meine Freundinnen davon zu überzeugen, daß ich die gar nicht passend fand.

Das hat sich leider in den folgenden Jahrzehnten verändert, viele Frauen haben ihr Selbstbewußtsein abgelegt, sind nur noch fremdgesteuert durch Werbung und s.g. MODE.
( Hauptsache die Industrie verdient jedes Jahr wieder neu, da alles vom Vorjahr als OUT deklariert wird )

Na ja, mein "Geschmack" hat sich jedenfalls bis heute gehalten, ich mag Frauen die auch in Wäsche WEIBLICHKEIT ausstrahlen, und nicht das Image von Bordsteinschwalben verkörpern.
In diesem Sinne noch ein Bild dazu...vom Bild


Foto:
Selbst die SLIP-Form ohne Bein war feminin, und wie ich finde auch echt sexy !


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alte_SLIPS_bis_1990_B.jpg
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 Betreff des Beitrags: Re: Unterwäsche der 60er Jahre - Geschmack + Prägung !
BeitragVerfasst: Mo Aug 06, 2012 13:07 
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Hallo Sam... :Hallo:

dein Unterwäsche-Geschmack ist wirklich vom Allerfeinsten !

Besonders die beiden oberen könnten original aus dem Wäscheschrank meiner Oma stammen.
Sie trug auch immer “richtige” Schlüpfer, meistens rosa oder weiß, im Sommer mit kurzen Beinen, im Winter immer langbeinig, teilweise darüber Futterschlüpfer.
Sie trug immer Röcke, in Hose habe ich sie nur ein- oder zweimal gesehen.

Oma hat auch meinen Unterwäsche-Geschmack geprägt.

Ich war bei ihr als Kind öfter zu Besuch, auch über mehrere Tage, damit meine Eltern auch mal “Ruhe” hatten.
Sie bewirtschaftete mit meinem Großvater einen Bauernhof.
Sie war auch die erste erwachsene Frau, die ich ausserhalb einer Toilette habe pinkeln gesehen.
Sie machte das einfach im Stall, ganz ungehemmt, eine Bäuerin eben.
Mich hat das extrem fasziniert, auch weil sie danach nicht abgewischt hat.

Beste Grüße vom
Rattenfänger


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 Betreff des Beitrags: Re: Unterwäsche der 60er Jahre - Geschmack + Prägung !
BeitragVerfasst: Mo Aug 06, 2012 13:29 
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Rattenfänger hat geschrieben:
...dein Unterwäsche-Geschmack ist wirklich vom Allerfeinsten !

Besonders die beiden oberen könnten original aus dem Wäscheschrank meiner Oma stammen.
Sie trug auch immer “richtige” Schlüpfer, meistens rosa oder weiß, im Sommer mit kurzen Beinen, im Winter immer langbeinig, teilweise darüber Futterschlüpfer...

Oma hat auch meinen Unterwäsche-Geschmack geprägt...

Hallo Rattenfänger... :Hallo:

Da stellt sich mir zuerst die Frage, hast du denn selbst auch diese Wäsche getragen, oder nur bei deiner Oma gesehen ?

Hat dich nur der Anblick der Wäsche geprägt, und welche Art von Wäsche hast du selbst getragen ? ( Du bist Bj. 1969 )

Und was trägst du heute für Wäsche ?

Du bist lt. Profil verheiratet, trägt deine Frau heute auch "deinen" Wäschegeschmack, oder ist sie evtl. aus der gleichen Generation, und auch noch eher "richtiger Wäsche" zugetan ?

Diese Fragen an dich vorab. :pfeif:

Spätestens morgen werde ich noch einen Beitrag zu meiner PRÄGUNG + ERZIEHUNG verfassen, aber vorher muß ich noch andere Arbeiten erledigen.

Also dann bis später...sagt der Bild


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Dateikommentar: Ein kleiner Vorgeschmack...
grosse_Waesche_1956.jpg
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 Betreff des Beitrags: Re: Unterwäsche der 60er Jahre - Geschmack + Prägung !
BeitragVerfasst: Mo Aug 06, 2012 15:56 
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Hallo Sam,

ich hab auch ähnliche Wäsche getragen, aber nur wenn ich bei meiner Oma war. Abgelegte Wäsche von meiner Verwandtschaft bzw. aus dem Bestand von Oma. Meine Mutter hasste die, sie musste solche Wäsche früher immer tragen, daher hatte ich zuhause nur “normale” Jungs-Unterwäsche.

Ich hab solche Schlüpfer bei Oma immer sehr gern getragen, ich verbinde sie mit angenehmen Kindheitserinnerungen wie zB in die Hose machen zu dürfen. Ist ne längere Geschichte, an der schreibe ich gerade, macht Spass die Vergangenheit mal so aufzuarbeiten.

Heutzutage trage ich ganz normale Männerslips, oder im Winter warme Funktionswäsche. Würde meine Kids auch eher verstören, wenn Papa solche Oma-Schlüppis tragen würde.

Meine Frau ist Jahrgang 1972 und trägt auch normale Wäsche alltags, hat als Kind aber auch warme Schlüpfer gehabt, auch mit langen Beinen.

Ich hab mir nach Omas Tod den kompletten Kleiderschrankinhalt unter den Nagel reissen können, inkl. sehr vieler Schlüpfer. Wenn unsere Kids mal ein paar Tage nicht da sind, zieht meine Frau die gern für mich an, macht uns beide ziemlich an :-)

Beste Grüße
Rattenfänger


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 Betreff des Beitrags: Re: Unterwäsche der 60er Jahre - Geschmack + Prägung !
BeitragVerfasst: Mo Aug 06, 2012 23:27 
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Rattenfänger hat geschrieben:
Meine Frau ist Jahrgang 1972 und trägt auch normale Wäsche alltags, hat als Kind aber auch warme Schlüpfer gehabt, auch mit langen Beinen.

Ich hab mir nach Omas Tod den kompletten Kleiderschrankinhalt unter den Nagel reissen können, inkl. sehr vieler Schlüpfer. Wenn unsere Kids mal ein paar Tage nicht da sind, zieht meine Frau die gern für mich an, macht uns beide ziemlich an... :zwinker:

Hey Rattenfänger... :Hallo:

Danke für deine rasche Antwort, dann will ich auch schnell reagieren.

Zum Thema Kinder:

Vermute eure Kid´s sind schon etwas älter, von wegen "mal ein paar Tage nicht da".

Okay, ich hab leider selber keine eigenen Kinder groß gezogen, aber dafür zeitweise die Kinder von Partnerinnen.

Ich würde auch heute noch auf "ordentliche Wäsche" bei Kindern bestehen, denn Wäsche muß auch eine FUNKTION haben, und nicht nur die Modeindustrie am Leben halten.

Wie du selbst auch schreibst, eben "Funktionswäsche".

Also knappe Slip´s, Tangas + Strings für Kinder halte ich für total falsch !

Es ist ein echter Skandal, daß man heute schon String´s + BH`s für 7-jährige Mädchen kaufen kann !


Siehe hier: http://www.youtube.com/watch?v=vA62orbgEN0
ZDF Bericht vom 28.07.2011

GsD gibt´s ja aber auch noch gute Kinderwäsche, obwohl man die schon fast suchen muß.

Z.B. hier: http://www.finkhof.de/de/Kinder/Unterbekleidung/Unterwaesche-Wolle:::4_14_59.html?XTCsid=38ba7b334c544fe0e0b650e602ce1b17

Okay, aber das ist ein anderes Thema.

Ich bin nur darauf gekommen weil du schreibst, eure Kinder würden wohl "schief" aus der Wäsche sehen, wenn sie dich in OMA´s Schlüpfern sehen würden.

Klar, ist natürlich auch noch ein Unterschied ob Papa einen warmen (normalen) Herrenschlüpfer trägt, oder Oma´s rosé Futterschlüpfer ! :bae:

Allerdings...was sollten die Kinder dazu sagen (oder meckern) wenn MAMA solche Schlüpfer trägt ?

Aber ich will damit auch keine Diskussion darüber lostreten, welche Wäsche Kinder bei ihren Eltern "tolerieren", oder ob Kinder ein Mitspracherecht haben sollen bei der Wäscheauswahl der Eltern.

Ich selbst habe damit keine großen Probleme gehabt, die div. Kinder meiner Partnerinnen waren entweder noch unter 10 Jahren und trugen was ihnen vorgelegt wurde, oder sie waren schon über 18 und trafen ihre Entscheidungen selber.

Auch muß ich gestehen, nur die Tochter (18) einer Freundin hat mich wirklich mal in Windeln und Schlüpfern gesehen, alle anderen haben mich nur in Wollstrumpfhosen "erwischt", und das war überhaupt kein Problem.


Eigentlich wollte ich auch nur darauf hinaus, daß es doch eigentlich schade ist, daß ihr euch nur "ausleben" könnt wenn die KId´s aus dem Haus sind, obwohl ihr doch beide gerne öfter (oder immer) die schöne alte Wäsche tragen würdet.
Da habe (hatte) ich es wohl bei Partnerinnen immer etwas einfacher, denn was der DOM ansagt wird getragen, ohne WENN und ABER ! :heul_doch:

Bild

Du hast bei mir auch wieder "Kindheits- u. Jugenderinnerungen" geweckt, die schon fast verschüttet waren, z.B. Thema " mit den ZUG zum BAUERHOF ".

Meine Großeltern wohnten in der Stadt, hatten außer ihrem Gemüsegarten und einem Hühnerstall nichts mit "Bauern" zu tun, also keinen eigenen Hof.

Aber die beste Freundin meiner Großmutter hatte einen großen Bauernhof ( ca. 10 km weiter in einem kleinen Dorf im Rheinland ), mit einer angeschlossenen Gastwirtschaft.

Für mich war das als Kind das Größte wenn Schlachttag war, gewurstet wurde, und ich "mithelfen" durfte !

Ende der 60er Jahre gab es dort sogar noch einen richtigen KNECHT (Willi) auf dem Hof, und eine MAGDT. (Erna)

Beide hatten jeweils nur eine winzige Kammer über dem Kornspeicher, besaßen keine eigenen Möbel, hatten wirklich nur ein Bett, eine Kommode und einen kleinen Schrank, zu diesen Behausungen konnte man wirklich nicht "Zimmer" sagen. ( für heute unvorstellbare Zustände )

Aber beide (Erna + Willi) waren herzensgute Menschen, und treue Seelen.

Natürlich nicht die Hellsten, beide waren Analfabethen, aber dafür noch richtig der Natur verbunden !
( da konnte ihnen keiner etwas vormachen ! )

Sie haben mir alles erzählt über Pferde, Kühe, Schweine und Federvieh, daß hat mich als Kind begeistert.

Außerdem durfte ich mit Willi auf dem Bock des Pferdewagens sitzen, und mit ihm Trecker fahren.

Am Abend, wenn alle Kühe gemolken waren, zog ich mit Erna den Handkarren voll schwerer Milchkannen die Dorfstraße runter zur Molkerei, wo die ganze Milch dann in riesige Bottiche gegossen wurde.

Auf dem Rückweg mit den leeren Kannen auf dem Karren war Erna immer recht fröhlich, manchmal sang sie sogar dabei ein Lied aus ihrer Heimat, wobei ich aber die Sprache nicht verstanden habe.

Aber dieser Rückweg von der Molkerei war wohl deshalb für sie so unbeschwert, weil sich der Karren nun leichter ziehen ließ, auch weil sich der Arbeitstag dem Ende neigte, und es bald Abendbrot gab.


Diese "Besuche bei Hofe" (wie mein Großvater das immer scherzhaft nannte) waren für mich als Kind immer wie Abenteuerurlaub !

Außerdem fuhren wir diese 10 km bis zum Hof immer mit der Bahn, d.h. noch mit einer richtigen Dampflock, oder später mit einem roten Schienenbus !

Meine Güte...ist das alles lange her, bin wirklich schon sooo alt ? :Gruebel: ( das war vor über 50 Jahren )

Bild

Nun gut, aber was hat das alles mit alter Wäsche zu tun ?

Das hat viel hiermit zu tun, mit der Aussage von unserem "Rattenfänger":
Zitat:
...ich verbinde sie mit angenehmen Kindheitserinnerungen wie zB in die Hose machen zu dürfen.


Ich "durfte" zwar nicht in die Hose machen, aber es blieb einfach nicht aus !

Manchmal machte ich mir schon vor Aufregung während der Zugfahrt in die Hosen, denn das waren die ersten Zugfahrten meines Lebens. (1956-1958)
( später durfte ich deswegen mit den Großeltern nur noch gewindelt Zug fahren, bis ich ca. 14 J. alt war )

Wenn ich dann auf dem Bauernhof zu Besuch war vergaß ich Zeit und Raum, ich war in einer anderen Welt.

Während meine Großmutter mit der Freundin in der Küche saß, oder schon beim "Schoppen" (Remischen) in der Gaststube, war ich mit Erna & Willi unterwegs in den Ställen und auf den Feldern.

Ich glaube in all den Jahren gab es nicht einen Tag ohne nasse Hosen (oder später Windeln) wenn ich da zu Besuch war.

Meine Großmutter hatte das natürlich schnell spitz, und um größere Unfälle zu vermeiden steckte sie mich fast immer vorher in Windeln, und packte Ersatzwindeln + Schlüpfer für mich ein.

Diese Tasche stand dann immer griffbereit in der Küche auf der alten Holzeckbank.

Wenn wir dann wieder zurück auf den Hof kamen packte Erna zuerst die Tasche...dann mich...und schob mich die Holzstiege hoch in ihre Kammer.

Ich erinnere mich noch genau an den Geruch in der Kammer, denn es duftete stark nach Korn und frischen Heu.

Erna hatte nämlich keine Matratze im Bett, sondern frisches Heu unter dem groben Bettlaken.

Dann mußte ich meine Lederhosen selber ausziehen, und artig abwarten.

Meine Schlüpfer durfte ich selbst nicht ausziehen, darauf bestand Erna, das war ihre Aufgabe.

Dann zog sie mir den ersten / oberen Futterschlüpfer runter, und knöpfte meine Gummihose auf.

Darunter war immer noch ein 2. Futterschlüpfer, der meine dicken Stoffwindeln am Platz hielt.

Erna besah sich den Futterschlüpfer genau, um zu sehen wie nass er war.

Dann entschied sie ob ein frischer Futterschlüpfer her mußte, oder ob nur trockene Windeln notwendig waren.

Aber meißt war ich so triefend nass, daß Erna mich komplett neu verpacken mußte.

Dafür breitete sie meine Ersatzwindeln einfach auf ihrem Bettlaken aus, zog sie mir den nassen Futterschlüpfer runter, und nahm mir die nassen Stoffwindeln ab.

Da ging bei ihr etwas "rustikaler" als ich es von zu hause kannte, denn Erna hatte weder einen Waschraum an ihrer Kammer, noch eine Toilette.

Neben ihrem Bett stand für die Nacht ein großer "Porzellantopf für Erwachsene", der in meinen Augen RIESIG war.

Ich weiß, daß ich immer Angst hatte Erna könnte von mir verlangen für das "große Geschäft" auf ihren Topf zu gehen, ich hatte immer die Vorstellung dann würde ich da reinfallen ! :rotwerd:

Erna hatte nur ihren riesigen Nachttopf, eine Waschschüssel mit Wasserkrug in ihrer Kammer, das war ihre ganze "Toilette".

Also "untenherum" waschen wie ich das kannte gab´s bei Erna nicht, sie sagte nur:

"Das Wasser ist nur für´s Gesicht..."

Dann mußte ich mich auf die frischen Stoffwindeln legen, die Erna mir dann umband und verknotete.

Sie nahm immer mehr Windeln als meine Großmutter, d.h. mind. 2 Stoffwindeln und noch eine gefaltete Windel in den Schritt.

Dann kramte sie einen frischen Futterschlüpfer für mich aus der Tasche den sie mir vorhielt, und in den ich dann steigen mußte.

Meine nasse Gummihose wischte sie nur innen an ihrer blauen Schürze trocken, und knöpfte sie mir dann wieder um.

Erst den letzten Futterschlüpfer durfte ich wieder selbstständig anziehen, damit war Erna´s Arbeit getan.

Und dann durfte ich oft einem Ritual beiwohnen welches ich nie vergessen habe, obwohl ich erst zwischen 6 und 8 Jahre alt war.

Während ich mich noch fertig anzog, was auch ´mal etwas länger dauern konnte (wenn ich z.B. auch noch Strumpfhosen anziehen mußte) raffte Erna ihre Schürze mit dem Kleid hoch, zusammen mit noch ca. 2-3 Unterröcken, und zog ihre eigenen nassen Schlüpfer aus !

Erna besaß wohl auch nur Futterschlüpfer, etwas anderes war wohl auch nicht angebracht für die Arbeit, oder für sie auch gar nicht bezahlbar.

Sie war auch etwas "stämmig" gebaut, ihre Futterschlüpfer waren fast so groß wie die meiner Großmutter, außerdem bevorzugte Erna wohl die Farbe rosé, denn andere Farben sah ich bei ihr eher seltener. ( später noch beigebraun + mandelgrün )

Ihr Schlüpfer war im Schritt klitschnass, runter bis zu den Beingummis, und zeigte mehrere nasse Ränder.

Erna hängte dann ihren nassen Schlüpfer lediglich in der Kammer auf eine gespannte Leine, und manchmal fielen noch einige Tropfen aus dem Schlüpfer auf den Holzfußboden.

Dann öffnete sie die Kommodenschublade unter dem Waschtisch, nahm einen frischen Futterschlüpfer heraus, den sie dann wieder unter ihrer Vielzahl von Röcken hochzog.

Als ich sie ´mal fragte warum sie den Schlüpfer nicht auswäscht sagte sie nur völlig unbeteiligt:

"Ist ja nur mein Wasser."

Als ich nach dem ersten Erlebnis mit Erna`s nassen Schlüpfer meine Oma danach fragte erklärte sie mir:

"Die Erna muß den ganzen Tag schwer arbeiten, und auf dem Feld ist kein Klo."

"Aber Oma, warum trägt die Erna dann keine Windeln ?"
fragte ich.

"Vielleicht mag sie keine Windeln, oder die stören sie beim arbeiten, ich weiß das nicht, hab sie nie gefragt."

Das mußte mir damals als Erklärung reichen, mehr sagte meine Oma nicht dazu.


Von Erna wußte ich damals nicht viel, sie war um die 30 Jahre alt, kam gebürtig aus Polen ? oder Schlesien ? und war um 1943 im Rheinland auf diesem Bauernhof gestrandet.

Sie war noch bis Mitte der 70er Jahre auf dem Hof, aber schon seit 1970 hatte ich keinen Kontakt mehr zu ihr, ich weiß nicht was aus ihr geworden ist.

Ich baute mir ab 1970 mein eigenes Leben auf, somit "verlaufen" sich auch solche (kurzen und seltenen) Beziehungen aus der Kindheit.


Erst heute, nachdem unser "Rattenfänger" vom Bauernhof seiner Großmutter erzählte habe ich mich daran wieder erinnert, ich bin selbst erstaunt darüber.

In den letzten 40 Jahren hatte ich die Erinnerungen an Erna und Willi auf dem Bauernhof nicht mehr auf dem "Schirm". :Gruebel:

:Thanks: Rattenfänger, es ist schön sich wieder an so etwas zu erinnern !


Das Leben ist eben oft wie ein Puzzle, zusammengesetzt aus vielen kleinen Bausteinen, die oft erst am Lebensende ein Gesamtbild ergeben.

Mit den besten Grüßen von Bild

( Fortsetzung zum Thema "Geschmack + Prägung" folgt sobald ich :uhr5_7kb1: finde )



Warme Wäsche - es gibt sie aber noch, siehe hier:
:Wohin: http://www.baur.de/te-onlinekataloge.flashkatalogs7/service/baur-de;sid=U1VhDlkXsX1FDgkIvrrcZzUd0ajOpszuUO-9s6UNF5VrEAd_t6WMZ2-YR5aFcA==?catalog_page=380&flashkatalog=bv_meinemodeboutique126&flashkattype=scene7#lmPromo=la,1,hk,Detailview,fl,Detailview_BlaetterKat_Bild

Genial gemachter Online-Katalog zum durchblättern... ( s. Foto )


Dateianhänge:
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 Betreff des Beitrags: Re: Unterwäsche der 60er Jahre - Geschmack + Prägung !
BeitragVerfasst: Di Aug 07, 2012 10:05 
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Hallo lieber Sam,

bevor ich meine eigenen Schlüpfer-Erlebnisse poste, gehe ich gern auf dein Posting ein.

Meine Kinder sind 9 (Junge) und 7 (Mädchen) Jahre alt. Wir achten da nicht extra auf besonders warme Unterwäsche, aber “vernüftig” angezogen sollen sie schon sein.

Der Junge mag am liebsten Retroslips und Boxershorts, im Winter gibts auch gegen lange Unterhosen keinen Protest. Liegt sicher auch daran, dass wir in einem Flecken wohnen (ein größeres Dorf, 8000 Einwohner), in dem die Welt noch in Ordnung ist sozusagen. Die anderen Jungs tragen auch lange Unterhosen, man ist allgemein etwas konservativer.

Meine Tochter trägt ganz normale Slips, wie alle ihre Freundinnen auch. Ich denke man würde hier auch komisch angeguckt werden, wenn man sein Kind mit so einem Ritzenreiter loslassen würde. Sobald es etwas kühler wird, möchte meine Tochter von sich aus Strumpfhosen anziehen. Machen die anderen auch, insofern überhaupt kein Problem.

Was ich allerdings problematisch fände, wäre, vor den Kids die schönen alten Omaschlüpfer zu tragen. Da würde ich mich nicht wohlfühlen. Zumal uns nicht nur das Tragen anmacht, sondern auch das absichtliche Reinmachen. Wir haben uns dran gewöhnt, das wir dieses Vergnügen, genau wie das Bettnässen, nur in den Schulferien richtig ausleben können. Eine nasse Hose geht natürlich zwischendurch immer mal wenn der Nachwuchs schläft und ausserdem ist auch “normaler” Sex für uns beide schön und befriedigend.

Deine Schilderung der Magd Erna ist echt himmlisch. Von so einer unkomplizierten, bodenständigen und naturverbundenen Frau die verpinkelte Windel gewechselt zu bekommen war bestimmt toll. Kein Gemecker, kein aufwändiges Waschen - echt kernig, prima. Sie hat sich bestimmt auch gedacht, was soll ich das Jingelchen waschen, er pinkelt sich doch eh gleich wieder ein :-) Und die Gummihose nur an der Schürze abwischen, so schön unkompliziert.

Aber noch schöner finde ich persönlich die Sache mit Ihrer Unterhose. Über den Tag mehrfach eingepinkelt, den Schlüpfer abends ungewaschen zum Trocknen für den nächsten Arbeitstag aufgehängt und untenrum nicht gewaschen, echt richtig geil. Viele würden das ja abstoßend finden, aber hier in diesem Forum kann ich ja zugeben, daß mich das doch echt erregt :-)

Was meinst du, lieber Sam, mal so rückblickend - hatte sie auch Freude am einnässen oder war das reine Bequemlichkeit?

Beste Grüße
der Rattenfänger


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 Betreff des Beitrags: Re: Unterwäsche der 60er Jahre - Geschmack + Prägung !
BeitragVerfasst: Di Aug 07, 2012 15:08 
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Rattenfänger hat geschrieben:
Was ich allerdings problematisch fände wäre, vor den Kids die schönen alten Omaschlüpfer zu tragen.

Da würde ich mich nicht wohlfühlen...

:moin: Rattenfänger... :Hallo:

Da geb ich dir völlig recht, für uns Männer wäre das einfach nicht angebracht, das würde ich auch nicht machen.

Bei (d)einer Frau ist das allerdings etwas anderes, denn auch die älteren Schlüpfer sind ja nur normale Schlüpfer, also kein Grund sie nicht zu tragen.

Man (Frau) muß sich nur von dem leidigen Modediktat befreien, und schon bleibt nichts mehr davon übrig als eben nur ganz normale "nostalgische" Unterwäsche, für die "Frau" sich nicht schämen muß.

Ist doch eh alles nur eine Kopfsache.

Wen interessiert es denn wirklich was drunter getragen wird, ob Kurz- oder Langbein, ob weiß oder grün...eigentlich doch wirklich "Banane". :bae:

Es sollte doch eher der Grundsatz gelten, jede(r) soll tragen was er mag und sich darin wohl fühlen !


Zu der Kinderwäsche sei noch kurz gesagt, ich freue mich trotzdem immer wenn auch junge Mütter in meinem Shop noch Futterschlüpfer in Kindergrößen bestellen, sei es als Windelschlüpfer oder für den Winter.

Gerade bei den Futterschlüpfern bekomme ich öfter Reaktionen und Anfragen per mail, oft nach weiteren Größen, mit dem Zusatz:

"Aus der Größe 128 ist meine Tochter nur herausgewachsen, haben sie evtl. auch die Kindergröße 152 ?"

Dann denk ich immer...
"es gibt sie doch noch, die vernüftigen Mütter, die sich eben nicht nur nach den Modetrends richten, sondern wirklich ihre Kinder im Auge haben und deren Gesundheit."
( Das mögen Mütter sein deren Kinder evtl. auch schon (oder noch immer) ein Blasenproblem haben, aber das ist ja eigentlich auch egal )

Jedenfalls können eure Kids nur davon profitieren, wenn sie noch in einer "ländlich-sittlichen" Gegend aufwachsen dürfen, ohne den unvermeidlichen Druck einer Großstadt mit Menschen die nur auf das Äußerliche reflektieren, ohne noch den MENSCHEN wahr zu nehmen.

Rattenfänger hat geschrieben:
Deine Schilderung der Magd Erna ist echt himmlisch. Von so einer unkomplizierten, bodenständigen und naturverbundenen Frau die verpinkelte Windel gewechselt zu bekommen war bestimmt toll.
Kein Gemecker, kein aufwändiges Waschen - echt kernig, prima. Sie hat sich bestimmt auch gedacht, was soll ich das Jingelchen waschen, er pinkelt sich doch eh gleich wieder ein :-)
Und die Gummihose nur an der Schürze abwischen, so schön unkompliziert.

Aber noch schöner finde ich persönlich die Sache mit Ihrer Unterhose. Über den Tag mehrfach eingepinkelt, den Schlüpfer abends ungewaschen zum Trocknen für den nächsten Arbeitstag aufgehängt und untenrum nicht gewaschen...

Was meinst du, lieber Sam, mal so rückblickend - hatte sie auch Freude am einnässen oder war das reine Bequemlichkeit ?

Ich denke es war weder Bequemlichkeit noch Lust am Einmachen.

Wie ich schon schrieb war Erna eher ein "schlichter Geist", früher nannte man so etwas auch "einfältig".

Bestimmt kannte sie es einfach gar nicht anders, oder hatte es schon von ihrer Mutter übernommen, bzw. einfach so "gelernt".

Meine eigene Großmutter machte es ja auch nicht anders, nur trug sie dann zur Gartenarbeit eine Windel und Gummihosen unterm Schlüpfer.

Es schien damals "normal" zu sein, daß man für so ein kleines Bedürfnis nicht die Arbeit unterbrach.

Dabei wäre der Gang in´s Haus (WC) für meine Oma relativ kurz gewesen, aber Erna konnte ja nicht jedesmal vom Feld bis zum Hof laufen.

Und damals einfach auf dem Feld die Röcke hochschlagen, um sich dann auf den Boden zu erleichtern war ein absolutes Unding.

Zu der Zeit war in den Köpfen der Leute eine ausgeprägte Schamhaftigkeit, die wir uns heute gar nicht mehr vorstellen können.

Das war auch der Grund warum ich bei Erna niemals selbst meine Gummihose habe ausziehen dürfen, oder die Windeln.

Ich hätte mich dabei ja an Stellen berühren können die absolut TABU waren !
Erst nachdem Erna mich wieder (keusch) verpackt hatte durfte ich die restliche Unterbekleidung selbst anziehen, dann konnte ich mich ja nicht mehr UNSITTLICH berühren :!:

Dazu kam wohl auch noch ihre strenge Gläubigkeit, denn einer ihrer Kernsätze war immer:

"Der liebe Gott sieht alles !"

Es war eben auch eine völlig andere Zeit, dazu noch abgeschieden von der Großstadt, ein Leben vergleichbar mit dem 19. Jahrhundert.

Erna kannte keinen Fernseher, lediglich in der Gaststube des Lokals gab es noch einen s.g. Volksempfänger (Radio aus den 40er Jahren), mit dem wurden Nachrichten gehört, oder allenfalls noch der Wetterbericht.

Musiksendungen waren nur für GÄSTE, aber nicht für´s Personal, daß hatte zu ARBEITEN.

Und selbst wenn Dorffeste waren, oder Feierlichkeiten in der Gaststätte, dann fand man Erna nicht auf dem Tanzboden, sondern sie mußte mit in der Küche helfen.

Für solche Anlässe bekam sie dann eine weiße Schürze gestellt (!), die sie am Abend wieder abzugeben hatte.

Unter´m Strich ein eher trauriges Leben aus heutiger Sicht.

Trotzdem frage ich mich oft, waren die Menschen zu der Zeit deswegen unglücklich ?

Ohne den Konsumstreß, ohne die Anforderungen der heutigen ( modernen ?) Zeit ?

Ich glaube nicht, denn z.B. Erna machte auf mich immer den Eindruck einer gewissen Zufriedenheit, nur eben mit anderen Prioritäten als heute.

Sie war einfach froh den Krieg überlebt zu haben, eine neue Heimat gefunden zu haben, sie hatte ein Dach über´m Kopf und jeden Tag ausreichend zu essen.

Voraussetzungen für ein glückliches Leben die wir heute gar nicht mehr kennen, oder nicht mehr zu schätzen wissen.


Und...sollte sie trotzdem Lust empfunden haben beim in die Schlüpfer pischern, dann sei es ihr noch nachträglich gegönnt ! :zwinker:

In diesem Sinne grüßt euch der "olle" Bild


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So dürft ihr euch das vorstellen um 1955 / 1958


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 Betreff des Beitrags: Re: Unterwäsche der 60er Jahre - Geschmack + Prägung !
BeitragVerfasst: Mi Aug 08, 2012 11:34 
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Hallo lieber Sam,

ich fände das ja auch gut, wenn meine Frau öfter mal nen Oma-Schlüpfer tragen würde, aber sie fühlt sich darin nur wohl, wenn sie da auch reinmachen kann. Ist ihre feste Meinung, nicht zu ändern, aber für mich völlig in Ordnung.

Besten Dank für die Aufklärung in Sachen Schamhaftigkeit und Sittsamkeit damals. Man verdrängt ja aus heutiger Sicht komplett, wie karg bzw. einfach das Leben damals war. Nur ein Radio im ganzen Haus, und das auch nur für Gäste. Kaum vorstellbar in Zeiten, wo man UKW-Radios hinterhergeworden bekommt und die meisten Menschen über Internet tausende Radiosender empfangen können.

Auch den Punkt Gottesfurcht hatte ich gar nicht bedacht. Selbstbefriedigung war ja damals oftmals als schmutzig und sündig angesehen. Aus heutiger Sicht unvorstellbar.

Ich denke auch, dass die Menschen gar nicht unglücklicher waren damals, man war bestimmt allgemein auch bescheidener und mit weniger zufrieden.

Und später stiegen dann mit den Möglichkeiten auch die Ansprüche. Ein schönes Beispiel ist meine Mutter. Als Kind auf einem Bauernhof naturnah aufgewachsen, war es ihr später, als Beamtengattin mit Wohnung in der Stadt, völlig zuwieder in der freien Natur ihre Notdurft, ob klein oder groß, zu verrichten. Das gab bei längeren Autofahrten öfter Streit, es mussten immer Rasthöfe mit Toiletten ansteuert werden oder mein Vater musste extra schnell fahren, damit man noch rechtzeitig irgendwo ankam, wo Mutter auf eine richtige Toilette konnte. Und das in den 70er / 80er Jahren, wo längst nicht an jedem Parkplatz ein WC oder Dixiklo war. Und wenn sie dann noch wegen akuter Pinkelnot die Karte falsch gelesen hatte, gab es immer lautstarken Streit.

Beste Grüße
Ratti

P.S.: Ich schreibe immer noch ganz eifrig an meinen Erinnerungen zum Therma Schlüpfer in der Kindheit. Mir fallen da andauernd wieder neue Aspekte ein, schön das mal aufzuschreiben


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 Betreff des Beitrags: Re: Unterwäsche der 60er Jahre - Geschmack + Prägung !
BeitragVerfasst: Mi Aug 08, 2012 14:42 
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Hallo Sam, hallo Rattenfänger :Hallo:

ich bin begeistert über Eure Beiträge aus früheren Zeiten.
Ja, man hat wohl viel verdrängt, was früher einmal war, vermutlich, weil uns die heutige Zeit soviel an Aufmerksamkeit abverlangt, Stichwort Reizüberflutung !

Allein der Vergleich zwischen der Wäsche der 50iger und 60igerJahre und den heutigen Angeboten sagt doch sehr viel über Geschmack (das natürlich weniger, da es nur wenig verschiedene Wäsche gab) und der Prägung aus.
Ich z.b. als 40iger Jahrgang bin absolut geprägt durch die damalige Mode und immer noch Anhänger der Futterunterwäsche.
Das kann man den heutigen Kindern sicher nicht mehr anbieten, aber meine Frau und ich haben immer dafür gesorgt, dass unsere Kinder "ordentlich" angezogen waren mit Schlüpfern und Halbarmhemden und im Winter auch mit entsprechender Wollwäsche.

Ich kann mich noch gut erinnern an meine Sommer- und Herbstferien auf einem Bauernhof, dort waren Onkel und Tante kurz nach dem Krieg untergekommen.
Es gab allerdings keine Magd Erna, dafür aber einen Knecht.
Er nahm mich mit zum Melken, ich durfte aus dem Milchkannendeckel die noch warme Milch trinken.

Am späten Nachmittag gings mit dem Leiterwagen aufs Feld, um Rüben aus der Miete zu holen.
Diese und ähnliche Erinnerungen kamen sofort wieder, als ich Eure Berichte las.
Wie z.B. die Wäsche der Erwachsenen aussah, konnte ich immer von der über den Hof gespannten Leine ablesen.

Die gleichen Futterschlüpfer wie die Großen trug auch ich, nur einige Nummern kleiner.
An Farben kann ich mich noch sehr genau erinnern, denn sie leuchteten in blau, grün, rosa.
Dabenben hingen natürlich auch die langen Futterunterhosen für die Männer, und die waren einheitlich grau.

Ich finde es prima, mal in Erinnerung zu schwelgen

LG Reno


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 Betreff des Beitrags: Re: Unterwäsche der 60er Jahre - Geschmack + Prägung !
BeitragVerfasst: Do Aug 09, 2012 10:30 
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Hallo Reno :Hallo:

es ist ja echt beeindruckend, was einem selber wieder einfällt, wenn man etwas zu einem Thema liest, da hast du völlig Recht. Hier war es die graue Unterwäsche, solche hatte mein Opa auch.

Ich weiss noch, wie ich mich damals über dieses Farbe gewundert hatte, ich kannte Unterwäsche von zuhause nur in bunt, und auch Omas Unterwäsche war meist rosa, weiss oder beige. Ich hab Oma öfter bei der Wäsche geholfen und ich fand dass Opa immer die hässlichsten Schlüpfer hatte. Aber ich denke, er hing einfach dran oder es war ihm egal.

Die Farbe war damals sicher auch aus praktischen Erwägungen weit verbreitet, denn oft wurde die Wäsche ja wohl auch noch per Hand gewaschen und vergraute wohl ohnehin.

Aber Oma hatte damals schon eine Waschmaschine. Die hatte aber nicht immer voll zu tun, denn auch Oma wechselte ihre Schlüpfer nicht täglich. Opa noch weniger, denn das Verhältnis Oma-Schlüpper zu Opa-Schlüpper war immer zugunsten Oma. Ich weiss das noch, weil ich es schön fand, die gewaschene Wäsche “hübsch” aufzuhängen, also einmal grau, einmal Oma, dann wieder grau, etc, ging aber nie auf.

Die Unterwäsche nicht täglich zu wechseln, fand ich damals als Kind überhaupt nicht schlimm, eher sogar schön, weil man sowas ja eigentlich nicht machte. Sowas war aber natürlich auch ein Geheimnis, dass ich meiner Mutter niemals erzählen sollte.

Bei meinen eigenen Kindern heutzutage ist täglich frische Unterwäsche aber obligatorisch, ich denke da haben sich die Zeiten einfach geändert. Oder wie seht ihr das?

Beste Grüße
Ratti


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 Betreff des Beitrags: Re: Unterwäsche der 60er Jahre - Geschmack + Prägung !
BeitragVerfasst: Do Aug 09, 2012 16:19 
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Rattenfänger hat geschrieben:
...es ist ja echt beeindruckend, was einem selber wieder einfällt, wenn man etwas zu einem Thema liest, da hast du völlig Recht.

Hier war es die graue Unterwäsche, solche hatte mein Opa auch...

:moin: Ratti & Reno... :Hallo:
Zu der klassischen grauen Herren + Knaben-Wäsche nun auch noch mein Bild

"Wäsche in der MANN sich sehen lassen kann" ( der Slogan - s. Fotos unten )

Diese graue Wäsche gab es u.a. als schwere Futterqualität, oder etwas dünner in Strickflausch. ( innen angerauht )

Was wir aber auch nicht "unterschlagen" dürfen sind die weiteren KLASSIKER, denn wir wurden ja ab dem 1. Tag von HAND bestrickt, und diese selbstgestrickte Wollwäsche begleitete uns mindestens so lange bis wir im Erwachsenenalter das Haus verließen. ( und oft noch darüber hinaus )

Dito die maschinengestrickte Wollwäsche aus dem Kaufhaus, mit den weißen Streifen am Bein...

Ebenso die klassischen Wollstrumpfhosen...und...und...und...

Hier nun ein paar Bilder im Anhang, um auch damit euer Gedächnis noch weiter aufzufrischen ! :zwinker:

Mit den besten Grüßen von Bild


Auch hier gilt: Fortsetzung folgt... ( muß nur jetzt schnell weg )


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 Betreff des Beitrags: Re: Unterwäsche der 60er Jahre - Geschmack + Prägung !
BeitragVerfasst: Fr Aug 10, 2012 21:24 
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Hallo Sam,

da hast du ja mal wieder sehr schöne Bilder zusammengestellt.

Genau solche grauen Schlüpfer und Hemden hatte Opa auch, fand ich gar nicht schön, musste ich ja aber auch nicht anziehen :-)

Aber die schönen Schlüpfer auf dem Bild „WS_Marion_3_Laengen.jpg“ wecken angenehme Erinnerungen an Winter bei Oma.

Was mir jetzt noch fehlen würde, wären Strumpfhosen mit Zopfmuster, in knalligem Rot, oder Quitschgelb oder Giftgrün. Oder ist das dann schon zu sehr 70er Jahre?

Hammer ist ja auch die Beschreibung von dem eleganten Bleyle Schlüpfer: mit Schrittschoner, cool. Ist das eine andere Bezeichnung für eine Monatsbinde?

Beste Grüße
Ratti


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